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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

26.11.2018 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt den erneuten Einsatz von Giftgas in Aleppo und ruft die internationale Staatengemeinschaft auf, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Internationale Verbotsverträge wie die Chemiewaffenkonvention müssen eingehalten werden, Verstöße unabhängig geprüft und geahndet werden. Laut Medienberichten haben syrische und russische Kampfflugzeuge den Giftgasangriff als Rechtfertigung genutzt, Aufständische in der Region anzugreifen. Militärische "Vergeltungsschläge" als Reaktion auf Giftgasangriffe sind völkerrechtswidrig. Nur ein Ende des Krieges kann die Menschen in Syrien vor weiteren Giftgasangriffen schützen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.11.2018

Gesundheit als Brücke für den Frieden

Friedenskonferenz "Health for Peace" in Shiraz, Iran

23.11.2018 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich trotz des Drucks durch die USA für eine Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zum Iran stark zu machen. Laut aktuellen Medienberichten ziehen sich deutsche Firmen zunehmend aus dem Geschäft mit Iran zurück. Vom 13.-16. November 2018 haben Mitglieder der deutschen IPPNW-Sektion an dem internationalen Kongress "Health for Peace" in Shiraz im Iran teilgenommen. Ziel des Treffens war, Menschen aus den Gesundheitsberufen zusammen zu führen, um ihre wichtige Rolle in der Gewaltprävention und als Friedensstifter*innen auf internationaler Ebene zu stärken.

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Pressemitteilung vom 8.11.2018

Gegen Aufrüstung – für Entspannung

100 Jahre Ende 1. Weltkrieg – Treffen in Paris

08.11.2018 Anlässlich von 100 Jahren Ende 1. Weltkrieg  und dem Ende des NATO-Manövers  „Trident Juncture" fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich für eine neue Friedens- und Entspannungspolitik mit Russland einzusetzen. Frieden in Europa ist ohne Dialog mit Russland nicht möglich. "Neben neuen Formaten des diplomatischen Austauschs braucht es vor allem vertrauensbildende Maßnahmen. Ein erster Schritt wäre der Abzug der US-Atomwaffen aus Europa. Solange nukleare Abschreckung propagiert wird, besteht die Gefahr einer atomaren Eskalation. Auch müssten die US-Raketenabwehrsysteme abgebaut werden, die für das neue Aufrüsten verantwortlich waren. Im Gegenzug könnten die russischen Kurzstreckenraketen aus Kaliningrad abgezogen werden", erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

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Pressemitteilung der Kampagne "MACHT FRIEDEN"

Opposition stimmt fast geschlossen gegen das Mandat

Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak erneut verlängert

19.10.2018 Anlässlich der gestrigen Verlängerung des Bundeswehrmandates für Syrien und den Irak um ein weiteres Jahr zeigt sich die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" enttäuscht. Der Bundestag hat dem Antrag der Bundesregierung auf Fortsetzung des Mandates mit 361 Ja-Stimmen gegenüber 294 Nein-Stimmen bei 4 Enthaltungen zugestimmt. Die Kampagne hat in den letzten zwei Wochen mit mehreren Schreiben an die Bundestagsabgeordneten noch einmal verstärkt für das Ende des Bundeswehreinsatzes geworben und mit einer Kundgebung vor dem Brandenburger Tor gegen die Fortsetzung des Mandats demonstriert.

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Pressemitteilung vom 9.10.2018

Bundeswehrmandat für Syrien beenden

Protestaktion der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“

09.10.2018 Anlässlich der bevorstehenden Bundestagsabstimmung zum „Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur nachhaltigen Bekämpfung des IS-Terrors und zur umfassenden Stabilisierung Iraks im Oktober 2018“ haben Mitglieder der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" gestern vor dem Brandenburger Tor protestiert. Im Anschluss zogen sie mit einem Banner vor den Bundestag. Ihre Forderung an die Abgeordneten: "Beenden Sie den Einsatz der Bundeswehr in Syrien und dem Irak noch in diesem Monat und setzen sich stattdessen für zivile Maßnahmen ein, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern, eine Stabilisierung der Länder fördern und dem Terrorismus seinen Nährboden entziehen."

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

3. aktualisierte Auflage (pdf-Datei)

Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstandpdf Datei

Türkei/Kurdistan 2018

Syrien, 2017
Forderungspapier der Kampagne "Macht Frieden"

Palästina/Israel 2014

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