Aktuelles zum Thema "Israel/Palästina"

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.7.14

Das Sterben in Gaza muss aufhören: Waffenstillstand und sofortige Öffnung der Grenzen!

IPPNW-Ärztinnen und Ärzte fordern Einhaltung der Genfer Konvention

29.07.2014 Die humanitäre Situation und die medizinische Versorgungslage der Zivilbevölkerung im Gazastreifen wird immer unerträglicher. Jetzt musste das einzige Kraftwerk abgeschaltet werden, nachdem es durch das Bombardement schwer beschädigt wurde. Zahlreiche medizinische Hilfsorganisationen und UN-Institutionen berichten über erschreckende Zustände auch und vor allem bezüglich der medizinischen Versorgung der Bevölkerung.

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16.07.2014 Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel (KoPI), ein Zusammenschluss von 40 Organisationen darunter pax christi, IPPNW, Versöhnungsbund, Jüdische Stimme, DPG und Palästinensische Gemeinde, appelliert an Papst Franziskus im Gaza-Krieg zu vermitteln. KoPI ist schockiert über die grausame Bombardierung der Zivilbevölkerung im Gazastreifen. Allein am Samstag waren 43 Opfer zu verzeichnen. 77% sind nach UN-Angaben Zivilisten. Die Hospitäler sind überfüllt, auch mit verletzten Frauen und Kindern.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.7.2014

Friedensverhandlungen statt Eskalation der Gewalt

Raketenangriffe auf Israel, Militäroffensive im Gazastreifen

10.07.2014 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW appelliert an Außenminister Frank-Walter Steinmeier, sich für einen sofortigen Waffenstillstand zwischen der israelischen Regierung und der Hamas einzusetzen. "Wir verurteilen die massiven Raketenangriffe beider Seiten und sind äußerst besorgt über die große Anzahl ziviler palästinensischer Opfer, insbesondere Kinder", betont Dr. Sabine Farrouh, IPPNW-Vorstandsmitglied. Steinmeier solle sich gegenüber der israelischen Regierung dafür einsetzen, sobald wie möglich in einen Dialog mit der palästinensischen Befreiungsorganisation einzutreten und die ausgesetzten Friedensverhandlungen wieder aufzunehmen, um endlich eine gerechte Lösung des nun schon seit 1967 andauernden Konflikts um die besetzten palästinensischen Gebiete zu erreichen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3.7.2014

Den Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt beenden

Eskalation der Gewalt im Westjordanland und Gazastreifen

03.07.2014 Die IPPNW ist in größter Sorge, dass die Situation im Westjordanland und im Gazastreifen weiter eskaliert. Die ärztliche Friedensorganisation hat an den israelischen Botschafter in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, appelliert, sich gegenüber seiner Regierung dafür einzusetzen, den Kreislauf von Gewalt und Gegenwalt endlich zu beenden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.6.2014

Zwangsernährung riskiert weitere Eskalation

Hungerstreikende Palästinenser

10.06.2014 Die deutsche Sektion der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Weigerung israelischer Ärzte, die mehr als 100 palästinensischen Administrativhäftlinge, die sich weit über 6 Wochen im unbefristetem Hungerstreik befinden, zwangszuernähren. Der Weltärztebund hat die Praxis der Zwangsernährung für unethisch erklärt. Die IPPNW fordert den deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier stattdessen in einem Brief auf, seine Verbindungen zu den israelischen Regierungsstellen zu nutzen, die sich anbahnende medizinische und politische Katastrophe zu verhindern. Nur durch Gespräche über die Abschaffung der israelischen Administrativhaft könne die aktuelle Krise entschärft werden.

