Aktuelles zum Thema "Ukraine"

Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

05.09.2014 Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

31.08.2014 Die auf dem EU-Gipfel von den Außenministern angedrohten weiteren Sanktionen gegen Russland bringen eine diplomatische Lösung für die Ukraine und ein Ende des Krieges nicht näher. Russische Gegensanktionen sind bald zu erwarten. Die IPPNW fordert einen Ausstieg aus der Sanktionsspirale!

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24.07.2014 Die internationale Ärzteorganisation IPPNW fordert den sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und appelliert an alle Staaten, jegliche konfliktverschärfende Einflussnahme zu unterlassen. Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ruft die Regierung der Ukraine auf, den historischen Verzicht auf Atomwaffen zu bekräftigen. Sie appelliert an alle Regierungen, die territoriale Integrität der Ukraine sowie das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten. Die Menschen in der Ukraine müssen die mühsame Suche nach einer friedlichen und demokratischen Perspektive und nach Versöhnung ohne ausländische, von eigenen Machtinteressen geleitete Einmischung durchführen können. Außerdem fordert die IPPNW die UN auf, vermehrt als Vermittlerin tätig zu werden und sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts einzusetzen.

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Pressemitteilung vom 7.5.2014

Die Waffen müssen schweigen: Mehr Aktionen für Frieden sind notwendig

Kooperation für den Frieden fordert Deeskaltion statt Konfrontation

07.05.2014 Die Situation in der Ukraine ist mehr als kritisch. Eine Dynamik hin zu Krieg – auch über die Grenzen der Ukraine hinaus – scheint in Gang geraten zu sein. Die Kooperation für den Frieden, ein Dachverband der Friedensbewegung, dem mehr als 50 friedenspolitische Organisationen und Initiativen angehören, fordert die Akteure in Ost und West auf, alles zu vermeiden, was die Situation in der Ukraine weiter verschärft.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13.4.2014

Kooperation statt Konfrontation von EU und Russland

IPPNW-Jahrestreffen in Dresden

13.04.2014 Die deutsche Sektion der IPPNW forderte auf ihrem Jahrestreffen vom 11.-13. April 2014 in Dresden angesichts des bedrohlichen Machtkampfs um die politische, ökonomische und militärische Vorherrschaft in Osteuropa alle militärischen Drohgebärden zu beenden. Stattdessen müsse die Suche nach einem politischen Ausgleich vorangetrieben werden. Dabei sollten die sozialen und kulturellen Ansprüche der betroffenen Bevölkerung sowie deren berechtigte Sicherheitsbedürfnisse berücksichtigt werden.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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