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Aktuelles zum Thema "Naher und Mittlerer Osten"

21.01.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Ergebnisse der Libyen-Konferenz – insbesondere die deutliche Betonung der Schlüsselrolle der Vereinten Nationen und die Feststellung, dass es in Libyen keine militärische Lösung geben kann. Rufen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem Bundeswehreinsatz in dem Land erteilt die Ärzteorganisation dagegen eine klare Absage. Die Mittel dafür seien in zivilen und humanitären Maßnahmen weit besser investiert. Deutschland sollte seine Glaubwürdigkeit bei politischen Lösungen ausbauen, statt militärisch zu intervenieren. Die Überprüfung des Waffenstillstands und des Waffenembargos könnte durch eine zivile Beobachtermission zum Beispiel durch die Afrikanische Union oder den Ausbau der zivilen UN-Unterstützungsmission UNSMIL (United Nations Support Mission in Libya) erfolgen.

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FR-Gastbeitrag vom 21.02.2020

Kein Wettrüsten im Nahen Osten

Atomkonflikt mit dem Iran

21.01.2020 In den letzten zwei Wochen stand die Welt am Rand eines Flächenbrands im Nahen Osten. Ein Krieg der USA gegen den Iran hätte katastrophale Folgen weit über die Region hinaus. Und was tut Präsident Trump? Er droht mit Autozöllen gegen die EU, wenn diese nicht den Druck auf den Iran erhöht. Ein perfider Schritt, denn nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA droht erneut ein atomares Wettrüsten zwischen Mittelmeer und Persischem Golf.

IPPNW-Pressemitteilung vom 03.01.2020

IPPNW fordert entschlossenes Handeln der Bundesregierung, um einen Krieg zu verhindern

US-Drohnenangriff im Irak

03.01.2020 Nach dem US-Drohnenangriff im Irak, der den iranischen General Kassem Soleimani und weitere vier Personen gezielt tötete, fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, für die Verhinderung einer weiteren Eskalation des Konflikts bis hin zum Krieg entschlossen zu handeln. Es ist möglich, dass der Drohnenangriff aus dem US-Stützpunkt Ramstein in Deutschland gesteuert wurde. Daher wäre es eine konkrete Maßnahme zur Verhinderung des Krieges, weitere Angriffe aus Deutschland zu untersagen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19.11.2019

Einsatz für Friedensprozess im Nahen Osten erfordert zwingend die Einhaltung des Völkerrechts

USA zu Siedlungsbau im Westjordanland

19.11.2019 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Außenminister Heiko Maas auf, sich unmissverständlich zum Völkerrecht zu bekennen und der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini den Rücken zu stärken. Sie hatte gegenüber den USA gestern deutlich gemacht, dass die EU den israelischen Siedlungsbau in den besetzten Palästinensergebieten weiterhin als völkerrechtswidrig einstuft. Im Falle einer Besatzung gilt das humanitäre Völkerrecht. Dieses besagt unter anderem, dass es in einer Besatzungssituation verboten ist, dass Zivilbevölkerung der Besatzungsmacht in die besetzten Gebiete transferiert wird.

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Für ein Ende aller Kriege in Nahost!

Friedensfahrradtour zwischen den Botschaften der USA und des Iran

28.10.2019 Mit einer Friedensfahrradtour zwischen den Botschaften der USA, des Iran, Saudi-Arabiens und der Türkei hat ein breites Bündnis von Friedensorganisationen am Samstag in Berlin ein Zeichen gegen Krieg und für Frieden gesetzt. Die etwa 100 Teilnehmer*innen fuhren die mehr als 13 Kilometer mit "Kein Krieg gegen den Iran"-Flaggen und "Pace"-Fahnen quer durch die Stadt, vom Brandenburger Tor über den Tiergarten bis nach Dahlem. Die Veranstalter*innen, darunter die IPPNW, die DFG-VK und das Netzwerk Friedenskooperative forderten die Bundesregierung auf, alles zu tun, um die Kriege im Nahen Osten zu beenden und weitere zu verhindern.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Begegnungsfahrt

Palästina/Israel 30. Mai - 11. Juni 2021   Flyer (PDF)

Materialien

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