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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.09.2018

Völkerrechtswidrige Angriffe verhindern, nicht unterstützen!

Syrienkrieg und Jahrestag des 11. September

Protest der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" gegen die Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien, Foto: IPPNW11.09.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW reagiert entsetzt auf Erwägungen des Bundesverteidigungsministeriums, sich an „Vergeltungsangriffen“ in Syrien im Falle des Verdachts eines Chemiewaffeneinsatzes durch die syrische Armee zu beteiligen. Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten bereits im April als Reaktion auf einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Duma Ziele in Syrien angegriffen, noch dazu ohne Ergebnisse der Untersuchungen durch die zuständige UN-Organisation abzuwarten. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags und viele andere Rechtsexpert*innen stuften den Militärschlag als völkerrechtswidrig ein.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.07.2018

Der Einsatz für Frieden ist kein Verbrechen

Prozess gegen Unterzeichner des Aufrufs „Frieden für Afrin“

Academics for Peace, Grafik: www.barisicinakademisyenler.net17.07.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat an Außenminister Heiko Maas appelliert, sich für die sofortige Freilassung des Arztes Prof. Dr. Onur Hamzaoglu sowie die Aufhebung seiner Entlassung von der Universität einzusetzen. Prof. Dr. Hamzaoglu ist international renommierter Wissenschaftler für Public Health und Vorstandsmitglied der International Association of Health Policy sowie Herausgeber der Zeitschrift der Türkischen Ärztekammer „Community and Physician“.

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.07.2018

Ärzteorganisation fordert Dialog und Deeskalation

Trump-Putin-Gipfel

Protestaktion anlässlich der Verhandlungen über das UN-Atomwaffenververbot am 28.07.2017 in New York, Foto: ICAN16.07.2018 

Anlässlich des Trump-Putin-Gipfels fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzusetzen. „Statt auf Abschreckung durch Aufrüstung, Feindbildaufbau und gegenseitige Drohungen zu setzen, sollten die NATO und Russland zu einer von Dialog und Deeskalation geprägten Politik zurückkehren“, erklärt Susanne Grabenhorst, stellvertretende IPPNW-Vorsitzende.

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.07.2018

Statt in Aufrüstung in Zivile Konfliktbearbeitung, Friedenserziehung und Rüstungskonversion investieren

NATO-Gipfel in Brüssel

Grafik: Forum Ziviler Friedensdienst10.07.2018 

Die IPPNW lehnt die geplante Erhöhung der Militärausgaben auf 2 % der Wirtschaftsleistung ab. Die ärztliche Friedensorganisation fordert die deutsche Bundesregierung stattdessen auf, sich angesichts weiter steigender internationaler, aber auch innergesellschaftlicher Spannungen verstärkt für Zivile Konfliktbearbeitung und Krisenprävention einzusetzen sowie die soziale Ungleichheit in Deutschland zu verringern.

Risiken und Nebenwirkungen eines Bundeswehreinsatzes im Kriegsgebiet

IPPNW-Schülerinformationsblatt aktualisiert

Schülerinformationsblatt: Risiken und Nebenwirkungen eines Bundeswehreinsatzes im Kriegsgebiet, Grafik: IPPNW06.07.2018 

Bildungspolitiker des Bundes und der Länder legten 1976 im Beutelsbacher Konsens den Bildungsauftrag fest. Danach sollen in der politischen Schulbildung drei Punkte Beachtung finden:
1. Das Überwältigungsverbot: Es ist nicht erlaubt, Schüler und Schülerinnen im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der „Gewinnung eines selbstständigen Urteils“ zu hindern.
2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.
3. Der Schüler/die Schülerin muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine/ihre eigene Interessenlage zu analysieren.

Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

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