Kriegsursachen

Die IPPNW setzt sich für eine friedliche, solidarische und demokratische Gesellschaft ein, die Konflikten resilient begegnen kann. Die Ursachen von Gewaltkonflikten sind vielfältig und setzen häufig bei strukturellen und globalen Missständen an, die es zu beheben gilt. Dazu zählt die mangelnde gesundheitliche Versorgung weiter Teile der Weltbevölkerung. Die Klimakatastrophe verstärkt Konfliktfaktoren wie Nahrungsunsicherheit, Armut und Naturkatastrophen. Eine ungerechte, armutsschaffende Weltwirtschaftsordnung, von der Deutschland mit profitiert, trägt ebenfalls zu Gewaltkonflikten bei. Die IPPNW fordert den Abbau unfairer Handelsabkommen. Wir engagieren uns global für die Durchsetzung der sozialen Menschenrechte auf eine gesunde Umwelt, Nahrung, sauberes Wasser, Wohnen, Gesundheit und Bildung.

Aktuelles zum Thema

Pressemitteilung vom 2.12.2015

Keine Waffen nach Nahost!

Friedensorganisationen reichen Petition beim Deutschen Bundestag ein

02.12.2015 Keine Waffen nach Nahost – diese Forderung an den deutschen Bundestag und die Bundesregierung haben deutsche Friedensorganisationen heute gemeinsam mit der Internationalen Liga für Menschenrechte, der Palästinensischen Gemeinde Deutschland und der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden als Petition an den deutschen Bundestag eingebracht. Über 6.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen diese Petition.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12.11.2015

Immer mehr Finanzinstitute lassen die Bombe fallen

Studie "Don’t Bank on the Bomb"

12.11.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt, dass weltweit 53 Finanzunternehmen Investitionen in die Produktion von Atomwaffen verboten oder reduziert haben. Das sind 150 Prozent mehr Banken und Versicherungen als im Vorjahr. Das ist das Ergebnis der vierten Ausgabe der Studie "Don't Bank on the Bomb", die die niederländische Friedensorganisation PAX heute veröffentlicht hat. Diese Steigerung macht die wachsende Stigmatisierung von Atomwaffen deutlich, deren Einsatz katastrophale humanitäre Folgen für die gesamte Menschheit hat. Trotzdem listet der Bericht noch 382 Banken, Versicherungen und Rentenfonds auf, die seit Januar 2012 fast 500 Milliarden US-Dollar für die Produktion für nukleare Waffensysteme zur Verfügung gestellt haben.

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Mitteilung für die Medien vom 11.10.2015

Wer Fluchtursachen bekämpfen will, muss Waffenexporte in Krisenregionen stoppen

Bundessicherheitsrat genehmigt Waffenlieferungen

10.11.2015 Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ kritisiert die Genehmigung zahlreicher Waffenexporte in Krisenregionen durch den Bundessicherheitsrat – unter anderem in den Oman, in die Vereinigten Arabischen Emirate, in den Libanon und nach Jordanien.  „Krieg und Terror sind die Hauptursache für die Flucht der Menschen aus der Region. Es hat nichts mit restriktiver Rüstungsexportpolitik zu tun, dass deutsche Rüstungskonzerne jetzt Waffen in die Region liefern dürfen", erklärt Christine Hoffmann, Sprecherin der Kampagne und pax christi-Generalsekretärin und erläutert: „Die Lage im Nahen Osten ist schon heute hochexplosiv. Mit diesen Waffenlieferungen wird die Situation weiter eskaliert statt entschärft. Die Lieferländer Jordanien und Libanon grenzen direkt an Syrien. Das Sultanat Oman liegt neben dem Jemen, wo ebenfalls Krieg herrscht. Wer Fluchtursachen bekämpfen will, muss Waffenexporte in Krisenregionen stoppen, statt Kriege weiter anzuheizen.“

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Presseinladung

Deutsche Banken finanzieren Krieg

Foto-/Filmtermin: Öffentliche Aktion am Freitag, 2. Oktober 2015

29.09.2015 Von Deutschland geht Krieg aus und deutsche Banken finanzieren den Krieg. Die Finanzinstitute liefern Waffenproduzenten das benötigte Kapital und schaffen damit die Basis für Rüstungsgeschäfte. Sie profitieren dabei von Kriegen wie aktuell im Nahen Osten und in der Ukraine. Auf diesen Zusammenhang werden IPPNW-Ärzte und Ärztinnen am Freitag, 2. Oktober 2015 um 16 Uhr am Frankfurter Kaiserplatz in weißen Kitteln aufmerksam machen. Vor der Hauptzentrale der Commerzbank lassen sie schwarze Bombenattrappen steigen, auf denen Bankenlogos abgebildet sind. Informationsplakate werden über die Verquickungen der Banken mit der Rüstungsindustrie aufklären."

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26.09.2015 Die Kampagne „Stopp Ramstein“ protestierte am 26. September 2015 in einer bunten und lebhaften Demonstration vor der Airbase Ramstein. Mit dabei waren auch Mitglieder der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW. 1.500 DemonstrantInnen – die größte Friedensdemonstration der letzten Jahre in der Region - forderten die Schließung des zentralen Drehkreuzes für die Vorbereitung und Durchführung völkerrechtwidriger Angriffskriege und Schaltzentrale für Drohneneinsätze. Der Demonstrationszug stoppte für eine Zwischenkundgebung am Mahnmal 1988 und legte eine Gedenkminute ein.

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Aktion
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Basisinfos
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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Krieg um Energie
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