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Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Pressemitteilung vom 5.5.2015

Friedensbewegung demonstriert zum 70. Jahrestag des Kriegsendes

Brückenschlag zwischen historischer Erinnerung und aktueller Herausforderung

05.05.2015 Das Aktionsbündnis "8. Mai - 70 Jahre Tag der Befreiung" veranstaltet am 10. Mai 2015 unter dem Motto "Nein zu Krieg und Faschismus – für eine Politik der Verständigung und friedlichen Konfliktlösung" eine Demonstration. Nach der Befreiung Europas von Faschismus und Krieg vor 70 Jahren bestand mit der Stärkung des Völkerrechts die Hoffnung auf die friedliche Lösung von Konflikten im Rahmen internationaler Beziehungen. Doch 70 Jahre nach Ende des von Deutschland verschuldeten Weltkrieges sind deutsche Soldaten wieder an Interventions-kriegen beteiligt. Die Bundesregierung duldet Kriegsvorbereitungen und Interventionen durch militärische Verbündete von deutschem Boden aus. Der Einsatz von US-Kampfdrohnen, der laut Medieninformationen über Ramstein abgewickelt wird, untergräbt das Völkerrecht.

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IPPNW-Forum 140/2015

Medizinische Friedensarbeit via Internet

Medical Peace Work

19.02.2015 Das Projekt "Medical Peace Work" startet in die dritte Runde. Die sieben Internetkurse für medizinische Friedensarbeit sind ein kostenloses Qualifizierungsangebot für Ärztinnen und Ärzte, MitarbeiterInnen im  Gesundheitswesen und Medizinstudierende und seit 2011 online. Die Kurse, bestehend aus E-book, E-case und dazugehörigen Testfragen vermitteln Wissen über die Rolle von GesundheitsarbeiterInnen in Friedensarbeit. Sie decken nicht nur klassische IPPNW-Themen ab wie Abrüstungsarbeit und (Atom-) Kriegsverhütung, sondern auch Menschenrechte, strukturelle Gewalt, friedensfördernde Arbeit während und nach Kriegssituationen, sowie Gewaltvorbeugung auf zwischenmenschlichem und persönlichem Niveau.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 4.2.2015

"Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen"

Die IPPNW ruft zum Protest gegen die Münchner Sicherheitskonferenz auf

04.02.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft zur Teilnahme an den Protesten gegen die Münchner Sicherheitskonferenz am kommenden Wochenende auf. "Wir sind besorgt über die aktuellen Äußerungen des Leiters der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger. Mit Waffen kann man keinen Frieden erzwingen", kritisiert die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Stattdessen seien friedenspolitische Antworten, wie sie zum Beispiel bei der alternativen "Friedenskonferenz" in München diskutiert würden, dringend notwendig. Die Außen- und Verteidigungsminister sollten sich für einen Waffenstillstand und eine Abfolge deeskalierender Maßnahmen einsetzen. In diesem Sinne begrüßt die IPPNW auch das vehemente Plädoyer von Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier für eine diplomatische Lösung.

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Mitteilung an die Medien, 3.2.2015

Gradmesser gesellschaftlicher Veränderungen

65. Berlinale - 30. Friedensfilmpreis

03.02.2015 Auf der 65. Berlinale wird der 30. Friedensfilmpreis verliehen. Was 1986 als belächelte Initiative Berliner Friedensgruppen begann hat sich zum renommierten Sonderpreis entwickelt. Die Gründungsmitglieder setzten inmitten einer Welt aus Glanz und Glamour auf thematische Impulse, die gesellschaftliche Bezüge in den Filmen deutlich machten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.12.2014

Humanitäre Hilfe statt Soldaten und Waffen

Bundeswehreinsatz im Irak

16.12.2014 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an die Bundesregierung, den Bundeswehreinsatz im Irak nicht auszudehnen. Stattdessen solle die humanitäre Hilfe noch weiter aufgestockt werden. Von dem ermittelten Bedarf an humanitärer Hilfe für den Irak in Höhe von 23 Milliarden US-Dollar sind laut UN bisher erst 31 % gedeckt. "Der Bundesregierung fehlt nach wie vor die Perspektive für eine politische Lösung in der Region. Statt im Irak aufzurüsten und Deutschland in einen langen Krieg in der Region zu involvieren, sollte sich die Bundesregierung mit Überzeugung für die Suche nach Friedenslösungen im Irak- und Syrienkrieg einsetzen, bzw. vorhandene Vorschläge aufgreifen. Der Kriegslogik muss endlich eine Friedenslogik entgegen gestellt werden", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen@ippnw.de

Materialien

IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

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