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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

IPPNW-Pressemitteilung vom 02.10.2014

Kein erneuter Einsatz von Uranmunition im Irak

US-Angriffe gegen IS-Kämpfer

02.10.2014 Laut US-Medien plant das Pentagon den Einsatz von zwölf A-10 Flugzeugen im Rahmen des Kampfes gegen die IS-Kämpfer im Nahen Osten. Diese Flugzeuge verfügen über eine 30-Millimeter-Bordkanone, die Geschosse aus Uranmunition abfeuern kann. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich gegenüber der US-Regierung dafür einzusetzen, dass prinzipiell auf die Verwendung von Uranmunition verzichtet wird.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 30.9.2014

Grenzen schließen für Waffen und Kämpfer – Grenzen öffnen für humanitäre Hilfe und Flüchtlinge

Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebiete (Irak/Syrien)

30.09.2014 VertreterInnen einer Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebieten im Nordirak und Rojava (Nordsyrien) fordern die Bundesregierung dringend auf, Einfluss auf die türkische Regierung auszuüben, die Grenze zu Syrien für Waffen und Kämpfer zu schließen. Zudem müsse das Embargo gegen die Selbstverwaltung und Menschen in Nordsyrien/Rojava sofort aufgehoben werden. Die humanitäre Hilfe für die yezidischen Flüchtlinge solle auf Rojava ausgeweitet werden. Das forderten Prof. Dr. Norman Paech, Völkerrechtler und IPPNW-Beiratsmitglied, Dr. med. Gisela Penteker, IPPNW-Ärztin und der Soziologe und Menschenrechtler Martin Dolzer, die vom 14.-24. September 2014 als Teil einer Menschenrechtsdelegation in die Kurdischen Autonomiegebiete im Nordirak und Nordsyrien (Rojava) gereist waren, heute auf einer Pressekonferenz in Berlin.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20.9.2014

IS greift kurdische Selbstverwaltungsgebiete in Nordsyrien an

Menschenrechtsdelegation vor Ort

20.09.2014 Vor wenigen Stunden erreichte uns in Qamislo, der Hauptstadt des Kantons Cizire, die Nachricht, dass der Kanton Kobane westlich von uns von allen Seiten mit schweren Waffen durch den IS angegriffen wird. Der Angriff wird dabei durch Waffen unterstützt, die von der Türkei per Bahn transportiert werden. Im Norden Syriens haben sich die Kurden gemeinsam mit sämtlichen dort lebenden Bevölkerungs- und Religionsgruppen in demokratischer Selbstverwaltung organisiert. Auf drei nicht zusammenhängende Kantone, Cizire, Kobane und Afrin verteilt leben rund 6 Millionen Menschen. Entlang der türkisch-syrischen Grenze liegen zwischen den drei Kantonen die von der dschihadistischen Terrororganisation Islamischer Staat (IS) eroberten Gebiete.

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10.09.2014 Im Rahmen der Kampagne "Atomwaffen - ein Bombengeschäft" protestiert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW mit anderen Friedens- und Umweltgruppen gegen die Finanzierung von Atomwaffensystemen durch deutsche Finanzinstitute. Dazu gehören auch deutsche U-Boote der Dolphin-Klasse. Laut Aussage eines israelischen Marinekommandeurs wird das vierte deutsche U-Boot in rund 20 Tagen in Israel eintreffen. ExpertInnen gehen davon aus, dass dieses U-Boot atomar bestückte Raketen abfeuern kann. Damit stellt es einen wichtigen Faktor für Israels „Abschreckung“ gegenüber dem Iran dar.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7.8.2014

IPPNW zum Gaza-Krieg: Waffenstillstand jetzt!

Sofortiger Stopp aller Waffenexporte an Kriegsparteien und Aussetzen des EU-Assoziierungsabkommens mit Israel

07.08.2014 Die deutsche Sektion der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW erneuert in einer Erklärung ihre Forderung nach einem anhaltenden Schweigen der Waffen in der Konfrontation in und um Gaza, und verlangt von der Bundesregierung und den EU-Staaten mehr Druck auf alle beteiligten Kriegsparteien auszuüben. 

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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