Aktuelles zum Thema "Ukraine"

Presseinformation Kooperation für den Frieden

Ukraine: Deeskalation statt Marsch in einen heißen Krieg

Erklärung der Kooperation für den Frieden zur Kriegsgefahr in Europa

03.03.2014 Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen angehören, fordert die Regierungen in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft. Sowohl alle Truppenbewegungen als auch die verbale Kriegsrhetorik beider Seiten müssen gestoppt werden. Die völkerrechtswidrigen Handlungen Russland in der unabhängigen Ukraine müssen sofort beendet werden. Schluss sein muss genau so mit der unverantwortlichen Instrumentalisierung der Ukraine durch den Westen, der aggressiven Rhetorik im Stile des Kalten Krieges. Es darf keine militärischen Maßnahmen der NATO, noch Waffenlieferungen in die Region geben.

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IPPNW-Aktion

Frieden in Europa nur mit Russland

Ukraine-Krise: Schreiben an Kanzlerin und Außenminister

Der Konflikt in der Ukraine eskaliert weiter, Sanktionen der einen Seite werden wiederum mit Sanktionen beantwortet. Dem Land droht noch immer ein Bürgerkrieg, der sich schnell zu einem Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland ausweiten könnte. In der Tradition der IPPNW, durch zivilgesellschaftlichen Einsatz Spaltungen zu überwinden, hat die Ärzteorganisation ihre Mitglieder aufgefordert, in Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier ihre Sorge auszudrücken, dass der Konflikt weiter zu eskalieren droht: "Die Isolationsstrategie gegenüber Russland ist politisch falsch und absehbar zum Scheitern verurteilt. Frieden in Europa kann es nur in einer partnerschaftlichen Kooperation mit Russland geben", heißt es in dem Briefvorschlag. Machen Sie mit und schreiben Sie per Email an Merkel und Steinmeier.

[Schreiben an Merkel und Steinmeier] [IPPNW-Blogbeitrag von Dr. Lars Pohlmeier]

Kein Frieden in Europa gegen Russland

Blogbeitrag von Dr. Lars Pohlmeier, IPPNW

Mit der Volksabstimmung auf der Krim hat die Krise in der Ukraine nochmals an Schärfe gewonnen. Die Verantwortung dafür hat viele Namen und Gesichter. Unsere Regierung, die EU und die USA gehören mit dazu. In den jüngsten Tagen hatten auf allen Seiten die Falken die Oberhand. Wollen wir die Krise lösen, muss die eskalierende Politik des Westens einer Politik der Vernunft weichen. Dass das heutige Russland unter Präsident Putin dabei kein einfacher Partner ist, ist richtig. Gleichwohl ist die aktuelle Isolationsstrategie gegenüber Russland politisch falsch und schon jetzt zum Scheitern verurteilt.

Presseeinladung und Bitte um Terminankündigung

IPPNW-Jahrestreffen: Friedensärzte und -ärztinnen in Dresden

Vortrag von Daniela Dahn, Öffentliche Veranstaltungen und Podiumsdiskussion

Die Krise in der Ukraine zeigt, wie dringend notwendig Strategien zur gewaltfreien Konfliktbewältigung sind. Vom 11.-13. April 2014 treffen sich Ärztinnen und Ärzte der Friedensorganisation IPPNW zur Jahrestagung in Dresden. Es geht um die Macht der Zivilgesellschaft, um die weltweite Bedrohung durch Atomwaffen und die gesundheitlichen Folgen der gesamten nuklearen Kette.

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Hinweis für die Presse

Für Frieden und Abrüstung in Europa

IPPNW beteiligt sich an Ostermärschen und – aktionen 2014

Vom 17. bis zum 21. April 2014 werden wieder zahlreiche Ostermarschaktionen stattfinden. Die drohende Eskalation des Ukraine/Russlands-Konflikts wird ein wichtiges Thema sein. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW lehnt alle militärischen Drohgebärden ab und fordert die Verantwortlichen auf, die Suche nach einem politischen Ausgleich voranzutreiben. Die Ostermärsche erinnern im Gedenkjahr 2014 an 100 Jahre Krieg und das gesellschaftliche Aufbegehren dagegen und verlangen den Paradigmenwechsel von Militärpolitik zu ziviler Konfliktbearbeitung. IPPNW-Ärzte und -Ärztinnen werden bei den Ostermärschen reden und stehen Ihnen für Interviews gerne zur Verfügung.

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Ansprechpartner

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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Ukraine - Frieden in Europa nur mit Russland
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