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Aktuelles zum Thema "Iran"

FR-Gastbeitrag vom 21.02.2020

Kein Wettrüsten im Nahen Osten

Atomkonflikt mit dem Iran

21.01.2020 In den letzten zwei Wochen stand die Welt am Rand eines Flächenbrands im Nahen Osten. Ein Krieg der USA gegen den Iran hätte katastrophale Folgen weit über die Region hinaus. Und was tut Präsident Trump? Er droht mit Autozöllen gegen die EU, wenn diese nicht den Druck auf den Iran erhöht. Ein perfider Schritt, denn nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA droht erneut ein atomares Wettrüsten zwischen Mittelmeer und Persischem Golf.

Außenansicht von Susanne Grabenhorst in der Mittelbayrischen Zeitung

Eine Chance für Frieden

Die Bundesregierung muss sich gegenüber den USA und dem Iran für Diplomatie und die Einhaltung des Völkerrechts einsetzen.

13.01.2020 Die Zustimmung der Bundesregierung zu der Ermordung von General Kassem Soleimani und dem irakischen Vizekommandeur Abu Al-Muhandi, ist aus Sicht von Teilen der US-Regierung nicht so groß ausgefallen wie gewünscht. Aus Sicht der Friedensbewegung ist die Ablehnung dieser völkerrechtswidrigen Politik aber auch keinesfalls so eindeutig, wie es nötig wäre. Ein Krieg zwischen den USA und dem Iran würde sehr vielen Menschen Leben oder Gesundheit kosten, er wäre eine ökologische Katastrophe und würde viele Menschen zur Flucht zwingen.

Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran

Friedenskundgebung in Berlin

13.01.2020 Über 150 Menschen haben am Samstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin an unserer Kundgebung gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran teilgenommen. "Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung", hieß es in dem Aufruf zu der Kundgebung. Bei einem Straßentheater bedrohten sich US-Präsident Donald Trump und Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zunächst gegenseitig mit Raketen, legten ihre Waffen anschließend aber unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nieder. Aufgerufen zu dem Protest hatten unter anderem die IPPNW, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), pax christi Deutschland, die EAK, die NaturFreunde Deutschlands und die iranische Friedensinitiative.

Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran

Friedenskundgebung in Berlin

13.01.2020 Über 150 Menschen haben gestern vor dem Brandenburger Tor in Berlin an unserer Kundgebung gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran teilgenommen. "Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung", hieß es in dem Aufruf zu der Kundgebung. Bei einem Straßentheater bedrohten sich US-Präsident Donald Trump und Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zunächst gegenseitig mit Raketen, legten ihre Waffen anschließend aber unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nieder. Aufgerufen zu dem Protest hatten unter anderem die IPPNW, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), pax christi Deutschland, die EAK, das Netzwerk Friedenskooperative, die NaturFreunde Deutschlands und die iranische Friedensinitiative.

IPPNW-Pressemitteilung vom 7.01.2020

Vorrang für zivile Lösungen und Absage an Kriegsbeteiligung

Drohender Irankrieg – Sitzung des UN-Sicherheitsrates

07.01.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich im Vorfeld der Sitzung des UN-Sicherheitsrates am Donnerstag sowohl gegenüber dem Iran als auch gegenüber der USA für rasche deeskalierende Maßnahmen und Gespräche einzusetzen. Die Bundesregierung und die EU müssen sich auf die Seite des Völkerrechts stellen und sich deutlich von der Kriegsrhetorik der USA distanzieren. Die Bundesregierung soll jegliche deutsche Unterstützung eines Irankrieges ausschließen und dazu den USA die Nutzung von US-Militäreinrichtungen in Deutschland untersagen.

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