Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Medical Peace Work gegen den "Krieg gegen Terror"

IPPNW-Studie als Mittel zur Beendigung des endlosen Tötens

"Body Count" enthüllt tatsächliche Folgen des entgrenzten Krieges und hilft beim "Dialogue with Decision Makers"

24.08.2017 Auf dem IPPNW-Weltkongress in York (Großbritannien) wird die deutsche IPPNW am 6. September 2017 im Workshop „Body Count: A Medical Peace Work Approach to the `War on Terror´“ die gleichnamige Publikation der IPPNW vorstellen und medizinische Friedensarbeit anhand der Auseinandersetzung mit dem sogenannten „Krieg gegen den Terror“ erläutern. Referent ist der deutsch-afghanische Politologe Dr. Matin Baraki. Er stellt im Rahmen des Workshops seinen "18-Punkte-Friedensplan für Afghanistan" vor.

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Tagung in Frankfurt/Main vom 9.-10. Juni 2017

50 Jahre israelische Besatzung

Ein Bericht von Matthias Jochheim

01.08.2017 Vor 50 Jahren – exakt vom 5. bis 10. Juni 1967 – tobte im Nahen Osten der Sechstagekrieg zwischen Israel einerseits, Ägypten, Jordanien und Syrien andererseits, der zu einem vollständigen Sieg der israelischen Armee und dann zu der seit damals fortbestehenden militärischen Besatzung der Westbank, Ost-Jerusalems, der Golanhöhen und indirekt auch des Gaza-Streifens führte. Alle Initiativen zu einer friedlichen Beendigung des de facto fortbestehenden Kriegszustandes konnten auch nach 50 Jahren zu keiner Lösung führen, und sind gegenwärtig in einer scheinbar aussichtslosen Sackgasse gelandet.

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Pressemitteilung vom 20.07.2017

Folter, Repression und Vertreibung in der Türkei

Verhaftungen von MenschenrechtlerInnen in der Türkei

20.07.2017 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der jüngsten Verhaftung von MenschenrechtlerInnen auf, sich für alle aus politischen Gründen Verfolgten, Vertriebenen und Inhaftierten einzusetzen. Dazu gehören HDP-Abgeordnete, -BürgermeisterInnen und -Mitglieder, GewerkschafterInnen, JournalistInnen, ÄrztInnen, FrauenrechtlerInnen, VertreterInnen ziviler Vereine, Personen, die verhaftet wurden unter dem Verdacht auf „Terrorunterstützung“ ohne gerichtsverwertbare Beweise. Deutsche Waffenlieferungen an den NATO-Partner Türkei müssen verboten werden, auch die Auslagerung von Waffenproduktion in die Türkei, wie es zur Zeit von Rheinmetall mit Panzern geplant ist.

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Abschlusserklärung

Israelische Besatzung nicht länger tolerierbar - Stärkere Unterstützung des gewaltlosen Widerstandes der Palästinenser gefordert

Bilanz der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung - Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ vom 9.-10. Juni 2017 in Frankfurt/Main

11.06.2017 Für ein Ende der israelischen Besatzung ist eine stärkere Unterstützung des gewaltlosen Widerstandes der Palästinenser*innen notwendig, so das Fazit des Deutschen Koordinationskreises Palästina Israel – Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) nach der Konferenz „50 Jahre israelische Besatzung - Unsere Verantwortung für eine friedliche Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts“ vom 9.-10. Juni 2017 in Frankfurt/Main.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3.05.2017

Unabhängigkeit medizinischer Versorgung verteidigen

Prozess und Verurteilung von Dr. Serdar Küni in der Türkei

03.05.2017 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Außenminister Sigmar Gabriel heute in einem Schreiben aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass der Revisionsprozess von Dr. Sedar Küni in der Türkei nach rechtsstaatlichen Grundsätzen geführt wird, und die Unabhängigkeit medizinischer Versorgung zu verteidigen. Dr. Serdar Küni, Arzt in Cizre und Vertreter der türkischen Menschenrechtsstiftung, ist am 24. April 2017 vom Strafgericht in Sirnak zu 4 Jahren und 2 Monaten Gefängnis verurteilt worden.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Begegnungsfahrt

Palästina/Israel 30. Mai - 11. Juni 2021   Flyer (PDF)

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