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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

Kampagnen-Pressemitteilung vom 21.09.2016

Bundestag darf Syrien-Mandat nicht verlängern

Internationaler Weltfriedenstag

21.09.2016 Am heutigen Internationalen Weltfriedenstag verurteilt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ den Angriff auf den Hilfskonvoi in Syrien aufs Schärfste. Sie appelliert an Außenminister Steinmeier, sich bei seinem US-amerikanischen und russischen Kollegen in New York dafür einzusetzen, die Waffenruhe wieder aufzunehmen, damit die Hilfsgüter zu der leidenden Zivilbevölkerung gebracht werden können. Nur ein Schweigen der Waffen könne den Weg zum Frieden ebnen. Deshalb fordern die Trägerorganisationen der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ die Bundestagsabgeordneten auf, das Bundeswehrmandat für den Syrieneinsatz Ende dieses Jahres nicht zu verlängern.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.09.2016

"Krieg gegen Terror" beenden

15. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001

09.09.2016 Der „Krieg gegen den Terror" hat eine ganze Region ins Chaos gestürzt und einen verheerenden Anstieg von Fluchtbewegungen ausgelöst. Millionen syrischer, irakischer und afghanischer Flüchtlinge sind unmittelbar und mittelbar Leidtragende der Militärinterventionen mit deutscher Beteiligung. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den sogenannten „Krieg gegen den Terror" nicht länger zu unterstützen und stattdessen auf Mittel der Zivilen Konfliktbearbeitung zu setzen. Deutsche Waffenexporte in die Kriegs- und Krisenregionen müssen endlich gestoppt werden.

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31.08.2016 Am morgigen Weltfriedenstag startet die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“. Die Kampagne fordert von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Syrien nicht zu verlängern und sich stattdessen verstärkt für zivile Alternativen zur Konfliktlösung einzusetzen. Die Bundeswehr bereitet sich laut Medienberichten auf einen möglichen Abzug vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei vor. Ein solcher Schritt sollte der Anfang vom Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien werden.

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Einladung/Terminankündigung

Gesundheit als Brücke zum Frieden?

Medizinische Friedensarbeit im Nordirak und in der Türkei

26.08.2016 Krieg, Verfolgung, Terror, Flucht und Verlust der Heimat und von Angehörigen – das sind die Erfahrungen von Millionen von Menschen im Nahen Osten. Viele von ihnen haben sich auf den Weg nach Europa gemacht, die übergroße Mehrzahl jedoch suchen in Nachbarländern oder in friedlicheren Regionen im eigenen Land Zuflucht, so auch in den kurdischen Provinzen im Nordirak, wo heute jede fünfte Person ein Flüchtling ist. In der Türkei erleben wir zugleich einen atemberaubend schnellen Prozess der Aushöhlung der Demokratie und eine Eskalation von Gewalt und Repression. Vor diesem Hintergrund diskutieren wir am 1. September 2016 um 19.30 Uhr in der Ev. Schule Berlin-Zentrum mit unseren Gästen über die Entwicklungen vor Ort und den Zusammenhang von medizinischer bzw. therapeutischer Arbeit und Friedensarbeit.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19.08.2016

Ärzteorganisation fordert Rückkehr zur Waffenruhe

Eskalation in Aleppo – UN-Forderung nach Feuerpause

19.08.2016 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die Forderungen des Internationalen Roten Kreuzes an alle beteiligten Kriegsparteien in Syrien, die Zerstörung und das Töten im umkämpften Aleppo zu beenden. Ein erster Schritt dahin könnte die von der UN vorgeschlagene wöchentliche 48-stündige Feuerpause sein. Die humanitäre Situation in der belagerten Stadt Aleppo ist katastrophal. Nach Angaben von Unicef sind zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, die medizinische Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Allein im Juli hat es laut Weltgesundheitsorganisation zehn Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen gegeben. Dies ist völlig inakzeptabel - Krankenhäuser sind keine Zielscheiben.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Begegnungsfahrt

Palästina/Israel 30. Mai - 11. Juni 2021   Flyer (PDF)

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