IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Iran"

21.09.2010 Aufräumen im Nahen Osten. Die US-Kampftruppen haben den Irak verlassen und ein weitgehend verwüstetes Protektorat an die zivilen Statthalter übergeben – mit angemessener militärischer Rückendeckung. Das schafft Luft, um den Krieg in Afghanistan vielleicht schon im nächsten Jahr zu einem ähnlichen Ende zu bringen und die offene Wunde Palästina, die in den vergangenen 40 Jahren immer tiefer und brandiger geworden ist, zu schließen. Dazu hat US-Präsident Obama die beiden Kontrahenten Netanyahu und Abbas nun nach Washington mehr vor- als eingeladen – und wieder sind Hoffnung und Optimismus Pflicht der Politiker.

lesen

Pressemitteilung vom 9.6.2010

IPPNW zu den neuen Iran-Sanktionen des UN-Sicherheitsrates

Weitere Sanktionen eskalieren den Konflikt mit dem Iran

09.06.2010 Mit Blick auf die heutige Abstimmung über internationale Sanktionen gegen den Iran im UN-Sicherheitsrat erklärt der Vorstand der deutschen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW): „Ein Wirtschaftsboykott seitens des Westens unterstützt weder die Durchsetzung von Rechtsstaatlichkeit noch dient es der Förderung der Demokratie im Iran.

lesen

Für Frieden im Nahen und Mittleren Osten

Eklärung der IPPNW zum Iran-Konflikt

07.06.2010 Die IPPNW setzt sich für die Verhinderung und Beendigung von Konflikten und Kriegen ein. Sie will deren katastrophalen Konsequenzen für die menschenwürdige Existenz und friedliche Entwicklung aller abwenden, indem sie präventiv schon an ihren Wurzeln ansetzt. Sie tut dies besonders dort, wo eine deutsche Beteiligung sie dazu nötigt, im eigenen Land aktiv zu werden. Auf dieser Grundlage engagiert sich die IPPNW für Frieden in der Region des Nahen und Mittleren Ostens. Mit dem Ziel der Verhinderung eines bewaffneten Konfliktes mit dem Iran und einer Deeskalation des sogenannten Atomkonfliktes erklärt der Vorstand der IPPNW:

lesen

Atomwaffen A-Z

Neuer Deal mit Iran über Uranreicherung

19.05.2010 Am 17. Mai 2010 haben die Außenminister von Brasilien, der Türkei und dem Iran nach 18 Stunden Verhandlungen eine Einigung über einen Deal zur weiteren Anreicherung des iranischen niedrig angereichertes Uran erzielt. Iran wird laut der aus 10-Punkten bestehenden gemeinsamen Erklärung 1.200 kg auf 3,5% angereichertes LEU in die Türkei transportieren und innerhalb einem Jahr 120 kg auf 20% angereichertes Uran von dort erhalten.

IPPNWforum 122 "Überwindung einer Geißel"

Doppelte Standards als Hindernis für nukleare Abrüstung

Das Beispiel Iran

08.05.2010 Iran wird verdächtigt, nach Atomwaffen zu streben, und  damit nicht nur die Vernichtung Israels, sondern eine tödliche Bedrohung des ganzen Westens vorzubereiten. Um dieser behaupteten ungeheuren Gefahr zu begegnen, erscheinen aus dieser Sicht  alle Mittel gerechtfertigt, inklusive ein Präventivkrieg, und sogar der Einsatz nuklearer Waffen wird in Erwägung gezogen. Dabei verfügt Iran, im Unterschied zu Israel, nicht über Nuklearwaffen, und es existieren trotz Kontrollen im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags auch keine belastbaren Belege, dass es an der Entwicklung von Atombomben arbeitet...

Sitemap Überblick