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"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

Aktiv werden

Stoppt den Krieg gegen den Iran!

Was kann ich tun?

02.03.2026 Diese Hinweise helfen dir, deine Forderungen zu formulieren, erste Schritte für einen lokalen Aktionsplan zu entwickeln, geben dir Werkzeuge für die Organisation eigener Aktionen an die Hand und stellen dir Argumentationshilfen sowie Plakate bereit.

Die aktuelle Situation: Die USA und Israel haben einen weiteren Krieg begonnen und werden von unserer Bundesregierung unterstützt. Schon mehr als 1.500 Menschen sind im Iran, im Libanon und Israel getötet worden, viele weitere wurden verletzt. Die blutige Niederschlagung der Proteste im Iran ist keine Rechtfertigung für die Bombenangriffe in der Region. Die Fragen um das Atomprogramm des Iran müssen am Verhandlungstisch geklärt werden, das von Donald Trump gekündigte Atomabkommen zwischen Iran, den USA und europäischen Staaten hat gezeigt, wie es gehen könnte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.1.2025

Für einen dauerhaften Waffenstillstand, einen Friedensprozess und ein Ende der Besatzung

Abkommen zwischen Israel und der Hamas

16.01.2025 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt das Abkommen zwischen Israel und der Hamas, in dessen Rahmen eine Waffenruhe, die Freilassung der israelischen Geiseln sowie die Lieferung der dringend benötigten humanitären Hilfe in den Gazastreifen vereinbart wird. Die Ärzt*innenorganisation fordert die Bundesregierung auf, sich für einen dauerhaften und umfassenden Waffenstillstand, einen Friedensprozess und ein Ende der israelischen Besatzung einzusetzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 16.1.2025

Für einen dauerhaften Waffenstillstand, einen Friedensprozess und ein Ende der Besatzung

Abkommen zwischen Israel und der Hamas

16.01.2025 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt das Abkommen zwischen Israel und der Hamas, in dessen Rahmen eine Waffenruhe, die Freilassung der israelischen Geiseln sowie die Lieferung der dringend benötigten humanitären Hilfe in den Gazastreifen vereinbart wird. Die Ärzt*innenorganisation fordert die Bundesregierung auf, sich für einen dauerhaften und umfassenden Waffenstillstand, einen Friedensprozess und ein Ende der israelischen Besatzung einzusetzen.

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Online-Podiumsdiskussion vom 7.1.2025

Lumpenpazifisten, Feiglinge und Putinfreunde?

07.01.2025 Unter dem Titel "Friedenspolitische Diskursverengungen aus der Sicht einer kritischen Friedenswissenschaft" diskutierten Fachleute aus Friedenswissenschaft und Friedensbewegung über den derzeitigen wissenschaftlichen, aber auch öffentlichen Umgang mit Diskussionen, die sich mit Krieg und Frieden beschäftigen. Mit dabei waren Dr. Angelika Claußen, Ärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und Ko-Vorsitzende der IPPNW, Karl-Hans Bläsius, em. Prof. für Informatik an der Uni Trier, Karl-Wilhelm Koch, Unabhängige Grüne Linke und Ko-Vorsitzender der Grünen Alternative, Klaus Moegling, em. Prof. für Politikwissenschaft an der Uni Kassel und Bernhard Trautvetter, Bundesausschuss Friedensratschlag, moderiert hat Josef Mühlbauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Empowerment for Peace.

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Frankfurter Rundschau, 10. Dezember 2024

Krieg in der Ukraine: Wie stehen die Chancen für Verhandlungen?

10.12.2024 Das Wichtigste sei, dass vor Verhandlungen kein konkretes Ergebnis vorweggenommen wird, sagt Angelika Wilmen im Interview.

Frau Wilmen, Sie beobachten die Initiativen in Richtung Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine von Anfang an. Sehen Sie derzeit aussichtsreiche Vorstöße?

Interessant finden wir den brasilianisch-chinesischen Friedensplan, der im Mai vorgestellt wurde. Der umfasst sechs Punkte. Dialog und Verhandlungen sind nach Ansicht Chinas und Brasiliens die einzige Lösung. Bemerkenswert ist, dass nun auch die Schweiz diesen Vorschlag unterstützt, nachdem noch ein Bezug zur UN-Charta aufgenommen wurde. Damit wird die bisherige Blockbildung zwischen dem westlichen Lager und den Staaten des „Globalen Südens“ zum ersten Mal durchbrochen.

IPPNW-Forum 180/2024

Todeszone Gaza

Humanitäre Hilfe unter Beschuss

04.12.2024 Es ist ein besonderes Privileg in der Medizin, Hoffnung zu geben, auch wenn die Situation hoffnungslos erscheint. Medizinische Einrichtungen gelten als besonders schutzbedürftig. Doch immer häufiger werden Krankenhäuser und andere Gesundheitseitseinrichtungen Ziele von Militärangriffen. Das gilt in besonders drastischem Ausmaß im Gazakrieg, den die israelische Regierung als Reaktion auf das Massaker der Hamas am 7. Oktober 2023 begann und in dem nach palästinensischen Angaben mindestens 44.000 Palästinenser*innen getötet und mehr als 100.000 Menschen verletzt wurden. Fast alle medizinischen Einrichtungen wurden zerstört oder beschädigt.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Türkei/Kurdistan 2025
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Erklärungen

Offener Brief: Unterstützung für Spaniens Haltung gegen eine militärische Eskalation mit Iran
Petition von Science4Peace

Völkerrechtswidrige Totalblockade Kubas durchbrechen – Menschenrechte verteidigen
Erklärung von IALANA



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