Aktuelles zum Thema "Zivile Konfliktbearbeitung"

Pressemitteilung vom 21. September 2020

Rekrutierung minderjähriger Soldat*innen verletzt UN-Kinderrechtskonvention

Viele minderjährige Bewerber*innen für den neuen Heimatschutz-Wehrdienst

21.09.2020 Rund ein Fünftel der Bewerber*innen, 339 von 1800, für den neuen sogenannten „Freiwilligen Wehrdienst im Heimatschutz“ sind minderjährig. Dies ergab die aktuelle Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage des Linken-Politikers Norbert Müller. Das Bündnis „Unter 18 Nie – Keine Minderjährigen in der Bundeswehr“, bestehend aus elf Organisationen aus den Bereichen Kinderrechte, Friedensarbeit, Gewerkschaften und Kirchen, kritisiert das neue Rekrutierungsformat, das schon Jungen und Mädchen ab 17 Jahren offen steht. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.06.2020

Sicherheitspolitik ist Friedenspolitik

75 Jahre Vereinte Nationen

26.06.2020 Anlässlich der Gründung der Vereinten Nationen vor 75 Jahren erinnert die ärztliche  Friedensorganisation IPPNW an den Gründungsauftrag der UN, die angetreten ist, die Welt von der Geißel des Krieges zu befreien.  Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung auf, den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat zu nutzen, um sich mit Nachdruck  für eine Stärkung der UNO einzusetzen  - sowohl was Prävention angeht als auch die Instrumente zur zivilen Konfliktbearbeitung. Zudem müsse eine UN-Reform vorangetrieben werden. „Die weltweiten Klima- und Gerechtigkeitskonflikte lassen sich durch Militär nicht lösen. Militärische Gewalt ist vielmehr ein Teil des Problems. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass gewaltfreie Bewegungen deutlich erfolgreicher und nachhaltiger waren als die, die auf Gewalt setzten“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.06.2020

Bedrohung des Weltfriedens im Sicherheitsrat zum Thema machen

Friedensgutachten 2020

17.06.2020 Die ärztliche Friedensorganisation teilt die Sorge der Friedensforscher, dass die Corona-Pandemie die weltweiten Konflikte noch verschärft. Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung auf, den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat zu nutzen, um die Forderung des UN-Generalsekretärs António Guterres nach einem globalen Waffenstillstand und einer Aufhebung der Sanktionen in Kriegs- und Krisenregionen voranzutreiben. „Friedensverhandlungen, Abrüstungsinitiativen, humanitäre Hilfen, der Schutz von Geflüchteten sowie die Anstrengungen zur Bewältigung der Klimakrise dürfen keinesfalls ausgesetzt werden, sondern müssen intensiviert werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7. Mai 2020

Der Prozess der Befreiung der Menschheit muss noch weitergehen

75 Jahre Kriegsende

07.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation erinnert anlässlich des 75. Jahrestages des Ende des Zweiten Weltkrieges an Rückfälle in Rassismus, Militarismus sowie die anhaltende skrupellose Ausbeutung von Menschen. „Bis heute dominiert in der Politik der Glauben an militärische Stärke und die Macht der Gewalt. Der Prozess der Befreiung der Menschheit ist noch nicht beendet“, erklärt die Co-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Auch Ärzt*innen seien an den deutschen Verbrechen gegen die Menschlichkeit beteiligt gewesen. „Die Rolle der Medizin im Nationalsozialismus ist uns eine Mahnung“, so Grabenhorst.*

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Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden

„Visionen für ein Europa, das Frieden wagt“

Friedenspolitische Thesen der Kooperation für den Frieden

08.04.2020 Die folgende Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden, in der die IPPNW aktiv mitwirkt, stellt Ihnen friedenspolitische Überlegungen für ein Gesamteuropa vor. Das Ergebnis eines vielwöchigen Diskurses.

„Visionen für ein Europa, das Frieden wagt“ mit Blick auf ein Europa von den Azoren bis zum Ural, hat die Kooperation für den Frieden am Gründonnerstag  in Bonn vorgelegt. Für den bundesweiten Zusammenschluss von Friedensorganisationen hat der Umgang mit der derzeitigen Ausbreitung des Coronavirus noch einmal  die Krise der EU verdeutlicht:  Nationale Entscheidungen, Abgrenzung und Abschottung statt Solidarität mit den Schwächsten. Vor allem aber fehlten Überlegungen zum Frieden in Europa und wie Europa in der Welt dem Frieden dienen kann. Abrüstung in Europa zugunsten einer sozialen Entwicklung, internationaler Gerechtigkeit und Klimarettung führe zu einem waffenarmen, entrüsteten Europa. „Das Europa, das wir anstreben, werden wir als Friedensbewegung nur gemeinsam mit vielen anderen Menschen in sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien erreichen können“, so die Kooperation für den Frieden.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Thema „Gegen die Militarisierung der EU – Europa als Friedensprojekt gestalten“
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IPPNW-Forum 143/Sept 2015
"Die Waffen nieder! Zivilie Konfliktbearbeitung"
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IPPNW-Studie: Peace through Health

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