"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als Ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.12.2021

Diplomatie statt Eskalation

Plädoyer für einen Neuanfang im Verhältnis USA, Russland und NATO

23.12.2021 Die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW begrüßt die vom russischen Außenministerium vorgelegten Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA als ersten Schritt zu einer Deeskalation. Die Ärzteorganisation appelliert an die Bundesregierung, sich im Rahmen der NATO dafür einzusetzen, ein Sicherheitsabkommen mit Russland zu verhandeln mit dem Ziel einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur.

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IPPNW-Kommentar zum Koalitionsvertrag

Mehr Frieden und Abrüstung wagen

22.12.2021 Wir haben den Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP unter die Lupe genommen in den Bereichen Atomwaffen, Friedenspolitik, Asyl- und Energiepolitik. So viel vorab: Eine wirkliche Politikwende wird durch den Koalitionsvertrag nicht begründet. Die IPPNW wird die Regierungspolitik in den nächsten vier Jahren  begleiten und unsere Rezepte gegen Krieg, Klimakrise und für Frieden  und  Abrüstung öffentlich machen.

neues deutschland, 15. Dezember 2021

Friedensnobelpreisorganisation warnt vor Kriegsgefahr

Gastbeitrag von Ralph Urban, Vorstandsmitglied der IPPNW

15.12.2021 Die aktuellen Spannungen zwischen Russland, der Ukraine und den Mitgliedsstaaten der NATO haben einen gefährlichen Höhepunkt erreicht. Mittlerweile wird vor der Gefahr eines Krieges gewarnt – auch wir als IPPNW haben das bereits getan. Russland hat langfristige Sicherheitsgarantien und ein Ende der Nato-Osterweiterung gefordert. Doch der Videogipfel zwischen US-Präsident Joe Biden und Wladimir Putin brachte keinerlei Annäherung. Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und der Nato begann nicht erst 2014 mit der Krim-Annektion durch Moskau, sondern mit der Nato-Osterweiterung.

Pressemitteilung vom 10. Dezember 2021

Friedensorganisationen fordern Ausweitung der humanitären Hilfe

Humanitäre Katastrophe in Afghanistan

10.12.2021 Die Veranstalter*innen der Afghanistankonferenz „20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan“ fordern angesichts des internationalen Tag der Menschenrechte von den Regierungen Deutschlands und der NATO-Partner, unverzüglich die zuständigen Hilfsorganisationen mit ausreichenden Mitteln auszustatten, um die sich abzeichnende humanitäre Katastrophe abzuwenden. Zudem müssten die eingefrorenen Gelder unter Auflagen freigegeben werden, damit Löhne ausbezahlt werden und der Hunger nachhaltig bekämpft werden kann – diese Sanktionen träfen die Ärmsten der Armen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 02. Dezember 2021

IPPNW warnt vor akuter Kriegsgefahr zwischen Russland und der NATO

Treffen der NATO-Außenminister

02.12.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt anlässlich der aktuellen Spannungen zwischen der NATO und Russland vor einer akuten Kriegsgefahr. Die Ärzt*innen fordern die neue Bundesregierung auf, das Sicherheitsbedürfnis von Russland genauso anzuerkennen wie das der EU und insbesondere der baltischen Staaten. Militärmanöver an der Grenze zu Russland sowie Waffenlieferungen an die Ukraine müssten unverzüglich gestoppt werden.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Türkei/Kurdistan 2019: Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstand
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IPPNW-Aktuell: Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
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