IPPNW.DE
Pressemitteilung

Verseuchte Gebiete im Irak

Einsatz uranhaltiger Munition

14.04.2003 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich für wissenschaftliche Untersuchungen der mit abgereichertem Uran verseuchten Gebiete im Irak einzusetzen. Außer den Menschen im Irak könnten auch deutsche Arbeiter, die bei Hilfsorganisationen und dem Wiederaufbau im Irak tätig sind, durch diese Waffen gefährdet werden, so die IPPNW. Man müsse feststellen, wo und in welcher Menge Uranmunition von den USA und Großbritannien eingesetzt wurde.

lesen

Pressemitteilung

IPPNW fordert Einsatzstopp

Uranmunition im Irak

04.04.2003 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert in einem offenen Brief die US- und britische Regierungen auf, keine Munition mit abgereichertem Uran im Krieg gegen den Irak einzusetzen. In den vergangen Tagen verdichten sich die Indizien für den Einsatz von Uranmunition im Krieg gegen den Irak. Uranmunition müsse international verboten werden, so die IPPNW. Die bekannten Hinweise auf die medizinischen Folgen für Bevölkerung und Soldaten sowie die Folgen für die Umwelt seien dafür ausreichend.

lesen

Pressemitteilung vom 29.01.2001

1.000 Ärztinnen und Ärzte appellieren an Kofi Annan: Weltweites Verbot der Uranmunition!

Uranmunition: Moratorium reicht nicht!

29.01.2001 Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) wenden sich für ein weltweites Verbot uranhaltiger Munition direkt an den Generalsekretär der Vereinten Nationen Kofi Annan. Das Verbot sei ein Anliegen der UN, denn 17 Länder besitzen bereits solche Munition, weitere können sie erwerben. Die Ärzteorganisation befürchtet, dass das in der Debatte gehaltene Moratorium damit spiele, dass die Öffentlichkeit die Gefahren der Uranmunition alsbald vergesse.

lesen

Pressemitteilung vom 26.01.2001

Verbot der Uranmunition ist Gesundheitsprävention!

Forschung belegt: Bereits ein Alpha-Teilchen des Uran kann menschliche Zellinformationen zerstören!

26.01.2001 Die Debatte um den Einsatz von Uranmunition konzentriert sich auf die mögliche Gefährdung deutscher Soldaten im KFOR-Einsatz. So kann NATO-Generalsekretär Lord George Robertson im Einklang mit Verteidigungsminister Rudolf Scharping immer wieder den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Uranmunition im Kosovo und Erkrankungen von Soldaten bestreiten. Solche Äußerungen lassen die aktuellen und langfristigen Gefahren für die Zivilbevölkerung in den fraglichen Gebieten dabei völlig außer acht.

lesen

Pressemitteilung vom 11.01.2001

Ärzte kritisieren Verharmlosung des Gesundheitsrisikos durch Uranmunition

Herr Scharping und das Badewasser aus Bad Gastein

11.01.2001 Der Verteidigungsminister Rudolf Scharping ist von seinen geladenen Wissenschaftlern schlecht beraten worden. Gebrieft vom dem früher am Kernforschungszentrum Jülich tätigen Mediziner Ludwig Feinendegen sagte der Minister, dass ein Gramm abgereichertes Uran ebenso stark strahle, wie "zehn Liter Badewasser aus Bad Gastein". Dazu ist anzumerken: 1 Gramm abgereichertes Uran hat eine Strahlung von 17 kBq (Kilobequerel), was den ca. 10 Litern Badewasser in Bad Gastein entspricht, bei denen man ca. 2 kBq pro Liter annehmen kann. Ein durch die A10-Bomber abgeschossenes Urangeschoss enthält allerdings 275 Gramm Uran. Das ist eine Strahlung von insgesamt 4,675 MBq (Megabequerel), die nach der Verbrennung als Urandioxid in Partikelform in die Umwelt eingebracht werden.

lesen

Sitemap Überblick