Aktuelles zum Thema "Syrien"

Pressemitteilung vom 28.11.2014

Keine Waffen nach Nahost!

Online-Petition zum Waffenhandel gestartet

28.11.2014 Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel hat eine restriktivere Rüstungsexportpolitik versprochen. Dennoch genehmigt er weiterhin Waffenexporte in Krisenregionen. Mehrere Friedensorganisationen - darunter IPPNW und pax christi haben zum Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk eine Online-Petition zum Waffenhandel mit allen Ländern des Nahen Ostens gestartet. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, den Handel mit Waffen, Rüstungsgütern und "Dual-Use"-Produkten mit allen Ländern des Nahen Ostens einzustellen, die am israelisch-palästinensischen Konflikt direkt beteiligt sind.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.9.2014

Grenzen schließen für Waffen und Kämpfer – Grenzen öffnen für humanitäre Hilfe und Flüchtlinge

Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebiete (Irak/Syrien)

30.09.2014 VertreterInnen einer Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak und Rojava (Nordsyrien) fordern die Bundesregierung dringend auf, Einfluss auf die türkische Regierung auszuüben, die Grenze zu Syrien für Waffen und Kämpfer zu schließen. Zudem müsse das Embargo gegen die Selbstverwaltung und Menschen in Nordsyrien/Rojava sofort aufgehoben werden. Die humanitäre Hilfe für die yezidischen Flüchtlinge solle auf Rojava ausgeweitet werden. Das forderten Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler und IPPNW-Beiratsmitglied, Dr. med. Gisela Penteker, IPPNW-Ärztin und der Soziologe und Menschenrechtler Martin Dolzer, die vom 14.-24. September 2014 als Teil einer Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak und Nordsyrien (Rojava) gereist waren, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.9.2014

IS greift kurdische Selbstverwaltungsgebiete in Nordsyrien an

Menschenrechtsdelegation vor Ort

20.09.2014 Vor wenigen Stunden erreichte uns in Qamislo, der Hauptstadt des Kantons Cizire, die Nachricht, dass der Kanton Kobane westlich von uns von allen Seiten mit schweren Waffen durch den IS angegriffen wird. Der Angriff wird dabei durch Waffen unterstützt, die von der Türkei per Bahn transportiert werden. Im Norden Syriens haben sich die Kurden gemeinsam mit sämtlichen dort lebenden Bevölkerungs- und Religionsgruppen in demokratischer Selbstverwaltung organisiert. Auf drei nicht zusammenhängende Kantone, Cizire, Kobane und Afrin verteilt leben rund 6 Millionen Menschen. Entlang der türkisch-syrischen Grenze liegen zwischen den drei Kantonen die von der dschihadistischen Terrororganisation Islamischer Staat (IS) eroberten Gebiete.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.9.2014

Keine Beteiligung an Neuauflage des "Krieges gegen den Terror"

13 Jahre Terroranschläge vom 11. September

11.09.2014 Anlässlich des Jahrestages des 11. September fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich nicht an der von Barack Obama geplanten Allianz im Kampf gegen die Dschihadisten im Irak und Syrien zu beteiligen. Stattdessen solle sie sich dafür einsetzen, dass im Kampf gegen die IS gemäß dem Völkerrecht die Konfliktlösungsinstrumente der Vereinten Nationen zum Einsatz kommen. Auch appelliert die IPPNW an die Regierung, die geplante Auslieferung von Waffen in den Irak zurückzunehmen. Die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst warnte: "Eine Neuauflage des sogenannten `Krieges gegen den Terror` wird weitere Menschen, darunter viele Zivilisten, das Leben kosten, er wird die zivile Infrastruktur weiter zerstören – mit schrecklichen humanitären Folgen – und die Umweltverseuchung fortsetzen".

lesen

Pressemitteilung vom 25.3.2014

Erste UN-Lastwagen rollen über die türkisch-syrische Grenze

Hilfe für Syrien

25.03.2014 Seit Monaten endlich eine positive Nachricht aus Syrien: Erstmals seit Beginn des Konfliktes vor drei Jahren können die Vereinten Nationen (UN) Lastwagen mit Hilfsgütern von der Türkei aus in das syrische Kriegsgebiet schicken. Eine deutsche Delegation der Ärzte zur Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) beobachtete gestern Vormittag am türkisch-syrischen Grenzübergang Nusaybin, wie 18 Lastwagen mit UN-Aufschrift nach Syrien rollten.

lesen

Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
pdf Datei | Im Shop bestellen

 Nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern: Forderungspapier der Kampagne "Macht Frieden" pdf Datei
Nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern:
Forderungspapier der Kampagne "Macht Frieden" pdf Datei

Nord-Syrien 2014
Bericht von der Delegationsreise in die kurdischen Gebiete im Norden Syriens
Lesen | Im Shop bestellen

Navigation