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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.05.2018

Die Gewalt gegen mehrheitlich friedliche Proteste muss beendet werden

Eskalation im Gazastreifen

15.05.2018 Angesichts der hohen Zahl von Toten und Verletzten von DemonstrantInnen an der Grenze zu Israel, drängt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW Außenminister Heiko Maas, das Demonstrationsrecht für die Menschen in Gaza und in den übrigen besetzten Gebieten einzufordern. Scharfe Munition darf gegen DemonstrantInnen, die unbewaffnet und in ihrer Mehrheit friedlich sind, keinesfalls zum Einsatz kommen. „Das Recht auf Unversehrtheit und Gesundheit ist ein universelles Menschenrecht. Zuwiderhandeln kann vor dem internationalen Gerichtshof geahndet werden. Gerade die besondere Verantwortung Deutschlands Israel gegenüber begründet die Notwendigkeit, Israels Regierung von Verletzungen des humanitären  Menschenrechts durch klare Stellungnahmen abzuhalten“, heißt es in einem Beschluss der IPPNW Deutschland, den die Organisation von Ärztinnen und Ärzten im Rahmen ihres Jahrestreffens Anfang Mai verabschiedet hat.

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IPPNW-Pressemitteillung vom 08.05.2018

Atomares Wettrüsten in der Region verhindern - Kriegsdrohungen stoppen

Atomabkommen mit dem Iran

08.05.2018 Die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Organisation IPPNW schlägt angesichts der gefährlichen Entwicklung im Nahen Osten Alarm. Sie könne jederzeit zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Israel, den USA und dem Iran und einer weiteren nuklearen Aufrüstung führen. Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung und die Europäische Union auf, alle diplomatischen Bemühungen zu unternehmen, um die USA, Israel und den Iran von weiteren Eskalationsschritten abzuhalten und das Atomabkommen mit dem Iran zu stärken statt zu schwächen. Mittelfristig fordert die IPPNW die Einberufung einer umfassenden Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) unter Einbeziehung aller Staaten der Region. Bereits 1995 hatte die UNO beschlossen, eine Konferenz zur Einrichtung einer massenvernichtungswaffen-freien Zone im Mittleren und Nahen Osten abzuhalten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 6. Mai 2018

Deeskalation jetzt – zivile Lösungen für Syrien

IPPNW-Jahrestreffen in Köln: Aktion vor dem Dom

06.05.2018 Etwa 100 Ärztinnen und Ärzte der IPPNW diskutierten im Rahmen ihres Jahrestreffens am Wochenende in Köln über die drängendsten friedenspolitischen Themen unserer Zeit. So warnten sie vor den gefährlichen Entwicklungen im Nahen Osten, die jederzeit zu einer direkten militärischen Konfrontation zwischen Israel und dem Iran führen können. Sie forderten die Bundesregierung auf, alle diplomatischen Bemühungen zu unternehmen, um die USA, Israel und den Iran vor weiteren Eskalationsschritten abzuhalten und das Atomabkommen mit dem Iran zu stärken statt zu schwächen. Mittelfristig solle eine umfassende Konferenz zur Sicherheit und Zusammenarbeit im Nahen und Mittleren Osten einberufen werden unter Einbeziehung aller Staaten der Region.

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Nein zum Krieg

Kundgebung am Brandenburger Tor in Berlin

19.04.2018 Unter dem Motto „Nein zum Krieg! Deeskalation ist das Gebot der Stunde“ demonstrierten gestern etwa 1.500 Menschen am Brandenburger Tor. Zu der Kundgebung hatte die Fraktion „Die Linke“ aufgerufen. Neben den Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch sprachen Dr. Alex Rosen, IPPNW-Vorsitzender, Ute Finkh-Krämer, Plattform Zivile Konfliktbearbeitung und ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete, Lühr Henken, Friedenskoordination Berlin und Michael Müller, Naturfreunde Deutschland.

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Pressemitteilung vom 14.04.2018

Deutsche Politik muss deeskalierend wirken, nicht Öl ins Feuer gießen

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens

14.04.2018 Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ verurteilt die völkerrechtswidrige Bombardierung Syriens durch die USA, Großbritannien und Frankreich. Die Militärschläge erfolgten ohne Mandat des UN-Sicherheitsrats und noch bevor die unabhängigen Expert*innen der OPCW ihre Untersuchung zum mutmaßlichen Giftgaseinsatz vom vergangenen Samstag im syrischen Douma überhaupt aufnehmen konnten.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

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