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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 29.1.2020

Kein Frieden durch einseitiges Schaffen von Fakten unter Bruch des Völkerrechtes

"Trumps Friedensdeal"

29.01.2020 Die deutsche IPPNW ist in großer Sorge angesichts der Situation in Israel und Palästina. Der von US-Präsident Donald Trump vorgestellte „Friedensplan“ wird zu einer weiteren Eskalation in der Region führen. Die deutsche IPPNW fordert die Bundesregierung und die EU auf, sich weiterhin für Friedensverhandlungen zwischen Israel und den Palästinenser*innen einzusetzen, die einen nachhaltigen und gerechten Frieden zwischen den beiden Völkern schaffen können. Das Völkerrecht und die Wahrung der universellen Menschenrechten müssen Richtschnur für jedes Vorgehen sein.  Verstöße gegen diese Rechte müssen benannt und kritisiert werden.

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21.01.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Ergebnisse der Libyen-Konferenz – insbesondere die deutliche Betonung der Schlüsselrolle der Vereinten Nationen und die Feststellung, dass es in Libyen keine militärische Lösung geben kann. Rufen von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer nach einem Bundeswehreinsatz in dem Land erteilt die Ärzteorganisation dagegen eine klare Absage. Die Mittel dafür seien in zivilen und humanitären Maßnahmen weit besser investiert. Deutschland sollte seine Glaubwürdigkeit bei politischen Lösungen ausbauen, statt militärisch zu intervenieren. Die Überprüfung des Waffenstillstands und des Waffenembargos könnte durch eine zivile Beobachtermission zum Beispiel durch die Afrikanische Union oder den Ausbau der zivilen UN-Unterstützungsmission UNSMIL (United Nations Support Mission in Libya) erfolgen.

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FR-Gastbeitrag vom 21.02.2020

Kein Wettrüsten im Nahen Osten

Atomkonflikt mit dem Iran

21.01.2020 In den letzten zwei Wochen stand die Welt am Rand eines Flächenbrands im Nahen Osten. Ein Krieg der USA gegen den Iran hätte katastrophale Folgen weit über die Region hinaus. Und was tut Präsident Trump? Er droht mit Autozöllen gegen die EU, wenn diese nicht den Druck auf den Iran erhöht. Ein perfider Schritt, denn nach der Aufkündigung des Atomabkommens durch die USA droht erneut ein atomares Wettrüsten zwischen Mittelmeer und Persischem Golf.

Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran

Friedenskundgebung in Berlin

13.01.2020 Über 150 Menschen haben am Samstag vor dem Brandenburger Tor in Berlin an unserer Kundgebung gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran teilgenommen. "Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung", hieß es in dem Aufruf zu der Kundgebung. Bei einem Straßentheater bedrohten sich US-Präsident Donald Trump und Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zunächst gegenseitig mit Raketen, legten ihre Waffen anschließend aber unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nieder. Aufgerufen zu dem Protest hatten unter anderem die IPPNW, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), pax christi Deutschland, die EAK, die NaturFreunde Deutschlands und die iranische Friedensinitiative.

Kein Krieg zwischen den USA und dem Iran

Friedenskundgebung in Berlin

13.01.2020 Über 150 Menschen haben gestern vor dem Brandenburger Tor in Berlin an unserer Kundgebung gegen einen Krieg zwischen den USA und dem Iran teilgenommen. "Wir stehen weder auf Seite der US-Regierung noch auf der, der iranischen Machthaber – wir stehen auf der Seite der Bevölkerung in der Region und auf der Seite des Friedens. Wir fordern eine gewaltfreie und zivile Konfliktlösung", hieß es in dem Aufruf zu der Kundgebung. Bei einem Straßentheater bedrohten sich US-Präsident Donald Trump und Irans obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei zunächst gegenseitig mit Raketen, legten ihre Waffen anschließend aber unter Vermittlung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nieder. Aufgerufen zu dem Protest hatten unter anderem die IPPNW, die Deutsche Friedensgesellschaft (DFG-VK), pax christi Deutschland, die EAK, das Netzwerk Friedenskooperative, die NaturFreunde Deutschlands und die iranische Friedensinitiative.

Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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Nicht den Krieg befeuern, sondern den Frieden fördern
Forderungspapier der Kampagne "Macht Frieden"
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Türkei/Kurdistan 2019: Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstand
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Palästina/Israel 2014: Hoffnung auf Frieden und Gerechtigkeit
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Body Count: Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
3. aktualisierte Auflage (2014) (pdf-Datei)

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