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Aktuelles zum Thema "Irak"

Aus Forum 91/05

Gesundheit - eine Brücke zum Frieden

Hilfe für traumatisierte Kinder

20.02.2005 Statt Sanktionen und Krieg brauchen die Menschen im Irak und besonders die Kinder unsere Hilfe - damit hat die IPPNW im Vorfeld des Irak-Krieges geworben. Dem Krieg, der wie ein "Mega-Pathogen" auf alle betroffenen Menschen wirkt, haben wir unser ärztliches Handeln für die Gesundheit entgegengestellt. Jeweils 2002, 2003 und 2004 veröffentlichte die internationale IPPNW Studien zu den Auswirkungen des Krieges. Sie sind erschienen unter dem Namen "Kollateralschaden" und fanden weltweit Beachtung. Krankheit und Tod als Folgen des Krieges für die Öffentlichkeit sichtbar zu machen war und ist wichtige Friedensarbeit, gerade für uns ÄrztInnen.

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Pressemitteilung

Krieg macht krank

Britische Ärzte-Studie

29.11.2004 Mehr als 100.000 getötete Zivilisten - das ist die vorläufige Bilanz des Irakkrieges 2003. Doch auch nach Beendigung der Luftangriffe lässt der Schrecken nicht nach: Die dramatischen Folgen der Invasion auf das öffentliche Gesundheitssystem werden in einem Bericht der britischen Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (Medact/IPPNW) analysiert. Die Autoren stellen fest: "Der jüngste Irakkrieg verschärft erheblich die gesundheitliche Situation der Bevölkerung, die ohnehin bereits durch die vorangegangenen Kriege, Tyrannei und Sanktionen stark angegriffen war."

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Pressemitteilung

USA ignorieren Völkerrecht

Der Fall von Falludscha

22.11.2004 Die IPPNW und der Zusammenschluss aus Friedensorganisationen Kooperation für den Frieden fordern US-amerikanische und irakische Truppen auf, die Belagerung und Eroberung der irakischen Stadt Falludscha zu beenden. "Überlassen Sie die öffentliche Sicherheit dort solchen irakischen Polizeikräften, die von der örtlichen Bevölkerung akzeptiert werden!", so die Unterzeichner in einem Offenen Brief an den US-amerikanischen Botschafter in Deutschland, Herrn Daniel R. Coats.

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Aus dem IPPNW-Forum 87/88

Hilfstransporte, Delegationen, Behandlung

13 Jahre "IPPNW-Kinderhilfe Irak"

20.07.2004 1988 war der Irak-Iran-Krieg zu Ende gegangen. Etwa 2 Millionen Menschen, darunter ein hoher Prozentsatz Kinder und Jugendliche, hatten ihr Leben oder Gesundheit verloren. Die USA hatten den Aggressor und Freund Saddam Hussein finanziell und logistisch unterstützt, um das Regime des USA-Feindes Ajatollah Khomeni zu schwächen, wenn nicht zu stürzen. Letzteres gelang nicht, der achtjährige Krieg endete mit Waffenstillstand ohne Grenzveränderungen, aber schwerstem Leid auf beiden Seiten.

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Presseinformation vom 19.05.04

Ärztliche Stellungnahme zur Folter

UN-Übereinkommen strikt einhalten!

19.05.2004 Im UN-"Übereinkommen gegen Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe" vom 10.12.1984 heißt es in Artikel 2, Abs. 2: "Außergewöhnliche Umstände gleich welcher Art, sei es Krieg oder Kriegsgefahr, innenpolitische Instabilität oder ein sonstiger öffentlicher Notstand, dürfen nicht als Rechtfertigung für Folter geltend gemacht werden." Die aktuellen Versuche, das Folterverbot angesichts des "Krieges gegen den Terror" zu relativieren oder Folter sogar zu rechtfertigen (in den USA Rumsfeld, Bush, Cheney; in Deutschland Wolfssohn), können nicht hingenommen werden. Die IPPNW fordert, das UN-Übereinkommen ohne irgendwelche Einschränkungen strikt einzuhalten.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen

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