Kriegsursachen

Die IPPNW setzt sich für eine friedliche, solidarische und demokratische Gesellschaft ein, die Konflikten resilient begegnen kann. Die Ursachen von Gewaltkonflikten sind vielfältig und setzen häufig bei strukturellen und globalen Missständen an, die es zu beheben gilt. Dazu zählt die mangelnde gesundheitliche Versorgung weiter Teile der Weltbevölkerung. Die Klimakatastrophe verstärkt Konfliktfaktoren wie Nahrungsunsicherheit, Armut und Naturkatastrophen. Eine ungerechte, armutsschaffende Weltwirtschaftsordnung, von der Deutschland mit profitiert, trägt ebenfalls zu Gewaltkonflikten bei. Die IPPNW fordert den Abbau unfairer Handelsabkommen. Wir engagieren uns global für die Durchsetzung der sozialen Menschenrechte auf eine gesunde Umwelt, Nahrung, sauberes Wasser, Wohnen, Gesundheit und Bildung.

Aktuelles zum Thema

Erklärung des AK Süd-Nord von IPPNW-Deutschland

Terroranschläge in New York und Washington

10. Jahrestag des 11. September 2001

09.09.2011 Die Anschläge vom 11. September 2001 hatten einen beispiellosen weltweiten Kriegsfeldzug zur Folge, der ohne diese Rechtfertigung niemals denkbar gewesen wäre. Wir beklagen die große Anzahl von Toten und Verletzten durch die Terroranschläge, sowie durch die nachfolgenden Kriege, die seit 10 Jahren andauern (wie in Afghanistan) und bisher allein im Irak etwa anderthalb Millionen Tote gefordert haben.

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IPPNW-Presseinformation vom 6.5.2011

Deutsche Waffenhilfe für autoritäre Regime in Arabien

Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel!" gestartet

06.05.2011 Deutschland ist Europameister bei den Rüstungsexporten. Zu den Empfängern deutscher Waffen, Rüstungsgüter und Lizenzen zählen selbst Diktaturen. Deutschland hat Waffen an die autoritären Regime in Tunesien und Ägypten exportiert, den libyschen Diktator Gaddafi aufgerüstet und die Genehmigung für die Lizenzproduktion des Sturmgewehres G36 von Heckler & Koch an Saudi-Arabien erteilt. "Aktion Aufschrei: Stoppt den Waffenhandel" – heißt eine Kampagne gegen deutsche Rüstungsexporte, die zehn Nichtregierungsorganisationen aus der Friedens- und Entwicklungszusammenarbeit heute starten.

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Aus IPPNWforum 123/10

Das Recht von Mutter Erde

Die Klimakonferenz der Völker der Welt

15.09.2010 Nach dem Scheitern des Klimagipfels in Kopenhagen hatte der Präsident Boliviens, Evo Morales, zu einer Klimakonferenz der Völker der Welt nach Cochabamba eingeladen. Dr. José Ramírez Voltaire war mit dabei. Weit über 35.000 Personen aus 140 Ländern aller Kontinente waren im April nach Bolivien gefahren. Neben NGOs und Einzelpersonen waren auch Delegationen von 56 Regierungen und Vertreter/innen aus christlichen Organisationen anwesend.

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Krieg oder Menschenrechte?

Plädoyer für staatliche Souveränität und Völkerrecht

24.02.2010 Nach dem Erdbeben in Haiti entbrannte eine Debatte über eine Neubewertung kolonialer Herrschaft. Der Begriff "Kolonie" könne positiv gewertet werden, so die These einiger Medien. Mit einfachen Worten: Der Westen soll’s richten, notfalls mit Gewalt, Krieg und Besatzung - alles selbstverständlich allein aus humanitären Gründen. Christoph Krämer, Vorstandsmitglied der IPPNW, hält das Konzept, mit westlichen Militärinterventionen Völkermord und die Verletzung von Menschenrechten verhindern zu wollen, für nicht realitätstauglich. Im Gespräch mit der Internet-Zeitung "Nachrichten-Café" widerspricht Krämer der offiziellen Kriegs-Propaganda. Die Frauenrechte in Afghanistan wurden seiner Meinung nach am schlimmsten durch die USA beschnitten, als sie vor etlichen Jahren in die Aufrüstung "islamistischer Krieger" für einen Stellvertreter-Krieg gegen die damalige Sowjetunion investierten.
Lesen Sie das Interview mit IPPNW-Vorstandsmitglied Christoph Krämer

05.02.2010 Weil die großen Energiekonzerne die Energiewende seit 30 Jahren blockieren, ist Deutschland heute zu rund 71% abhängig von Öl , Gas , Kohle  und Uran-Importen. Und die Energie-Rohstoffe werden – wie erwartet – weltweit immer knapper, teurer und umkämpfter. Schon jetzt werden Kriege um Öl geführt. Die "Sicherung eines ungehinderten Zugangs zu Energie" ist auch in den Mittelpunkt der deutschen Außenpolitik gerückt. Im Namen einer "Energie-Außenpolitik" soll die Bundeswehr weltweit "deutsche Interessen" vertreten. Längst sind deutsche Soldaten überall dort im Auslandseinsatz, wo es Öl, Gas oder andere knappe Bodenschätze gibt: Im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika.

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Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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