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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

Pressemitteilung vom 31.08.2016

Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Kampagnenstart am Weltfriedenstag

Fotoaktion zum Start der Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien", www.macht-frieden.de31.08.2016 

Am morgigen Weltfriedenstag startet die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“. Die Kampagne fordert von den Abgeordneten des Deutschen Bundestages, das Mandat für den Bundeswehreinsatz in Syrien nicht zu verlängern und sich stattdessen verstärkt für zivile Alternativen zur Konfliktlösung einzusetzen. Die Bundeswehr bereitet sich laut Medienberichten auf einen möglichen Abzug vom Luftwaffenstützpunkt Incirlik in der Türkei vor. Ein solcher Schritt sollte der Anfang vom Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.08.2016

Ärzteorganisation fordert Rückkehr zur Waffenruhe

Eskalation in Aleppo – UN-Forderung nach Feuerpause

Vor dem Krieg geflüchtete syrische Jungen in einem UN-Zelt im Westen Aleppos. Laut Unicef sind 2 Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten. Foto: UNICEF/Khuder Al-Issa19.08.2016 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die Forderungen des Internationalen Roten Kreuzes an alle beteiligten Kriegsparteien in Syrien, die Zerstörung und das Töten im umkämpften Aleppo zu beenden. Ein erster Schritt dahin könnte die von der UN vorgeschlagene wöchentliche 48-stündige Feuerpause sein. Die humanitäre Situation in der belagerten Stadt Aleppo ist katastrophal. Nach Angaben von Unicef sind zwei Millionen Menschen von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten, die medizinische Infrastruktur ist weitgehend zerstört. Allein im Juli hat es laut Weltgesundheitsorganisation zehn Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen gegeben. Dies ist völlig inakzeptabel - Krankenhäuser sind keine Zielscheiben.

Pressemitteilung vom 13.07.2016

Weißbuch der Bundesregierung ist Konfrontation und Kriegsvorbereitung

„Kooperation für den Frieden“ stellt Friedenspolitische Alternativen zur Diskussion

Bundeswehr-Auslandseinsatz in Afghanistan: Deutsche Soldaten überprüfen ein Fahrzeug in Kunduz, Bundeswehr, https://creativecommons.org/licenses/by-nd/2.0/13.07.2016 

Die „Kooperation für den Frieden“, ein Zusammenschluss von mehr als 60 Organisationen und Initiativen aus der Friedensbewegung, legt mit den „Friedenspolitischen Forderungen und Perspektiven“ eine Alternative  zum Weißbuch der Bundesregierung zur Sicherheitspolitik und zur Zukunft der Bundeswehr vor. Die Kooperation lehnt das Weißbuch als Dokument der Aufrüstung ab.

Gastbeitrag von Susanne Grabenhorst in der FR

Mit Krieg zum Frieden?

„Krieg gegen Terror“

IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.02.07.2016 

„Die Welt ist überrüstet und der Frieden ist unterfinanziert,“ erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vor einigen Jahren auf einer Friedenskonferenz. Das gilt auch in Deutschland: Der Etat des Zivilen Friedensdienstes betrug im letzten Jahr etwa 39 Millionen Euro. Das sind 1,2 Promille des Verteidigungsetats von knapp 33 Milliarden Euro. Geht es nach den Vorgaben der Nato, so soll dieser Etat noch einmal um neun Milliarden Euro erhöht werden. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hat lange vor dem Nato-Gipfel ein milliardenschweres Investitionsprogramm angekündigt. Sie plant, die Mittel für die Bundeswehr von 1,2 auf 2 Prozent des Bruttosozialprodukts anzuheben.

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.6.2016

Die Türkei braucht einen Friedensprozess und demokratische Rechte für alle BürgerInnen

IPPNW-Delegationsreise in die Südosttürkei

Cizre in Trümmern, Foto: IPPNW22.06.2016 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, ihren OSZE-Vorsitz zu nutzen, um im Konflikt zwischen der Regierung Erdogan und der kurdischen Bevölkerung zu vermitteln. "Die äußerst fragwürdige EU-Vereinbarung mit der Türkei in der Flüchtlingsfrage darf nicht auch noch dazu führen, dass Europa die Augen vor den kriegsähnlichen Zuständen in der Südosttürkei und der zunehmenden Repression gegen Oppositionelle verschließt", erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst. Die jüngsten Verhaftungen von BürgerrechtlerInnen sowie die Verfassungsänderung mit der Folge der Aufhebung der Immunität fast aller kurdischen Parlamentsabgeordneten seien alarmierende Signale. Die dringend notwendige  Rückkehr zum Friedensprozess werde dadurch weiter erheblich erschwert.

Aktion
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Kooperation für den Frieden
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

Palästina-Israel-Begegnungsreise

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