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Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Pressemitteilung vom 19.07.2002

Struck für friedliche Mission

Friedens- statt "Kriegs"ministerium

19.07.2002 Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, dem fälligen Ministerwechsel im Bundesverteidigungs-ministerium den überfälligen Politikwechsel folgen zu lassen. "Wir fordern die Einrichtung eines Ministerium für Konfliktlösung und Kriegsprävention, ausgestattet mit erfahrenen Diplomaten, Historikern, Friedensforschern, Psychologen und geschulten Mediatoren, die eng mit dem Auswärtigen Amt zusammen arbeiten", sagt Prof. Ulrich Gottstein, Ehrenvorsitzender der IPPNW.

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Aus IPPNW-Forum 79/03

Kein Krieg? Was dann?

10 Alternativen zu den US-Kriegsplänen

15.02.2002 Was können wir außer Nichtstun in diesem Konflikt tun? Was können wir in Richtung einer vernünftigen Lösung tun? Es ist niemals genug, einfach nur Nein zum Krieg zu sagen. Wir müssen konstruktive Antworten auf die Frage finden: wenn kein Krieg - was dann? Ich möchte hier drei Dinge tun: Genauer hinsehen, was die Regierungen tun könnten. Genauer hinsehen, was normale BürgerInnen tun können, und schließlich Ihnen eine Vision zeigen - so unrealistisch sie erscheinen mag.

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Aus dem IPPNW-Forum 61/00

Das Frauenzentrum Ka-Mer

Beispiel Türkei

15.12.2000 Im Sommer 1997 gründeten Frauen, die zuvor in verschiedenen Menschenrechtsorganisationen aktiv waren, das Frauenzentrum Ka-Mer in Diyarbakir. Ka-Mer ist eine Abkürzung und bedeutet Frauenzentrum. Ka-Mer hat zum Ziel, Frauen, die von Gewalt in der Familie betroffen sind, zu unterstützen und gegen Gewalt an Frauen vorzugehen. Weiterhin ist beabsichtigt, in dem Krisen- und Kriegsgebiet «Südosten» durch Öffentlichkeitsarbeit und verschiedene Angebote die Kluft zwischen KurdInnen und TürkInnen zu verringern und friedensfördernd zu wirken. Das multikulturelle Team von Ka-Mer legt Wert auf eine anti-rassistische und anti-sexistische Haltung.

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Aus dem IPPNW-Forum 63/64

Den Frieden in Afrika fördern

Lokale Aktivitäten in Afrika

15.09.2000 Die deutsche Sektion hatte sich in Paris zum Ziel gesetzt, das Augenmerk der internationalen IPPNW verstärkt auf die Nöte und Sorgen des afrikanischen Kontinents zu lenken. Mehr als die Hälfte aller Kriege und gewaltsamen Konflikte der Welt werden dort ausgetragen. Dafür wurden positive Projekte aus afrikanischen Ländern als Gegengewicht gegen eine sich ausbreitende Untergangsstimmung in der Berichterstattung über afrikanische Themen eingeladen. Zugleich sollten sie eine konkrete Orientierung für IPPNW-Aktivitäten bieten. Nicola Kaatsch berichtet von drei lokalen Aktivitäten aus Kenia, Uganda und Mosambik, die sich in dem workshop "Promoting Peace in Africa - getting acquainted with local initiatives" vorstellten.

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Aus IPPNW-Forum 61/00

Nicht-staatliche Akteure in der Gewaltprävention

Zivile Konfliktbearbeitung

15.02.2000 Während die Zahl zwischenstaatlicher Konflikte rückläufig ist, nimmt die der innerstaatlichen zu. Während lange galt, dass innerstaatliche Konflikte selten bzw. sehr begrenzt mit militärischem Gewalteinsatz ausgetragen werden, ist in einer Reihe innerstaatlicher Konflikte in den letzten Jahren der Gewalteinsatz so eskaliert (Ruanda, Somalia, Jugoslawien), dass verstärkt über neue Formen nachgedacht wird, wie im Vorfeld der Konflikteskalation agiert werden muss, um den Umschlag eines Konfliktes hin zum gewaltsamen Austrag zu verhindern.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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