Zivile Konfliktbearbeitung

Die IPPNW will nicht bei der Symptombehandlung stehen bleiben, sondern vorbeugend tätig werden. Dazu gehört, Krieg und Gewalt als politische Mittel zu ächten und Ressourcen für eine gewaltfreie sowie klimasensible Konflikttransformation bereit zu stellen. Wir beobachten die zunehmenden Militarisierung der Außenpolitik und die Erhöhung der Militärausgaben, während die Daseinsvorsorge eingeschränkt wird. In unseren Projekten stärken wir Austausch und Demokratisierung und bilden uns zu medizinischer Friedensarbeit weiter. Wir weisen auf Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Meinungsfreiheit und Kriminalisierung von Engagement für Frieden hin und bauen politischen Druck auf Entscheidungsträger*innen auf.

Aktuelles zum Thema

15.02.2013 Der Dokumentarfilm "A World Not Ours" von Mahdi Fleifel ist mit dem 28. Friedensfilmpreis der Internationalen Filmfestspiele Berlin ausgezeichnet worden. Der Preis ist weltweit der einzige Friedenspreis, der auf einem A-Filmfestival verliehen wird. Er steht unter Schirmherrschaft der IPPNW und wird getragen von der Friedensinitiative Zehlendorf, der Heinrich-Böll-Stiftung, dem Internationalen Auschwitz Komitee und der IPPNW.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 28.1.2013

Regionale UN-Konferenz statt Krieg gegen den Iran

Forsa-Umfrage zum iranischen Atomprogramm

28.01.2013 Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht in einer UN-Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Nahen und Mittleren Osten eine Alternative im Konflikt um das iranische Atomprogramm. Das ergab eine von der IPPNW beim Meinungsforschungsinstitut Forsa in Auftrag gegebene Umfrage. „Das sich seit längerem abzeichnende Scheitern der westlichen Sanktionspolitik droht immer mehr, in einen Krieg gegen den Iran zu münden. Mit der Wiederwahl von Benjamin Netanjahu in Israel steigt diese Gefahr. Vor diesem Hintergrund wäre die Konferenz ein wichtiger Beitrag für Frieden und Sicherheit der Menschen in der Region. Gleichzeitig würden auch die israelischen Atomwaffen thematisiert werden. Die Bundesregierung muss sich jetzt vehement und öffentlich dafür einsetzen, dass die Konferenz dieses Jahr stattfindet“, fordert Christoph Krämer, stellvertretender Vorsitzender der deutschen IPPNW-Sektion.

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19.12.2012 Heute vor einem Jahr ist der Vordenker und Mitbegründer der IPPNW Horst-Eberhard Richter gestorben und hat eine große Lücke hinterlassen. Ehrenvorstandsmitglied Ulrich Gottstein erinnerte in einem Vortrag auf der Herbsttagung der Psychoanalytischen Vereinigung an die gemeinsame Friedensarbeit: "Richter war ein großer friedenspolitischer Denker und  Autor  und ein unermüdlicher Redner in Universitäten, Kirchen, Schulen und auf unzähligen Veranstaltungen (...). Er erklärte aus seiner psychoanalytischen Kenntnis und Lebenserfahrung die tiefer liegenden Ursachen der bestehenden und der drohenden Krisen und Kriege. Er rief zum Widerstand gegen Krieg und Inhumanität auf und initiierte unsere großen IPPNW-Kongresse, wie `Kultur des Friedens´ und `Medizin und Gewissen´, an denen bekannte internationale Referenten und jeweils über 1.000 Ärzte und Ärztinnen teilnahmen.

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18.12.2012 Am 17. Februar 2013 wird im Babylon in Berlin-Mitte der 28. Friedensfilmpreis verliehen. Als fester Bestandteil der Internationalen Filmfestspiele Berlin prämiert der unabhängige Friedensfilmpreis jährlich Filme, die durch eine eindringliche Friedensbotschaft und ästhetische Umsetzung des Filmthemas überzeugen. Der Friedensfilmpreis ist weltweit der einzige Friedenspreis, der auf einem A-Filmfestival verliehen wird.

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Statement von Andreas Buro und Matthias Jochheim

Vom Hungerstreik zum Dialog

Hungerstreik zu einem zukunftsträchtigen Dialog im türkisch-kurdischen Konflikt nutzen

09.11.2012 Hunderte kurdischer, politischer Gefangene fasten seit nunmehr über 50 Tagen, 10.000 Kurden und Kurdinnen haben sich seit dem 5. November 2012 angeschlossen. Ihre Aktion ist sehr ehrenwert, sie schießen nicht, sondern wenden eine gewaltfreie Form an, um ihre Forderungen zu vertreten. Ihr Verhalten unter Einsatz ihres Lebens erinnert an die gewaltlosen Aktionen Gandhis.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

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