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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Body Count im Menschenrechtsausschuss

IPPNW-Delegation spricht mit Abgeordneten über immense Opferzahl durch den sog. "Krieg gegen den Terror"

IPPNW-Delegation im Gespräch mit Abgeordneten des Menschenrechtsausschusses des Deutschen Bundestages, Foto: IPPNW17.01.2016 

Wenn das Recht auf Leben das wichtigste Menschenrecht ist, stellt der sogenannte "Krieg gegen den Terror" ein massives Menschenrechtsproblem dar und muss daher beendet werden. Das war die Botschaft, die eine Delegation von IPPNW-Ärzten und Dr. Hans-C. Graf von Sponeck, ehemaliger UN-Koordinator für den Irak, am 15. Januar 2016 dem Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Deutschen Bundestages überbrachte. Der Ausschuss hatte zu einem Gespräch über die erschreckende Zahl von weit mehr als 1 Million Todesopfern dieses inzwischen über 14 Jahre andauernden Krieges eingeladen.

Gastbeitrag von Sabine Farrouh, Huffingtonpost.de

Mediziner unter Feuer

Angriffe auf medizinische Einrichtungen und medizinisches Personal sind ein Kriegsverbrechen. Foto: IPPNW-Archiv17.01.2016 

Angriffe auf medizinische Einrichtungen und medizinisches Personal sind ein Kriegsverbrechen und müssen entsprechend geahndet werden, unabhängig davon, wo und von wem sie erfolgen. Laut Auskunft des Internationalen Roten Kreuzes sind seit Beginn der Luftangriffe durch die Saudi-geführte Koalition im März 2015 mehr als 100 Krankenhäuser „absichtlich" bombardiert worden. Erst am vergangenen Wochenende wurde im Norden Jemens ein von Ärzte ohne Grenzen unterstütztes Krankenhaus angegriffen.

Interview mit Dr. Jens-Peter Steffen

Deutsche Rüstungsexporte in die gesamte Region stoppen

Hinrichtungen in Saudi-Arabien

Dr. Jens-Peter Steffen, Foto: IPPNW06.01.2016 

Dr. Jens-Peter Steffen, IPPNW-Friedensreferent, hat die Hinrichtungen in Saudi-Arabien in einem Interview mit der iranischen Tasnim News Agency als kalt kalkulierte, machtpolitische Eskalation kritisiert. Schon lange moniere die Zivilgesellschaft die Haltung der deutschen, europäischen und auch der US-amerikanischen Regierungen gegenüber Saudi-Arabien. Weiter Rüstungsgüter in die Region zu exportieren, bedeute Öl ins Feuer zu gießen.

Pressemitteilung vom 2.12.2015

Keine Waffen nach Nahost!

Friedensorganisationen reichen Petition beim Deutschen Bundestag ein

Übergabe der Unterschriften "Keine Waffen nach Nahost" an die Vorsitzende des Petitionsausschusses Kersten Steinke, Foto: IPPNW02.12.2015 

Keine Waffen nach Nahost – diese Forderung an den deutschen Bundestag und die Bundesregierung haben deutsche Friedensorganisationen heute gemeinsam mit der Internationalen Liga für Menschenrechte, der Palästinensischen Gemeinde Deutschland und der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden als Petition an den deutschen Bundestag eingebracht. Über 6.000 Bürgerinnen und Bürger unterstützen diese Petition.

IPPNW-Erklärung vom 18.11.2015

Krieg und Terror überwinden

Terroranschläge von Paris

Paris: Solidarität mit den Opfern, Grafik: Campact e.V.18.11.2015 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst schockiert und empört über den mörderischen Hass der Attentäter von Paris. Unser aufrichtiges Mitgefühl gilt den Opfern und ihren Angehörigen. Angesichts des Terrors in Europa gedenken wir auch der Opfer in Beirut, beim Airbus-Absturz über dem Sinai und in Ankara sowie den unzähligen Toten und Verletzten in Syrien, im Irak, im Jemen oder Libyen. Wir appellieren nach den Terroranschlägen von Paris an die deutsche Bundesregierung, Gewalt nicht mit Gegengewalt und der Einschränkung von Grundrechten zu beantworten.

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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