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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Pressemitteilung vom 20.07.2017

Folter, Repression und Vertreibung in der Türkei

Verhaftungen von MenschenrechtlerInnen in der Türkei

20.07.2017 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der jüngsten Verhaftung von MenschenrechtlerInnen auf, sich für alle aus politischen Gründen Verfolgten, Vertriebenen und Inhaftierten einzusetzen. Dazu gehören HDP-Abgeordnete, -BürgermeisterInnen und -Mitglieder, GewerkschafterInnen, JournalistInnen, ÄrztInnen, FrauenrechtlerInnen, VertreterInnen ziviler Vereine, Personen, die verhaftet wurden unter dem Verdacht auf „Terrorunterstützung“ ohne gerichtsverwertbare Beweise. Deutsche Waffenlieferungen an den NATO-Partner Türkei müssen verboten werden, auch die Auslagerung von Waffenproduktion in die Türkei, wie es zur Zeit von Rheinmetall mit Panzern geplant ist.

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Abschlusserklärung

Israelische Besatzung nicht länger tolerierbar - Stärkere Unterstützung des gewaltlosen Widerstandes der Palästinenser gefordert

Bilanz der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung - Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ vom 9.-10. Juni 2017 in Frankfurt/Main

11.06.2017 Für ein Ende der israelischen Besatzung ist eine stärkere Unterstützung des gewaltlosen Widerstandes der Palästinenser*innen notwendig, so das Fazit des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel – Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) nach der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung - Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ vom 9.-10. Juni 2017 in Frankfurt/Main.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3.05.2017

Unabhängigkeit medizinischer Versorgung verteidigen

Prozess und Verurteilung von Dr. Serdar Küni in der Türkei

03.05.2017 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Außenminister Sigmar Gabriel heute in einem Schreiben aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass der Revisionsprozess von Dr. Sedar Küni in der Türkei nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geführt wird, und die Unabhängigkeit medizinischer Versorgung zu verteidigen. Dr. Serdar Küni, Arzt in Cizre und Vertreter der türkischen Menschenrechtsstiftung, ist am 24. April 2017 vom Strafgericht in Sirnak zu 4 Jahren und 2 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

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Neues Rehabilitationszentrum nahe Mossul

Die Jiyan Foundation hilft traumatisierten Opfern vor Ort

10.04.2017 Als der so genannte Islamische Staat (IS) 2014 die Stadt Mossul, Sinjar und die Nineve Ebenen angriff, wurden binnen weniger Wochen etwa eine Million Menschen vertrieben. Seit Oktober 2016 verschlechterte sich die Situation zunehmend, als die irakische Armee, Peschmerga-Truppen, verbündete Milizarmeen und die internationale Koalition eine Militäroperation begannen, um Mossul zurückzuerobern. Die Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle hat sich vervierfacht, was zu großflächigen Zerstörungen und Vertreibungen der Zivilbevölkerung führte.

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Pressemitteilung vom 15.03.2017

Prozessbeobachtung in der Türkei: Alle Zeugen widerrufen unter Folter gemachte Aussagen

Dr. Serdar Küni mit Terrorismusvorwurf weiter in Haft

15.03.2017 Bezirk Şırnak  Der türkische Arzt und Menschenrechtler Dr. Serdar Küni befindet sich seit Oktober 2016  in Haft. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, während des jüngsten Krieges im Südosten der Türkei "mutmaßlich Militante behandelt zu haben" und Mitglied der PKK zu sein. Gestern wurde sein Fall vor dem Bezirksgericht in Şırnak verhandelt. Obwohl alle von der Staatsanwaltschaft eingebrachten Zeugen ihre Aussagen widerriefen, wurde Künis Untersuchungshaft bis zum nächsten Verhandlungstermin, dem 24. April 2017, verlängert.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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