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Aktuelles zum Thema "Syrien"

Pressemitteilung vom 29.3.2017

In Syrien nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern!

Kampagne fordert Abkehr von Militärpolitik und zeigt zivile Alternativen auf

Kundgebung und Fotoaktion "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" am 10.11.2016, Foto: Jonas Klein29.03.2017 

Die US-Administration schickt im Kampf gegen den sogenannten Islamischen Staat 1.000 zusätzliche Soldaten nach Syrien und weitet die Luftangriffe aus, was zu einer erhöhten Zahl ziviler Opfer führt. Spiegel Online berichtet, seit Januar dieses Jahres seien „mehr Zivilisten in Syrien durch amerikanische als durch russische Luftschläge getötet worden“. Anlässlich der Aufforderung von Donald Trump an die europäischen Regierungen, sich an dieser Militärpolitik zu beteiligen, warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor der Intensivierung der gescheiterten Politik und fordert von der Bundesregierung, stattdessen den Friedensprozess unter UN-Verantwortung zu stärken und auf zivile Lösungen zu setzen.

Friedensverhandlungen für Syrien

Erklärung der Kooperation für den Frieden zum Syrienkrieg

Aktivisten der Kampagne "MACHT FRIEDEN - Zivile Lösungen für Syrien" protestieren am 10.11.2016  gegen das Bundeswehrmandat für Syrien, Foto: IPPNW21.12.2016 

Die Kooperation für den Frieden ruft alle am Syrienkrieg beteiligten Akteure zur Waffenruhe auf, wie es bereits die UN-Sicherheitsratsresolution von 2013 vorsieht. Kriegsschauplätze wie Jarmuk, Kobane und zuletzt Aleppo zeigen die Dringlichkeit der Einhaltung dieser Vereinbarung der Völkergemeinschaft. Stimmen aus der deutschen und internationalen Friedensbewegung haben wiederholt vor der Eskalation und Ausweitung des Krieges in Syrien gewarnt.

Kommentar von Susanne Grabenhorst und Alex Rosen

Es ist Zeit, Frieden zu wagen

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Von Roland.h.bueb - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27934433 (bearbeitet)20.12.2016 

Gestern Abend starben in Berlin am Breitscheidplatz 12 Menschen, über 50 wurden zum Teil schwer verletzt, viele traumatisiert und verunsichert. Ein Weihnachtsmarkt, der ein Ort der Begegnung und der Freude sein sollte, ist zu einem Ort der Trauer geworden. Die Gedächtniskirche, ein Mahnmal für Frieden und Versöhnung, wird nun auch mit der Gewalt dieses 19. Dezembers 2016 in Verbindung gebracht werden. Unsere Gedanken, unser Mitgefühl und unsere Trauer sind heute mit den vielen Opfern und ihren Angehörigen.

Pressemitteilung vom 11.11.2016

Bundeswehrmandat für Syrien verlängert – Grüne und Linke stimmen geschlossen dagegen

Kampagne zieht vorsichtig optimistische Bilanz

Aktion der Kampagne "MACHT FRIEDEN, Zivile Lösungen für den Bundestag" am 10.11.2016 anlässlich der Bundestagsabstimmung zum Syrienmandat , Foto: IPPNW11.11.2016 

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung und Erweiterung des Syrienmandats der Bundeswehr. Dadurch wird Deutschland noch weiter in den Krieg in Syrien hineingezogen und der Konflikt zwischen der NATO und Russland weiter eskaliert. Trotz der mehrheitlichen Verabschiedung der Mandatsverlängerung zieht Ulrich Wohland, einer der Sprecher*innen der Kampagne, aber eine vorsichtig optimistische Bilanz.

Pressemitteilung vom 10.11.2016

Krieg darf kein Mittel der Politik sein

NEIN zum Bundeswehrmandat – JA zu zivilen Lösungen für Syrien

Aktion der Kampagne "MACHT FRIEDEN, Zivile Lösungen für den Bundestag" am 10.11.2016 anlässlich der Bundestagsabstimmung zum Syrienmandat , Foto: IPPNW10.11.2016 

AktivistInnen der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ haben heute mit einem 100qm-Banner vor dem Bundestag gegen die Verlängerung und Erweiterung des Bundeswehrmandats für Syrien protestiert. „Krieg darf kein Mittel der Politik sein, Krieg kann heute kein Mittel der Politik mehr sein, weil Kriege nicht mehr gewonnen werden können“, erklärte Kampagnensprecher Berthold Keunecke, Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbunds Deutscher Zweig, bei der Kundgebung. Stattdessen fordert die Kampagne, mehr Ressourcen und Raum für die Entwicklung ziviler Lösungen bereitzustellen.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Nein zum Bundeswehreinsatz in Syrien!

Materialien

Nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern
Forderungspapier der Kampagne "Macht Frieden"

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