Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

IPPNW-Presseinformation vom 15.10.2011

Türkische Ärztin erhält Preis für medizinische Friedensarbeit

Anwältin gegen Folter und Menschenrechtsverletzungen geehrt

15.10.2011 Die mutige Gerichtsmedizinerin, Hochschullehrerin und Präsidentin der Menschenrechtsstiftung Türkei Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci erhält den Preis für medizinische Friedensarbeit. Der Preis ist im Rahmen des IV. internationalen IPPNW-Kongresses „Medizin und Gewissen“ am Freitag erstmals vergeben worden und mit 3.000 Euro dotiert. Stifter des International Medical Peace Awards sind die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) und das Internationale Netzwerk „Medical Peace Work“.

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Einladung zu einem Symposium am 17.9.2011

30 Jahre IPPNW

Rezepte fürs Überleben

16.09.2011 Unsere internationale Ärzteorganisation „International Physicians for the Prevention of Nuclear War” (IPPNW) feiert ihr 30-jähriges Bestehen. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges gründeten 1981 der amerikanische Kardiologe Bernard Lown und sein sowjetischer Kollege Jewgeni Tschasow die Organisation. Im Jahr 1985 erhielten sie für ihre Aufklärungsarbeit über die „katastrophalen Folgen eines Nuklearkrieges“ den Friedensnobelpreis.

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Presseeinladung/Bitte um Terminankündigung

Öffentliche Veranstaltungen mit Prof. Horst-Eberhard Richter und Prof. Udo Steinbach

Einladung zum IPPNW-Jahrestreffen vom 11.-13. März 2011 in Frankfurt

04.03.2011 Der kalte Krieg wurde nicht dadurch überwunden, dass sich die Supermächte "tot gerüstet" haben. Menschen haben den Frieden herbeigeführt, u.a. Willy Brandt und Michail Gorbatschow durch ihre Annäherungs- und Versöhnungspolitik. Menschen bringen in diesen Tagen die arabischen Diktaturen zu Fall. Und auch in Deutschland werden die Bürger aktiv und gehen gegen Stuttgart 21 und Gorleben auf die Straße. Warum friedliche Aufstände der Bevölkerung weiterhin dringend notwendig sind, erklärt der bekannte Psychoanalytiker und IPPNW-Gründungsmitglied Prof. Horst-Eberhard Richter in seinem Vortrag "Weiter tot rüsten?".

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Presse-Einladung vom 6. August 2010

Kann Fahrradfahren etwas gegen Atomwaffen ausrichten?

Vorankündigung: Die Biking Against Nuclear Weapons Tour 2010

06.08.2010 40 junge Mediziner aus der ganzen Welt starten am 14. August 2010 in Düsseldorf die internationale Fahrradtour Biking against Nuclear Weapons. Von dort radeln sie in den folgenden 11 Tagen mehr als 700 km durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Ziel der Tour ist der Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) in Basel.

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Pressemitteilung von IPPNW und pax christi

Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit beenden

pax christi und IPPNW gegen Entlastung des Deutsche Bank Vorstandes

27.05.2010 "Die Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit Systems beenden, um nicht weiter von Menschenrechts- und Völkerrechtsverstößen durch den Bau der israelischen Mauer auf palästinensischem Gebiet zu profitieren," fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler heute auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. „Gemeinsam mit den Kritischen Aktionären beantragen pax christi und die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) die Nichtentlastung des Deutsche Bank Vorstands, denn die Deutsche Bank kann ihre Beteiligung an Elbit Systems nicht mit ihren eigenen ethischen Standards, etwa den Prinzipien des Global Compact Netzwerks in Einklang bringen,“ betont IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Sabine Farrouh in Frankfurt.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

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