Aktuelles zum Thema "Ukraine"

IPPNW/ICAN-Pressemitteilung vom 11.4.2014

Krim-Krise mahnt zu weltweitem Atomwaffenverbot

Außenministertreffen in Hiroshima

11.04.2014 Die Krim-Krise macht deutlich, wie schnell Aufrüstungsspiralen auch in Europa in Gang kommen können. Umso wichtiger ist es klar zu stellen, dass Atomwaffen keine Sicherheit garantieren. Im Gegenteil: Notwendig ist ein Verbot aller Atomwaffen, damit in zukünftigen Krisen niemand mehr auf die nukleare Karte setzen kann. Die Modernisierung der in Deutschland stationierten US-Atomwaffen lehnen wir daher entschieden ab und fordern die Bundesregierung dazu auf, darauf zu verzichten. Sie bedroht den unter großen Anstrengungen gestifteten Frieden auf unserem Kontinent.

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28.03.2014 Die deutsche Sektion der IPPNW fordert von Regierung und Parlament eine eindeutige Ablehnung militärischer Maßnahmen und ein Bekenntnis zu ziviler Konfliktbearbeitung. Die Abkehr von einem machtpolitisch und wirtschaftspolitisch motivierten Konfrontationskurs ist dringenderforderlich. Wir beobachten die Eskalation der Krise in der Ukraine mit großer Sorge. Es besteht die Gefahr bewaffneter Auseinandersetzungen zwischen den verschiedenen politischen Strömungen und ein Auseinanderbrechen des Staates. Die Konfrontation, die den Charakter eines Stellvertreterkonfliktes hat, droht zunehmend in den Sog von Eskalation und Militarisierung zu geraten.

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Pressemitteilung vom 17.3.2014

Kooperation statt Konfrontation, zivile Konfliktbearbeitung statt Sanktionen

Kooperation für den Frieden zu Krim-Referendum und Sanktionsspirale

17.03.2014 Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband von über 50 Organisationen und Gruppen aus der Friedensbewegung, dem die IPPNW angehört, kritisiert das völkerrechtswidrige Vorgehen Russlands. Dazu gehört das Referendum vom Sonntag ebenso wie die destruktive Politik des Westens. Das Referendum mit seiner Mehrheitsentscheidung für einen Anschluss an Russland hat eine neue Situation geschaffen. Sie legitimiert für beide Seiten das weitere Anheizen der Auseinandersetzung: Der Westen wird seine angekündigten Sanktionen umsetzen, Russland die Eingliederung der Krim vorantreiben und möglicherweise ihrerseits mit Sanktionen gegen den Westen antworten.

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Presseinformation Kooperation für den Frieden

Ukraine: Deeskalation statt Marsch in einen heißen Krieg

Erklärung der Kooperation für den Frieden zur Kriegsgefahr in Europa

03.03.2014 Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen angehören, fordert die Regierungen in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft. Sowohl alle Truppenbewegungen als auch die verbale Kriegsrhetorik beider Seiten müssen gestoppt werden. Die völkerrechtswidrigen Handlungen Russland in der unabhängigen Ukraine müssen sofort beendet werden. Schluss sein muss genau so mit der unverantwortlichen Instrumentalisierung der Ukraine durch den Westen, der aggressiven Rhetorik im Stile des Kalten Krieges. Es darf keine militärischen Maßnahmen der NATO, noch Waffenlieferungen in die Region geben.

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IPPNW-Aktion

Frieden in Europa nur mit Russland

Ukraine-Krise: Schreiben an Kanzlerin und Außenminister

Der Konflikt in der Ukraine eskaliert weiter, Sanktionen der einen Seite werden wiederum mit Sanktionen beantwortet. Dem Land droht noch immer ein Bürgerkrieg, der sich schnell zu einem Stellvertreterkrieg zwischen dem Westen und Russland ausweiten könnte. In der Tradition der IPPNW, durch zivilgesellschaftlichen Einsatz Spaltungen zu überwinden, hat die Ärzteorganisation ihre Mitglieder aufgefordert, in Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Außenminister Frank-Walter Steinmeier ihre Sorge auszudrücken, dass der Konflikt weiter zu eskalieren droht: "Die Isolationsstrategie gegenüber Russland ist politisch falsch und absehbar zum Scheitern verurteilt. Frieden in Europa kann es nur in einer partnerschaftlichen Kooperation mit Russland geben", heißt es in dem Briefvorschlag. Machen Sie mit und schreiben Sie per Email an Merkel und Steinmeier.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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Ukraine - Frieden in Europa nur mit Russland
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