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26.05.2014 Die deutsche Sektion der ärztlichen Friedensorganisation IPPNW ist zutiefst bestürzt über die Zerstörung von über 1.500 Apfel - und Aprikosenbäumen und Weinstöcken durch israelische Bulldozer auf dem Grundstück des "Tent of Nations" südlich von Bethlehem. Im Rahmen des IPPNW-Studierenden-Austausch-Programms  "famulieren & engagieren" schickt die IPPNW seit Jahren Medizinstudierende für ein Sozialprojekt auf den Weinberg von Daoud Nassar. In einem Brief an den israelischen Botschafter in Berlin Yakov Hadas bittet die IPPNW um eine Aufklärung des Vorfalls vom 19. Mai 2014.

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Pressemitteilung vom 6.1.2014

Keine Rüstungsexporte mehr in Spannungsgebiete und an Diktaturen

pax christi und IPPNW fordern zurückhaltende Rüstungsexportpolitik

06.01.2014 Die katholische Friedensbewegung pax christi und die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verlangen von Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) einen deutlich erkennbaren Wechsel in der Rüstungsexportpolitik. Im Wahlkampf und in den Koalitionsverhandlungen habe die SPD das Ziel vertreten, keine Rüstungsexporte in Spannungsgebiete und an Diktaturen mehr zuzulassen.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Begegnungsreise

Aktion

Petitionen und Aufrufe, die die IPPNW Deutschland unterstützt

UNRWA funding cuts threaten Palestinian lives in Gaza and region, say NGOs
Aufruf auf der Homepage des Norwegian Refugee Councils

Waffenlieferungen an Israel und bewaffnete palästinensische Gruppen stoppen!
Aufruf von humanitären und Menschenrechtsorganisationen
Aufruf (deutsch) auf der Homepage von amnesty international
Aufruf auf Englisch

Petition "Ceasefire Now!"

Für einen sofortigen Waffenstillstand im Gazastreifen und in Israel
Petition auf Change.org unterzeichnen

Health Care and Public Health Professionals’ Call to Immediate Action to Address the Violence in Israel and Gaza and Its Health Consequences
Aufruf von Gesundheitsberufler*innen unterstützen

Friedensappell: Für ein Ende der Gewalt in Israel und Palästina
Petition des Netzwerk Friedenskooperative

Reden & Berichte

Terroristische Angriffe lassen sich nicht durch Krieg und Bombenteppiche bekämpfen!
28.10.2023  Rede Dr. Angelika Claußen (PDF)

Vernunft, kluge Diplomatie und Abschied von der Gewalt
12.11.2023 Rede Matthias Jochheim (PDF)

Beide Seiten sehen und zuhören: Mit f&e in Israel und der Westbank
Bericht famulieren & engagieren 2023 (IPPNW-Blog)

There’s no such thing as the voiceless: Bericht aus dem besetzten Westjordanland

Bericht famulieren & engagieren 2023 (IPPNW-Blog)

Statements von Organisationen in Israel/Palästina

Seit Jahren arbeitet die IPPNW im Rahmen der Begegnungsreisen nach Israel/Palästina mit Menschenrechtsorganisationen vor Ort zusammen. Im Folgenden veröffentlichen wir einige Statements von Organisationen aus Israel und Palästina, mit denen wir im regelmäßigen Austausch stehen.

Inmitten des Schreckens liegt eine Chance für den Frieden
Erklärung des Palestine-Israel Journal
englisch/deutsch

Der Brief, der uns empört
Dutzende israelische Ärzt*innen unterzeichneten einen Brief, der das Militär auffordert, "Hornissennester und die sie schützenden Krankenhäuser" im Gazastreifen zu zerstören. Eine Antwort von Physicians for Human Rights Israel
englisch/deutsch auf der Seite von medico

Palestinian CSO Send a Letter to the UN High Commissioner Calling for Ceasefire, and Stress on the Root Causes
Brief des Palestinian Centre for Human Rights, Al Mezan Center for Human Rights und Al-Haq an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte Völker Türk
englisch



Materialien

IPPNW-Information: Von der Nakba zum ABC der Besatzung – Israel-Palästina-Reise der IPPNW 2022. PDF

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