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Aktuelles zum Thema "Irak"

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.09.2019

Die Umweltkosten des „Krieges gegen den Terror“

Jahrestag des Terroranschlags vom 11. September

10.09.2019 Der "Krieg gegen Terror" hat laut der IPPNW-Studie „Body Count“ bereits in den ersten zehn Jahren schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die hohen Kosten für Umwelt und Klima beziffert eine kürzlich veröffentlichte Studie des Watson Institutes for International and Public Affairs. Danach hat das US-Militär seit Beginn des „Krieg gegen Terror“ 2001 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgase ausgestoßen. Im Jahr 2017 seien die Treibhausgasemissionen des Pentagons mit 59 Millionen Tonne beispielsweise größer gewesen als die Treibhausgasemissionen ganzer Industrieländer wie Schweden (50,8 Millionen Tonnen) oder Dänemark (33,8 Millionen Tonnen). Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich im Rahmen der UN-Klimakonferenz im Dezember in Chile für die Aufhebung der Ausnahmeregelungen für das Militär einzusetzen.

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Neues Rehabilitationszentrum nahe Mossul

Die Jiyan Foundation hilft traumatisierten Opfern vor Ort

10.04.2017 Als der so genannte Islamische Staat (IS) 2014 die Stadt Mossul, Sinjar und die Nineve Ebenen angriff, wurden binnen weniger Wochen etwa eine Million Menschen vertrieben. Seit Oktober 2016 verschlechterte sich die Situation zunehmend, als die irakische Armee, Peschmerga-Truppen, verbündete Milizarmeen und die internationale Koalition eine Militäroperation begannen, um Mossul zurückzuerobern. Die Zahl der sicherheitsrelevanten Vorfälle hat sich vervierfacht, was zu großflächigen Zerstörungen und Vertreibungen der Zivilbevölkerung führte.

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Stellungnahme der IPPNW (Deutsche Sektion)

Große Anfrage zu den Folgen des sog. "Krieges gegen den Terror"

Bundestagsdebatte am 26. Januar 2017

24.01.2017 Am 16. November 2016 beantwortete die Bundesregierung die Große Parlamentarische Anfrage „Erfahrungen aus 14 Jahren „Krieg gegen den Terror“ – Eine Bilanz in Irak, Afghanistan, Pakistan“ (Bundestagsdrucksache Nr. 18/7991 vom 22. März.2016). Am 26. Januar 2017 wird die Antwort im Bundestag debattiert. Der Text umfasst 64 Seiten (und 223 Seiten Anhänge), bleibt wesentliche Antworten auf die 101 gestellten Fragen aber schuldig:

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.09.2016

"Krieg gegen Terror" beenden

15. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001

09.09.2016 Der „Krieg gegen den Terror" hat eine ganze Region ins Chaos gestürzt und einen verheerenden Anstieg von Fluchtbewegungen ausgelöst. Millionen syrischer, irakischer und afghanischer Flüchtlinge sind unmittelbar und mittelbar Leidtragende der Militärinterventionen mit deutscher Beteiligung. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den sogenannten „Krieg gegen den Terror" nicht länger zu unterstützen und stattdessen auf Mittel der Zivilen Konfliktbearbeitung zu setzen. Deutsche Waffenexporte in die Kriegs- und Krisenregionen müssen endlich gestoppt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.10.2015

Keine Waffenlieferungen in Kriegsgebiete

Deutsche "Militärhilfe" für den Irak

29.10.2015 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, keine weiteren Waffen in den Irak oder in die Region zu liefern. Deutschland solle sich stattdessen dafür einsetzen, die Kriege im Irak und Syrien nicht militärisch, sondern politisch zu lösen, indem es sich in beiden Ländern für eine Aussöhnung der verfeindeten Bevölkerungsgruppen einsetze. Alle Konfliktparteien müssten an den Verhandlungstisch geholt werden, um lokale und regionale Waffenruhen sowie Friedensverhandlungen vorzubereiten.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen

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