Aktuelles zum Konflikt zwischen der NATO und Russland

IPPNW-Appell

Die Waffen nieder! Deeskalation jetzt!

04.03.2022 Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar. Wir begrüßen die Resolution der UN-Vollversammlung vom 2. März 2022, die den russischen Einmarsch auf das Schärfste verurteilt und Putin zum Ende seiner Aggression aufgefordert hat. Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gesprächskanäle müssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Maßnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken können.

Wir weigern uns, Feinde zu sein!

Social-Media-Kampagne der IPPNW

05.03.2015 Die Bürgermeister der deutschen Städte Erlangen und Jena und der russischen Stadt Wladimir beteiligen sich an der Social-Media-Kampagne der IPPNW "We refuse to be enemies". Die beiden Oberbürgermeister Florian Janik (Erlangen) und Albrecht Schröter (Jena) haben ihren russischen Kollegen Sergej Sacharow für die Friedensaktion gewinnen können. Das System der Partnerstädte ist ein vorbildliches Beispiel dafür, dass ehemalige Feinde durch persönliche, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Kontakte zu einander finden und so dazu beitragen, dass Feindbilder abgebaut und der Kriegslogik eine Friedenslogik entgegengesetzt wird.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 24.2.2015

Chance auf Frieden in der Ukraine nicht aufs Spiel setzen

Ukraine-Krieg

24.02.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht in dem Minsker Abkommen weiterhin eine Chance, einer friedlichen Lösung im Ukraine-Konflikt näher zu kommen. Diese sollte jetzt auf keinen Fall und von keiner Seite aufs Spiel gesetzt werden. "Wir rufen Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf, sich in Paris weiterhin für die Einhaltung der Beschlüsse einzusetzen. Forderungen nach weiteren Sanktionen, Waffenexporten oder sonstiger Militärhilfe würden den fragilen Weg einer Deeskalation gefährden und das Leid der Menschen in der Ukraine vergrößern ", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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Krieg in der Ukraine, und die deutsche Öffentlichkeit

Beitrag von Matthias Jochheim bei der Berliner Antikriegskonferenz (03.-05.10.2014)

03.10.2014 Nach den Jugoslawienkriegen ist die Ukrainekrise seit dem 2.Weltkrieg der zweite Großkonflikt in Europa, der mit militärischen Mitteln ausgetragen wird und in den überregionale, nuklear bewaffnete Mächte involviert sind.
Es wird von einer Rückkehr in den „Kalten Krieg“ gesprochen, also einer hochgerüsteten Blockkonfrontation.

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Gastbeitrag von Xanthe Hall auf Huffingtonpost

Die neue atomare Gefahr

05.09.2014 Die prorussischen Rebellen und die ukrainische Regierung haben Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Das ist eine gute Nachricht, wenn die Feuerpause denn hält. Die schlechte Nachricht ist: Der Plan, eine schnelle Eingreiftruppe einzusetzen und die Rhetorik beim NATO-Gipfel in Wales könnten den fragilen Friedensprozess untergraben. Der Krieg in der Ukraine droht die Erfolge in der Verbesserung der Beziehung zwischen Russland und dem NATO-Bündnis wieder zu zerstören. Seit den 1980er Jahren war das Verhältnis nicht mehr so angespannt und von gegenseitigen Feindbildern geprägt. Die Ukraine will eine Mauer an der Grenze zu Russland.

31.08.2014 Die auf dem EU-Gipfel von den Außenministern angedrohten weiteren Sanktionen gegen Russland bringen eine diplomatische Lösung für die Ukraine und ein Ende des Krieges nicht näher. Russische Gegensanktionen sind bald zu erwarten. Die IPPNW fordert einen Ausstieg aus der Sanktionsspirale!

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24.07.2014 Die internationale Ärzteorganisation IPPNW fordert den sofortigen Waffenstillstand in der Ukraine und appelliert an alle Staaten, jegliche konfliktverschärfende Einflussnahme zu unterlassen. Die 1985 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation ruft die Regierung der Ukraine auf, den historischen Verzicht auf Atomwaffen zu bekräftigen. Sie appelliert an alle Regierungen, die territoriale Integrität der Ukraine sowie das Selbstbestimmungsrecht der Völker zu achten. Die Menschen in der Ukraine müssen die mühsame Suche nach einer friedlichen und demokratischen Perspektive und nach Versöhnung ohne ausländische, von eigenen Machtinteressen geleitete Einmischung durchführen können. Außerdem fordert die IPPNW die UN auf, vermehrt als Vermittlerin tätig zu werden und sich für eine diplomatische Lösung des Konflikts einzusetzen.

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Mitmachen!

Kein Krieg Nutzen Sie unsere Aktionsmaterialien zur Bestellung oder zum Ausdrucken. Weitere Bundesweite Mahnwachen und Demonstrationen finden Sie beim Netzwerk Friedenskooperative.

 Reden von IPPNW-Mitgliedern:
18.04.2022 Dr. Elisabeth Heyn, Nürnberg
17.04.2022 Ernst-Ludwig Iskenius, Neuruppin
13.03.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin | Youtube | PDF
13.03.2022 Dr. Inga Blum
13.03.2022 Ralph Urban
04.03.2022 Dr. Sabine Farrouh, Offenbach
27.02.2022 Dr. Lars Pohlmeier, Berlin
26.02.2022 Ute Rippel-Lau, Hamburg

Fotos von der Kundgebung Atomkrieg verhindern in Hamburg

Hintergrundinformationen

Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine
IPPNW-Papier: Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden

Hyperschallkriege
Recherche von Ralph Urban zum neuen Wettrüsten mit Hyperschallwaffen (Forum 169/2022)

Risiko eines Atomkriegs aus Versehen
Mehr unter: atomkrieg-aus-versehen.de

Vertragsentwürfe zu Sicherheitsgarantien
Das russische Außenministerium hat am 17. Dezember 2021 Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA vorgelegt. Das Ostinstitut Wismar hat die russischen Vertragsentwürfe in einer inoffiziellen deutschen Übersetzung veröffentlich. Die Antwort der NATO an Russland wurde bisher nicht veröffentlicht.

Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien


Krieg in der Ukraine - Frieden in Europa nur mit ziviler Konfliktbearbeitung

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