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Aktuelles zum Thema "Kriegsursachen"

Aus IPPNW-Forum 97/06

The Prevention of Global Neoliberalism

Eine Herausforderung der IPPNW

15.02.2006 Globaler Neoliberalismus ist mehr als ein Schlagwort. Er ist die Wirklichkeit und bestimmt das Leben auf der Welt. Nur scheint er eine Tarnkappe zu tragen. Viele Menschen kennen ihn nicht oder durchschauen ihn nicht. Seine Propaganda ist perfekt. Was geht das uns Ärztinnen und Ärzte der IPPNW an? Atomwaffen, Atomkraftwerke, Asylbewerber und Flüchtlinge, Süd-Nord, Kriege sowie soziale Verantwortung sind die IPPNW-Themen. Haben wir damit nicht genug zu tun?

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Aus IPPNW-Forum 97/05

Globalisierung und Krieg

Globalisierung ist ein Friedensthema

15.02.2006 Vorab: Es ist NICHT ein wertfreier zivilisatorischer Vorgang, das Zusammenrücken der Völker, das Überwinden von Grenzen und Barrieren, die Einigung auf gemeinsame Werte und Ziele, wovon im folgenden unter der Be-zeichnung "Globalisierung" die Rede ist. Thema ist vielmehr die selektive Globalisierung der Konzernherrschaft, wie sie bereits in mehreren anderen Beiträgen eindrücklich beschrieben ist. Ein einseitiger Prozeß, der einer positiven Globalisierung, nämlich der weltweiten Etablierung von Menschenrechts-, Sozial- und ökologischen Standards zuwiderläuft. Der sich zunehmend aller Bereiche des menschlichen Lebens bemächtigt. Und der mit Hilfe gewaltiger Instrumente wie IWF, Weltbank und WTO vorangetrieben wird. Sowie ihres gemeinsamen neoliberalen Dogmas: grenzenlose Freiheit für Wirtschaft, Kapital und Spekulation, zu Lasten der Freiheit der Menschen, ihrer Rechte und ihrer Kultur.

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17.01.2006 Interventionismus bedeutet die Einmischung in die Angelegenheiten souveräner Staaten: Einmischung in die Wirtschaftspolitik, das Einsetzen von neuen Regierungen, Krieg und Besatzung. Für die deutsche Politik dient - wie auch für andere politisch und wirtschaftliich einflussreiche Staaten - die "Aufrechterhaltung des freien Welthandels und des ungehinderten Zugangs zu Märkten und Rohstoffen in aller Welt" wieder zu den offiziellen Rechtfertigungen von Kriegen. Für fast alle Kriege der letzten Jahre lässt sich nachweisen, dass der Zugang zu Erdöl, Erdgas und anderen Rohstoffen sowie den Transportwegen zu den wesentlichen Kriegsgründen zählte. Das Menschenrechtsargument wird als offizieller Rechtfertigungsgrund vorgeschoben.

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19.08.2005 Die Erdöl-, Erdgas- und Uranquellen werden in wenigen Jahrzehnten versiegen. Schon jetzt werden diese Rohstoffe von Jahr zu Jahr teurer. Der Energiebezug wird für gewisse Teile der Bevölkerung zunehmend nicht mehr bezahlbar, was zu sozialen Verwerfungen führen wird. Hinzu kommt eine zunehmende Militarisierung der Außenpolitik, da Kriege um knappe Rohstoffe wieder zur Normalität werden. In den vergangenen Jahren wurde es versäumt, eine wirkliche Wende in der Energiepolitik durchzusetzen. Um soziale und militärische Konflikte zumindest noch zu begrenzen, müssen wir uns nicht zuletzt wieder auf die Forderung nach einer Rekommunalisierung der Energiewirtschaft besinnen.

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Wir haben Alternativen

Eine andere Welt ist möglich!

24.07.2005 "Ob es gelingt, weiteren neoliberalen Umbau zu verhindern, hängt entscheidend von den Protesten der sozialen Bewegungen vor und nach den Bundestagswahlen ab. Wer auch immer regieren wird und weiteren Sozialabbau betreibt, er muss mit unserem massiven Widerstand rechnen." Im Folgenden veröffentlichen wir die Erklärung der Versammlung sozialer Bewegungen von Erfurt. 

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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