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Aktuelles zum Thema "Ukraine"

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.4.2015

Militärische Maßnahmen beenden - Abkehr von der Sanktionspolitik

Außenminister-Treffen in Berlin zur Ukraine-Krise

13.04.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert anlässlich des heutigen Außenminister-Treffens an alle Seiten, alle militärischen Maßnahmen sofort zu beenden. Dazu gehören Waffenlieferungen, militärische Beratung, sowie Eskalationen durch Militärmanöver und Aufrüstung. Durch Rückschläge bei der Umsetzung der Waffenstillstände dürfen weitere Verhandlungen nicht unterlaufen werden. Die IPPNW fordert in einer Erklärung zudem eine Abkehr von der Sanktionspolitik, die zu einer Verhärtung auf politischer Ebene und zu einer Belastung der Bevölkerung in Russland und in der EU führe.

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Wir weigern uns, Feinde zu sein!

Social-Media-Kampagne der IPPNW

05.03.2015 Die Bürgermeister der deutschen Städte Erlangen und Jena und der russischen Stadt Wladimir beteiligen sich an der Social-Media-Kampagne der IPPNW "We refuse to be enemies". Die beiden Oberbürgermeister Florian Janik (Erlangen) und Albrecht Schröter (Jena) haben ihren russischen Kollegen Sergej Sacharow für die Friedensaktion gewinnen können. Das System der Partnerstädte ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass ehemalige Feinde durch persönliche, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Kontakte zu einander finden und so dazu beitragen, dass Feindbilder abgebaut und der Kriegslogik eine Friedenslogik entgegengesetzt wird.

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Krieg in der Ukraine, und die deutsche Öffentlichkeit

Beitrag von Matthias Jochheim bei der Berliner Antikriegskonferenz (03.-05.10.2014)

03.10.2014 Nach den Jugoslawienkriegen ist die Ukrainekrise seit dem 2.Weltkrieg der zweite Großkonflikt in Europa, der mit militärischen Mitteln ausgetragen wird und in den überregionale, nuklear bewaffnete Mächte involviert sind.
Es wird von einer Rückkehr in den „Kalten Krieg“ gesprochen, also einer hochgerüsteten Blockkonfrontation.

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Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

05.09.2014 Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

31.08.2014 Die auf dem EU-Gipfel von den Außenministern angedrohten weiteren Sanktionen gegen Russland bringen eine diplomatische Lösung für die Ukraine und ein Ende des Krieges nicht näher. Russische Gegensanktionen sind bald zu erwarten. Die IPPNW fordert einen Ausstieg aus der Sanktionsspirale!

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


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