Aktuelles zum Thema "Ukraine"

IPPNW-Pressemitteilung vom 24.2.2015

Chance auf Frieden in der Ukraine nicht aufs Spiel setzen

Ukraine-Krieg

24.02.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht in dem Minsker Abkommen weiterhin eine Chance, einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt näher zu kommen. Diese sollte jetzt auf keinen Fall und von keiner Seite aufs Spiel gesetzt werden. "Wir rufen Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich in Paris weiterhin für die Einhaltung der Beschlüsse einzusetzen. Forderungen nach weiteren Sanktionen, Waffenexporten oder sonstiger Militärhilfe würden den fragilen Weg einer Deeskalation gefährden und das Leid der Menschen in der Ukraine vergrößern ", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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Krieg in der Ukraine, und die deutsche Öffentlichkeit

Beitrag von Matthias Jochheim bei der Berliner Antikriegskonferenz (03.-05.10.2014)

03.10.2014 Nach den Jugoslawienkriegen ist die Ukrainekrise seit dem 2.Weltkrieg der zweite Großkonflikt in Europa, der mit militärischen Mitteln ausgetragen wird und in den überregionale, nuklear bewaffnete Mächte involviert sind.
Es wird von einer Rückkehr in den „Kalten Krieg“ gesprochen, also einer hochgerüsteten Blockkonfrontation.

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Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

05.09.2014 Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

31.08.2014 Die auf dem EU-Gipfel von den Außenministern angedrohten weiteren Sanktionen gegen Russland bringen eine diplomatische Lösung für die Ukraine und ein Ende des Krieges nicht näher. Russische Gegensanktionen sind bald zu erwarten. Die IPPNW fordert einen Ausstieg aus der Sanktionsspirale!

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24.07.2014 Die internationale Ärzteorganisation IPPNW fordert den sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und appelliert an alle Staaten, jegliche konfliktverschärfende Einflussnahme zu unterlassen. Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ruft die Regierung der Ukraine auf, den historischen Verzicht auf Atomwaffen zu bekräftigen. Sie appelliert an alle Regierungen, die territoriale Integrität der Ukraine sowie das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten. Die Menschen in der Ukraine müssen die mühsame Suche nach einer friedlichen und demokratischen Perspektive und nach Versöhnung ohne ausländische, von eigenen Machtinteressen geleitete Einmischung durchführen können. Außerdem fordert die IPPNW die UN auf, vermehrt als Vermittlerin tätig zu werden und sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts einzusetzen.

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Ansprechpartner

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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