Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung von IPPNW und pax christi

Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit beenden

pax christi und IPPNW gegen Entlastung des Deutsche Bank Vorstandes

27.05.2010 "Die Deutsche Bank soll ihre Beteiligung an Elbit Systems beenden, um nicht weiter von Menschenrechts- und Völkerrechtsverstößen durch den Bau der israelischen Mauer auf palästinensischem Gebiet zu profitieren," fordert pax christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler heute auf der Hauptversammlung der Deutschen Bank in Frankfurt am Main. „Gemeinsam mit den Kritischen Aktionären beantragen pax christi und die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) die Nichtentlastung des Deutsche Bank Vorstands, denn die Deutsche Bank kann ihre Beteiligung an Elbit Systems nicht mit ihren eigenen ethischen Standards, etwa den Prinzipien des Global Compact Netzwerks in Einklang bringen,“ betont IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Sabine Farrouh in Frankfurt.

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Pressemitteilung von IPPNW und pax christi

Deutsche Bank an "Elbit Systems" nicht beteiligt

27.05.2010 Die Deutsche Bank habe keine Beteiligung an Elbit Systems, erklärte der Vorstandsvorsitzende Josef Ackermann auf der heutigen Hauptversammlung der Deutschen Bank. Nach Mitteilung der Bank habe es sich um ggf. im Auftrag von Kunden verwaltete Anteile von eher untergeordneter Bedeutung gehandelt.

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Die Welt ist überrüstet, Frieden ist unterfinanziert

Ban Ki-Moon auf überfüllter Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York

02.05.2010 „Die Welt ist überrüstet und Frieden ist unterfinanziert“, so der UN-Generalsekretär Ban Ki-Moon auf der mit über 1.000 TeilnehmerInnen überfüllten Konferenz „Atomwaffen abschaffen“ in New York. Diese Veranstaltung war die größte internationale Konferenz für eine Welt ohne Atomwaffen im Vorfeld einer Konferenz zur Überprüfung des Atomwaffensperrvertrages (NPT-Konferenz).

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Medieninformation vom 16.3.2010

Wolfgang Thierse und Bürgermeister von Hiroshima unterstützen Friedenskongress in Essen

Kongress & Künstlermatinee

16.03.2010 Das kommende Wochenende steht im Zeichen des Friedens. Vom 19. bis 21. März finden in der Kulturhauptstadt Essen der Kongress und die Matinee "Friedenskultur.2010 - Unsere Zukunft atomwaffenfrei" statt. Die Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) sind Mit-Initiatoren der Veranstaltung. Wolfgang Thierse, Vizepräsident des Deutschen Bundestages, ist Schirmherr von "Friedenskultur.2010".

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.2.2010

Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel

Bundestagsentscheidung über Afghanistan-Mandat

26.02.2010 Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) kritisieren die heute vom deutschen Bundestag beschlossene Aufstockung der Bundeswehrsoldaten in Afghanistan. „Dass die Mehrheit der Abgeordneten diesem Einsatz trotz einer mehrheitlichen Ablehnung der Bevölkerung zum zehnten Mal zugestimmt hat, enttäuscht uns zutiefst. Die Truppenaufstockung ist kein Strategiewechsel zugunsten einer zivilen Bearbeitung des Konflikts“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. med. Angelika Claußen.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

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