IPPNW.DE

Gastbeitrag von Angelika Claußen, Tagesspiegel

Sie sind um ihr Leben gelaufen

Syrische Flüchtlinge in der Region

20.11.2014 Die deutschen Nothilfegelder müssen dringend aufgestockt werden, damit die Flüchtlinge in der Kurden-Region durch den Winter kommen, meint Angelika Claußen von der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW: Etwa 630 000 Menschen sind im August mit dem, was sie am Körper trugen, um ihr Leben gelaufen. Sie flüchteten in einem achttägigen Fußmarsch vom Sinjar-Gebirge über Syrien in die kurdische Provinz Dohuk im Irak. Neben den Jesiden befanden sich auch Christen, Turkmenen und viele Araber auf der Flucht vor den Kämpfern des "Islamischen Staats" (IS). Jesidische Frauen, die aus der Gefangenschaft des IS zurückgekehrt sind beziehungsweise von ihren eigenen Familien zurückgekauft wurden, trauern um ihre ermordeten Männer, Väter, Großväter und Söhne.

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

05.09.2014 Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

Ein Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst auf ntv.de

Was Deutschland tun sollte

IS-Terror im Nordirak

03.09.2014 Deutschlands Waffenlieferung in den Nordirak ist ein Tabubruch. Damit verstößt die Bundesregierung erstmals offen gegen das Außenwirtschafts- und Kriegswaffenkontrollgesetz und das Friedensgebot des Grundgesetzes. Dabei ist klar, dass Waffenlieferungen nicht alternativlos sind. Keine Waffen zu liefern, ist nicht gleichbedeutend mit Nichtstun. Die Bundesregierung kann umfassende humanitäre Hilfe leisten für die Versorgung der Hunderttausenden von Flüchtlingen. 50 Millionen Euro humanitärer Hilfe gegenüber 80 Millionen Euro für Waffen setzen hier ein beschämendes Zeichen.

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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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