"Konflikte und Kriege"

Die IPPNW versteht es als Ihre Aufgabe, über die gesundheitlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Folgen von gewaltsamen Konflikten und Kriegen zu informieren und Lösungen einzufordern, die die menschliche Sicherheit in den Mittelpunkt stellen. In unseren Arbeitskreisen, politischen Bündnissen und internationalen Netzwerken arbeiten wir an der wissenschaftlichen Analyse bestehender Konflikte und untersuchen die gesundheitlichen Auswirkungen. Wir erörtern mit Partner*innen vor Ort, z.B. aus anderen IPPNW Sektionen, mögliche Lösungsansätze, die alle Konfliktparteien einbeziehen. Militärinterventionen und Waffenexporte lehnen wir ab und setzen uns für Entspannungspolitik, Feindbildabbau und Abrüstungsverträge ein.

Aktuelles zum Thema

IPPNW-Pressemitteilung vom 07. Oktober 2021

IPPNW-Türkei-Delegation lädt ein - NGO-Vertreter*innen aus der Türkei zu Besuch in Deutschland

IPPNW-Türkei-Delegation lädt ein: 9. bis zum 29.10.2021

07.10.2021 Die IPPNW Deutschland hat im Anschluss einer Türkei-Reise einige ihrer Gesprächspartner*innen in der Türkei, Elif Turan (Ärztin, Ärztekammer Diyarbakır, TIHV), Mustafa Altıntop, Sozialarbeiter, TIHV), İshak Dakak (Psychologe, TIHV), Ergül Rengin (Rechtsanwältin ÖHD Diyarbakır), Yeter Erel Tuma (Vorsitzende Rengarenk Umutlar) und Ayşe Serra Bucak-Kücük (Dolmetscherin, ÇocukÇa) zu einem Besuch in Deutschland eingeladen.

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IPPNW-Presseeinladung vom 04. Oktober 2021

Konferenz: „20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan – eine vorläufige Bilanz“

Sonntag, 31. Oktober 2021 von 11:00 - 19:00 Uhr

04.10.2021 Nach Abzug der NATO-Interventionstruppen zieht die Friedensbewegung auf der Konferenz zum NATO-Krieg in Afghanistan ein Resümee: Schätzungen des „Costs of War“-Projekt an der Boston University gehen von mindestens 243.000 Todesopfern in Afghanistan und Pakistan aus – weit überwiegend unter der Bevölkerung. Die Zahl der indirekten Opfer liegt nach ihrer Einschätzung um ein Vielfaches höher. Auf der Konferenz wird es um die Opferzahlen, aber auch um die Motive der internationalen und afghanischen Akteure sowie um die Schlussfolgerungen für die deutsche Außen- und „Verteidigungs“-Politik gehen. Die Konferenz findet in hybrider Form statt.

Wo: Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt am Main und online
Wann: Sonntag, 31. Oktober 2021, 11:00 - 19:00 Uhr

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IPPNW-Pressemitteilung vom 20. September 2021

Abrüsten fürs Klima: Keine Ausnahmen für das Militär bei den Klimavereinbarungen

Weltfriedenstag und UN-Klimakonferenz

20.09.2021 Die Ärzt*innenorganisation IPPNW Deutschland fordert die Teilnehmer*innen der UN-Klimakonferenz COP26 in Glasgow anlässlich des Weltfriedenstages auf, strenge Grenzwerte für Treibhausgasemissionen festzulegen. Gerade im Hinblick auf das Militär dürfe man keine Ausnahmen mehr zulassen. In einer Petition verlangen die Mediziner*innen zusammen mit anderen internationalen Klimaaktivist*innen und Friedensgruppen Transparenz im Umgang mit dem CO2-Fußabdruck des Militärs, unabhängige Prüfungen der erfassten Zahlen und globale Abrüstung, bei den Atomwaffen ebenso wie bei konventionellen Waffen, statt einem Ausgleich des CO2-Ausstoßes.

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Von Joachim Guilliard und Christoph Krämer

Opferzahlen der Kriege nach „Nine Eleven“ ‒ ein Überblick

Update des „Body Count“: 20 Jahre „Krieg gegen den Terror“

09.09.2021 Nach den verheerenden Anschlägen am 11. September 2001 in New York und Washington entfesselten die USA mit dem Angriff auf Afghanistan den sogenannten „Krieg gegen den Terror“. Die IPPNW untersuchte in ihrer „Body Count“-Studie, von der 2015 eine internationale, aktualisierte Fassung erschien, die Zahl der Opfer nach den ersten 10 Jahren. Sie beschränkte sich dabei auf die hauptsächlich betroffenen Länder, Afghanistan, Pakistan, und Irak. Der Angriff der US-geführten „Koalition der Willigen“ auf dieses Land stand allerdings nicht in Verbindung mit Terrorismusbekämpfung. Sie folgte der nach dem am 11. September eingeleiteten Agenda der von Neokonservativen dominierten Regierung von George Bush junior, mit der sie die US-Dominanz im „größerer Mittleren Osten“ ausweiten wollte.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. September 2021

Krieg als Mittel der Politik ächten

20 Jahre „Krieg gegen Terror“: Verheerende Bilanz

09.09.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gedenkt anlässlich des 20. Jahrestages den Opfern der Anschläge auf die USA und ihren Angehörigen. Die Antwort der USA auf diese verheerenden Anschläge war der „Krieg gegen Terror“, der unzähligen unschuldigen Zivilist*innen das Leben gekostet und viele Menschen in die Flucht getrieben hat. Das Beispiel Afghanistan zeigt, dass die Bekämpfung von Terrorismus durch militärische Gewalt gescheitert ist. Die IPPNW fordert daher ein Ende der Militärinterventionen im Nahen und Mittleren Osten. Sie appelliert an die Bundesregierung, statt einer militärischen Sicherheitspolitik zukünftig eine an ziviler Konfliktbearbeitung und Diplomatie orientierte Politik zu verfolgen.

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Ansprechpartnerin

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de

Materialien

Türkei/Kurdistan 2019: Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstand
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IPPNW-Aktuell: Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
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