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"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

Aktiv werden

Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21.11.2025

Die Politik der militärischen Konfrontation muss endlich beendet werden

28-Punkte-Plan zum Ukrainekrieg

21.11.2025 Die Friedensorganisation IPPNW sieht den US-Plan zur Beendigung des Ukrainekrieges als Grundlage zu Verhandlungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine, damit das Töten, das unermessliche Leid und die Zerstörung endlich ein Ende haben. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der einseitig diktierte Vorschlag der US-Regierung zu direkten Gesprächen zwischen den Kriegsparteien führen wird. Für eine nachhaltige tragfähige Friedenslösung ist die Beteiligung der Ukraine und Europas sowie der UN notwendig. Es braucht UN-Sicherheitsgarantien für die Ukraine, es braucht Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Versöhnung statt Amnestie.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 14. November 2025

Angriff auf Gesundheitssystem im Sudan

Friedensorganisation verurteilt schwerste Menschenrechtsverletzungen

14.11.2025 Die deutsche IPPNW-Sektion verurteilt aufs Schärfste schwerste Menschenrechtsverletzungen im Sudan – darunter Morde, Hungerblockade, Vergewaltigungen sowie Angriffe auf das Gesundheitssystem. Die Organisation begrüßt die Forderung von Außenminister Johann Wadephul sowie weiterer EU-Außenminister*innen und Regierungsvertreter*innen nach einem Waffenstillstand. Die IPPNW fordert die Bundesregierung auf, Rüstungsexporte an die Kriegsparteien im Sudan zu stoppen und humanitäre Hilfe aufzustocken.

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Briefe an Außerminister und Menschenrechtsbeauftragten

Evakuierung schwer verletzter Kinder aus Gaza

13.11.2025 Die IPPNW hat in Briefen an den Außenminister Johann Wadephul und den Menschenrechtsbeauftragten Lars Castellucci appelliert, die Bundesregierung möge sich an der Evakuierung und Behandlung von schwer verletzten Kindern aus Gaza in Deutschland beteiligen. Die Schweiz hat insgesamt 20 schwerverletzte Kinder aus dem Gazastreifen evakuiert. Eine zweite Operation zur Evakuierung von weiteren 13 Kindern und ihren Begleitpersonen wird derzeit vorbereitet. Alle Kinder haben schwere Kriegsverletzungen erlitten und benötigen spezialisierte medizinische Behandlungen. 

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Ukrainekrieg

Lieferstopp bei Waffenstillstand, 65,46 % haben mit Ja gestimmt

Abstimmung 21

03.11.2025 Die IPPNW hat sich in diesem Jahr an der Erarbeitung der Pro-Argumente und Hintergrundinformationen von Abstimmung 21 beratend beteiligt zu der Frage: Stimmen Sie dafür, dass die Bundesregierung sich diplomatisch für einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine einsetzt und sich dabei verpflichtet, im Falle einer Einigung alle Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen? Diese Frage haben 65,46 % mit Ja beantwortet, bei einer Beteiligung von über 63.000 Teilnehmer*innen. Die Abstimmungsergebnisse wurden am 31. Oktober 2025 in Berlin bekanntgegeben und im Livestream übertragen. Für die IPPNW hat die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen an der Veranstaltung teilgenommen und die Pro-Argumente vorgestellt. 

Bündnispressemitteilung vom 14. Oktober 2025

Kriegstüchtigkeit bringt keine Sicherheit! Wehrdienst schreddern!

Kriegstüchtigkeit bringt keine Sicherheit! Wehrdienst schreddern!

14.10.2025 Friedensorganisationen protestieren anlässlich der ersten Lesung des Wehrdienst-Modernisierungsgesetz (WDModG) am 16. Oktober im Bundestag gegen die Wiedereinführung des Wehrdienstes. Laut dem bereits vom Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf sollen nicht nur alle jungen Menschen Werbebriefe von der Armee erhalten (und junge Männer gezwungen werden, einen Fragebogen auszufüllen), auch eine neue Wehrerfassung, Wehrüberwachung und die Zwangsmusterung junger Menschen sind geplant.

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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Türkei/Kurdistan 2025
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Erklärungen

Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Petition von Science4Peace

Völkerrechtswidrige Totalblockade Kubas durchbrechen – Menschenrechte verteidigen
Erklärung von IALANA



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