Aktuelles zum Konflikt zwischen der NATO und Russland

IPPNW-Appell

Die Waffen nieder! Deeskalation jetzt!

04.03.2022 Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar. Wir begrüßen die Resolution der UN-Vollversammlung vom 2. März 2022, die den russischen Einmarsch auf das Schärfste verurteilt und Putin zum Ende seiner Aggression aufgefordert hat. Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gesprächskanäle müssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Maßnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken können.

Offener Brief vom 17. Februar 2022

Gegen Waffenlieferungen in die Ukraine

Friedens- und Umweltorganisationen wenden sich an Baerbock, Lindner und Scholz

17.02.2022 In einem offenen Brief forderte ein Bündnis aus Friedens- und Umweltverbänden heute Bundeskanzler Scholz, Außenministerin Baerbock und Finanzminister Lindner dazu auf, an ihrer Position festzuhalten und Waffenlieferungen in die Ukraine weiterhin konsequent abzulehnen. So sei es möglich durch die Verankerung Deutschlands im Westen und den besonderen Beziehungen zu Russland, einen wesentlichen Beitrag zur Lösung der aktuellen Krise durch Diplomatie, nicht aber durch die Lieferung von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern zu leisten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Februar 2022

Medizinischer Appell: Kein Krieg in Europa!

Mediziner*innen rufen zur Diplomatie auf, um die humanitäre Katastrophe abzuwenden

14.02.2022 288 Mediziner*innen aus Europa und anderen Teilen der Welt haben heute einen Appell veröffentlicht, um dazu aufzurufen, einen Krieg zwischen Russland und der NATO in Europa zu verhindern. Der Appell wurde von der Friedensnobelpreisträger-Organisation International Physicians for the Prevention of Nuclear War (IPPNW) initiiert. Die Ärzt*innen und Gesundheitsfachkräfte warnen vor einer humanitären Katastrophe in Folge eines Krieges und rufen alle Konfliktparteien dazu auf, die Diplomatie der Eskalation vorzuziehen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 11. Februar 2022

Diplomatie statt Kriegsvorbereitung!

Ukraine-Appell von IPPNW und IALANA mit prominenten Unterstützer*innen

11.02.2022 Die Friedensorganisationen IPPNW und IALANA haben heute gemeinsam mit 50 prominenten Erstunterzeichner*innen den Appell „Diplomatie statt Kriegsvorbereitung“ veröffentlicht. Darin fordern sie die Bundesregierung auf, in dem gefährlichen Konflikt zwischen der NATO und Russland aktiv dazu beizutragen, die Eskalation zu stoppen und eine friedliche Lösung zu suchen. Alle bestehenden wechselseitigen völkerrechtlichen Verpflichtungen sollten genutzt werden, um gegenseitige Sicherheit zu erreichen. Sie könne nicht gegeneinander, sondern nur miteinander erreicht werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09. Februar 2022

Nein zum Krieg in der Ukraine: Diplomatie statt Militärmanöver!

Fotoaktion zur Ukraine-Krise – Friedensaktivist*innen demonstrieren in Berlin

09.02.2022 Einen Tag vor den geplanten Gesprächen zwischen Vertretern Russlands und der Ukraine unter deutsch-französischer Moderation am Donnerstag in Berlin demonstrierten heute Friedensaktivist*innen vor dem Brandenburger Tor für eine friedliche Lösung des 
Konflikts um die Ukraine. Dabei stand vor allem der Wunsch der Zivilbevölkerung nach Frieden im Mittelpunkt. Die Aktion richtete sich an die Vertreter*innen des Treffens im Normandie-Format und an die Bundesregierung.

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03.02.2022 Die britische Zeitung The Sun veröffentlichte am 21. November 2021 eine Grafik, auf der eine Mittelstreckenrakete aus Deutschland Moskau in einem „Blitzkrieg“ angreift. "Die Rakete kann Russland in 21 Minuten und 30 Sekunden treffen", titelte das Boulevardblatt reißerisch. Als Abflugort der Rakete „Dark Eagle“ war das 56. US-Artillerie-Kommando in Mainz-Kastel angegeben. Der russische Präsident Wladmir Putin argumentierte auf seiner Jahrespressekonferenz am 10. Januar 2022: Sollten in der Ukraine moderne Angriffssysteme stationiert werden, bräuchten die Raketen keine fünf Minuten mehr bis Moskau. Er fragte wörtlich: "Was daran ist nicht zu verstehen? Stationieren wir etwa Raketen an den Grenzen zu den Vereinigten Staaten?. [...]  Ist es wirklich übertrieben, zu fordern, dass vor unserem Haus keine weiteren Angriffswaffen aufgestellt werden?"
 

 

 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 02. Februar 2022

Keine Waffenlieferungen in die Ukraine

Das Minsker Abkommen zum Erfolg bringen

02.02.2022 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt, dass die Bundesregierung Waffenlieferungen in die Ukraine ablehnt und fordert die Regierung auf, bei dieser Position standhaft zu bleiben. Forderungen nach Waffenlieferungen seitens einzelner Mitglieder von CDU/CSU und FDP oder zuletzt vom künftigen Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz, Christoph Heusgen, sind dagegen kontraproduktiv und schüren die Eskalation noch weiter.

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Mitmachen!

Kein Krieg Nutzen Sie unsere Aktionsmaterialien zur Bestellung oder zum Ausdrucken. Bundesweite Mahnwachen und Demonstrationen finden Sie beim Netzwerk Friedenskooperative. IPPNW-Online-Vorträge zur Atomkriegsgefahr: ippnw.de/bit/atomwaffen-va

 

Reden von IPPNW-Mitgliedern:
18.04.2022 Dr. Elisabeth Heyn, Nürnberg
17.04.2022 Ernst-Ludwig Iskenius, Neuruppin
13.03.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin | Youtube | PDF
13.03.2022 Dr. Inga Blum
13.03.2022 Ralph Urban
04.03.2022 Dr. Sabine Farrouh, Offenbach
27.02.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
26.02.2022 Ute Rippel-Lau, Hamburg

Fotos von der Kundgebung Atomkrieg verhindern in Hamburg

Hintergrundinformationen

Hyperschallkriege
Recherche von Ralph Urban zum neuen Wettrüsten mit Hyperschallwaffen (Forum 169/2022)

Risiko eines Atomkriegs aus Versehen
Mehr unter: atomkrieg-aus-versehen.de

Vertragsentwürfe zu Sicherheitsgarantien
Das russische Außenministerium hat am 17. Dezember 2021 Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA vorgelegt. Das Ostinstitut Wismar hat die russischen Vertragsentwürfe in einer inoffiziellen deutschen Übersetzung veröffentlich. Die Antwort der NATO an Russland wurde bisher nicht veröffentlicht.

Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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