IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

Kampagne Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien

Wir trauern um die Opfer des Krieges in Aleppo und Mossul und anderswo

Aktion der Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" zur Abstimmung über das Syrienmandat für die Bundeswehr am 10.11.2016, Foto: IPPNW15.12.2016 

Gewalt erzeugt Gegengewalt. Waffen werden eingesetzt, um mit Waffen zu siegen. Menschen verletzen und töten Menschen. So in Aleppo und Mossul und überhaupt und überall, wo der Mythos der Gewalt blüht. Der Ausweg aus der Gewalt ist der Weg raus aus der Gewalt. Wer Waffen einsetzt oder verkauft oder exportiert oder an „befreundete“ Kämpfer*innen weitergibt, wer Menschen an Waffen ausbildet und in Minderjährigen die Faszination der Waffen befeuert, nimmt Tragödien wie in Aleppo billigend in Kauf.

Kommentar zum GKKE-Rüstungsexportbericht 2016

Sofortiger Stopp von Rüstungslieferungen in Kriegs- und Krisen­gebiete

Protest der Kampagne "Aktion Aufschrei - Stoppt den Waffenhandel" gegen Rüstungsexporte vor dem Bundestag, Foto: IPPNW14.12.2016 

Gerade erschien der Rüstungsexportbericht 2016 der Gemeinsamen Konferenz Kir­che und Entwicklung (GKKE), der wichtige Dokumente wie den Rüstungsexport­bericht 2015 der Bundesregierung auswertet. Aus friedenspolitischer Sicht fällt dabei folgendes ins Auge: 1. Deutschland hat im Jahr 2015 fast doppelt so viel Rüstungsgüter exportiert wie 2014. Zitat: "Im Jahr 2015 hat die Bundesregierung hinsichtlich kommerzieller Rüstungsexporte insgesamt Einzel- und Sammelausfuhrgenehmigungen im Wert von knapp 12,82 Milliarden Euro erteilt. Dies stellt eine Steigerung von 96 Prozent im Vergleich zum Vorjahr dar."

Für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik

Transatlantischer Appell

Teilnehmerinnen an der Kampagne "We refuse to be enemies" in Smolensk, Foto: IPPNW13.12.2016 

Die wachsenden Spannungen zwischen der NATO und Russland beunruhigen viele Menschen auf beiden Seiten des Atlantiks. Unter dem Motto „Die Spirale der Gewalt beenden – für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik jetzt!“ haben Persönlichkeiten aus Politik und  Zivilgesellschaft aus Deutschland und den USA einen transatlantischen Appell für eine neue Entspannungspolitik mit Russland initiiert. „Immer mehr setzen die NATO und Russland auf Abschreckung durch Aufrüstung und Drohungen gegeneinander statt auf gemeinsame Sicherheit durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung. Sie missachten damit auch ihre Verpflichtungen zum Aufbau einer gesamteuropäischen Friedensordnung, zur Stärkung der Vereinten Nationen und zur friedlichen Beilegung von Streitfällen mit einer obligatorischen Schlichtung durch eine Drittpartei,“ heißt es in dem Aufruf. 

Gastbeitrag von Angelika Claußen, Huffingtonpost

Terroranschlag in der Türkei

Gewaltfreiheit, Deeskalation und Dialog statt Ausnahmezustand und bewaffneter Aufstand

Dr. Angelika Claußen,  IPPNW-Europavorsitzende13.12.2016 

Über die beiden blutigen Terroranschläge in Istanbul, die wahrscheinlich der PKK zugerechnet werden müssen, sind wir zutiefst erschüttert. Erst vor kurzem haben Mitglieder unserer Ärztorganisation IPPNW an einer Prozessbeobachtung von Prof. Sebnem Korur Fincanci in Istanbul teilgenommen, Menschenrechtsverteidigerin und Ärztin für forensische Pathologie, die Folterspuren nachweist. Zutiefst bestürzt sind wir auch über die Inhaftierung führender Mitglieder der pro-kurdischen Oppositionspartei HDP und über die systematische Zerstörung von acht Stadtvierteln in der türkische-kurdischen Stadt Sirnak. Einige Mitglieder unserer Ärzteorganisation hatten dort ärztliche Kolleginnen besucht.

Pressemitteilung vom 09.12.2016

Europäische Gesundheitsorganisationen veröffentlichen Bildungsmaterialien zum Thema Gewalt und Gesundheit

Medical Peace Work

Online Case "Refugee health", www.medicalpeacework.org09.12.2016 

London - Europäische Gesundheitsorganisationen veröffentlichen heute sechs Online-Fallstudien, um Pflegekräfte, ÄrztInnen und Studierende über die gesundheitlichen Dimensionen von Krieg, Gewalt und bewaffneten Konflikten aufzuklären. Sie werden bei der Medact-Konferenz “Healthy Planet – Better World“ am 10. Dezember 2016 in London präsentiert. Die Online-Fallstudien sind Teil einer pädagogischen Reihe, die GesundheitsarbeiterInnen dabei unterstützen soll, sich für die Prävention von Gewalt einzusetzen - von der Mikro-Ebene (z.B. Häusliche Gewalt, Diskriminierung von Flüchtlingen und Folter) bis hin zur Makro-Ebene (z.B. Atomwaffen, Klimawandel, Kriege).

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

Palästina-Israel-Begegnungsreise

Sitemap Überblick