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Aktuelles zum Thema "Syrien"

Kommentar von Susanne Grabenhorst und Alex Rosen

Es ist Zeit, Frieden zu wagen

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Berlin. Von Roland.h.bueb - Eigenes Werk, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27934433 (bearbeitet)20.12.2016 

Gestern Abend starben in Berlin am Breitscheidplatz 12 Menschen, über 50 wurden zum Teil schwer verletzt, viele traumatisiert und verunsichert. Ein Weihnachtsmarkt, der ein Ort der Begegnung und der Freude sein sollte, ist zu einem Ort der Trauer geworden. Die Gedächtniskirche, ein Mahnmal für Frieden und Versöhnung, wird nun auch mit der Gewalt dieses 19. Dezembers 2016 in Verbindung gebracht werden. Unsere Gedanken, unser Mitgefühl und unsere Trauer sind heute mit den vielen Opfern und ihren Angehörigen.

Pressemitteilung vom 11.11.2016

Bundeswehrmandat für Syrien verlängert – Grüne und Linke stimmen geschlossen dagegen

Kampagne zieht vorsichtig optimistische Bilanz

Aktion der Kampagne "MACHT FRIEDEN, Zivile Lösungen für den Bundestag" am 10.11.2016 anlässlich der Bundestagsabstimmung zum Syrienmandat , Foto: IPPNW11.11.2016 

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die Zustimmung der Bundestagsabgeordneten zur Verlängerung und Erweiterung des Syrienmandats der Bundeswehr. Dadurch wird Deutschland noch weiter in den Krieg in Syrien hineingezogen und der Konflikt zwischen der NATO und Russland weiter eskaliert. Trotz der mehrheitlichen Verabschiedung der Mandatsverlängerung zieht Ulrich Wohland, einer der Sprecher*innen der Kampagne, aber eine vorsichtig optimistische Bilanz.

Pressemitteilung vom 10.11.2016

Krieg darf kein Mittel der Politik sein

NEIN zum Bundeswehrmandat – JA zu zivilen Lösungen für Syrien

Aktion der Kampagne "MACHT FRIEDEN, Zivile Lösungen für den Bundestag" am 10.11.2016 anlässlich der Bundestagsabstimmung zum Syrienmandat , Foto: IPPNW10.11.2016 

AktivistInnen der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ haben heute mit einem 100qm-Banner vor dem Bundestag gegen die Verlängerung und Erweiterung des Bundeswehrmandats für Syrien protestiert. „Krieg darf kein Mittel der Politik sein, Krieg kann heute kein Mittel der Politik mehr sein, weil Kriege nicht mehr gewonnen werden können“, erklärte Kampagnensprecher Berthold Keunecke, Vorsitzender des Internationalen Versöhnungsbunds Deutscher Zweig, bei der Kundgebung. Stattdessen fordert die Kampagne, mehr Ressourcen und Raum für die Entwicklung ziviler Lösungen bereitzustellen.

Pressemitteilung vom 7.11.2016

Demokratieabbau in der Türkei erfordert ein klares Nein zum Syrienmandat

Am 10. November 2016 protstiert die Kampagne "MACHT FRIEDEN - Zivile Lösungen für Syrien" vor dem Reichstag. Foto: macht-frieden.de07.11.2016 

Anlässlich der beunruhigenden Berichte über einen massiven Demokratieabbau in der Türkei warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor einer weiteren militärischen Zusammenarbeit mit der Türkei und drängt auf Konsequenzen bei der Abstimmung über die Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien am 10. November 2016. Die Bundeswehr operiert bei diesem Mandat von türkischem Boden aus.

Pressemitteilung ICBUW/IPPNW vom 2.11.2016

US-Militär setzte in Syrien Uranwaffen ein

Ein britischer Militärexperte untersucht ein mit Uranmunition verseuchtes Fahrzeug zur Flugzeugabwehr in Basra, Irak (2003), Foto: Britisches Verteidigungsministerium02.11.2016 

Das Zentralkommando der US-Streitkräfte CENTCOM hat entgegen früherer Behauptungen zugegeben, dass US-Kampfflieger Uranmunition in Syrien eingesetzt haben. Uranmunition ist panzer- und bunkerbrechend und setzt beim Aufprall auf das Ziel hochtoxische, radioaktive Uranoxide in Nanopartikelgröße frei. In den Einsatzgebieten dieser Munition sind Krebserkrankungen und Missbildungen bei Neugeborenen gehäuft aufgetreten. Mit der gestrigen UN-Abstimmung über eine Resolution zum Thema Uranmunition in New York steht die Sorge über die gesundheitlichen und ökologischen Folgen des Einsatzes der Waffen erneut auf der internationalen Agenda.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Kein Bundeswehreinsatz in Syrien!


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