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Aktuelles zum Thema "Konflikte und Kriege"

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.06.2020

Sicherheitspolitik ist Friedenspolitik

75 Jahre Vereinte Nationen

26.06.2020 Anlässlich der Gründung der Vereinten Nationen vor 75 Jahren erinnert die ärztliche  Friedensorganisation IPPNW an den Gründungsauftrag der UN, die angetreten ist, die Welt von der Geißel des Krieges zu befreien.  Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung auf, den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat zu nutzen, um sich mit Nachdruck  für eine Stärkung der UNO einzusetzen  - sowohl was Prävention angeht als auch die Instrumente zur zivilen Konfliktbearbeitung. Zudem müsse eine UN-Reform vorangetrieben werden. „Die weltweiten Klima- und Gerechtigkeitskonflikte lassen sich durch Militär nicht lösen. Militärische Gewalt ist vielmehr ein Teil des Problems. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass gewaltfreie Bewegungen deutlich erfolgreicher und nachhaltiger waren als die, die auf Gewalt setzten“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17.06.2020

Bedrohung des Weltfriedens im Sicherheitsrat zum Thema machen

Friedensgutachten 2020

17.06.2020 Die ärztliche Friedensorganisation teilt die Sorge der Friedensforscher, dass die Corona-Pandemie die weltweiten Konflikte noch verschärft. Die Ärzteorganisation fordert die Bundesregierung auf, den Vorsitz im UN-Sicherheitsrat zu nutzen, um die Forderung des UN-Generalsekretärs António Guterres nach einem globalen Waffenstillstand und einer Aufhebung der Sanktionen in Kriegs- und Krisenregionen voranzutreiben. „Friedensverhandlungen, Abrüstungsinitiativen, humanitäre Hilfen, der Schutz von Geflüchteten sowie die Anstrengungen zur Bewältigung der Klimakrise dürfen keinesfalls ausgesetzt werden, sondern müssen intensiviert werden“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Mai 2020

IPPNW ruft Bundesregierung auf, sich für mehr Rüstungskontrolle einzusetzen

USA wollen "Open Skies"-Abkommen kündigen

26.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ruft die Bundesregierung auf, sich aktiver für den Erhalt der Rüstungskontrolle einzusetzen. Angesichts der Kündigung mehrerer Rüstungskontrollverträge wie dem INF-Vertrag, dem Iran-Abkommen und jetzt neuerdings dem Vertrag zum offenen Himmel (Open Skies Treaty), sollten Außenminister Heiko Maas und Bundeskanzlerin Angela Merkel ihren Einfluss geltend machen, um vor allem die USA an den Verhandlungstisch mit den jeweiligen Vertragspartnern zu holen. Laut Medienberichten hat die US-Administration sogar erwogen, wieder Atomtests  aufzunehmen. Auch der bilaterale „New START“-Vertrag zur Reduzierung von strategischen Atomwaffen droht, nächstes Jahr ohne Ersatz auszulaufen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 19. Mai 2020

Ärzteorganisation fordert Einhaltung der Menschenrechte und des Völkerrechts

Drohende Annexion von Teilen des Westjordanlandes

19.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW hat Außenminister Heiko Maas in einem Brief aufgefordert, die Pläne der neuen israelischen Regierung zur Annexion von Teilen des Westjordanlandes als eklatanten Völkerrechtsbruch zu kritisieren. Die Bundesregierung solle sich für einen tragfähigen Frieden einzusetzen, der die Positionen beider Konfliktparteien respektiert und für beide annehmbare Kompromisse enthält. Waffenlieferungen nach Israel sollten gestoppt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12. Mai 2020

IPPNW warnt vor den Gesundheitsfolgen

Podiumsdiskussion zu Kampfdrohnen im Verteidigungsministerium

12.05.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW warnt nach der gestrigen Podiumsdiskussion im Verteidigungsministerium vor einer Bewaffnung der von der Bundesregierung geleasten Heron TP-Drohnen. „Die ethischen, rechtlichen und humanitären Folgen ihres Einsatzes sind so tiefgreifend, dass wir eine breitere gesellschaftliche Debatte über den Eintritt in eine neue Form der Kampfführung brauchen,“ erklärt Susanne Grabenhorst, IPPNW-Vorsitzende. „Wir als Ärztinnen und Ärzte werden weiter auf die möglicherweise generationenübergreifenden Folgen von permanenter Überwachung mit der ständigen Gefahr hinweisen, Opfer eines gezielten oder versehentlichen Angriffs zu werden.“ Eine Reihe von Untersuchungen zeige zudem, dass Nicht-Kombattant*innen, darunter auch Kinder, unter der unberechenbaren Bedrohung durch Drohnen gesundheitliche Störungen entwickeln.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen@ippnw.de

Materialien


IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
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IPPNW-Akzente Der Syrienkrieg
Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(pdf-Datei)

Türkei/Kurdistan 2019: Manipulierte Wahlen und ungebrochener Widerstand
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IPPNW-Aktuell: Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
Irak - Humanitäre Hilfe statt Waffen
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