Abrüsten fürs Klima

Die Militärausgaben steigen, Deutschland rüstet weiter auf. Dabei verursachen Militär und Rüstungsindustrie enorme Treibhausgase – in Übung und Einsatz. Die IPPNW fordert die Erhebung und transparente Veröffentlichung aller CO2-Emissionen der Bundeswehr, eine zeitnahe umfassende Reduktion entsprechend den Klimaschutzzielen und eine Trendwende zur Abrüstung als Teil von Klimaschutz.

Aktuelle Veranstaltung

IPPNW & IPB

Webinar Klima und Frieden

21. September um 19 Uhr

Warum befeuern sich Klimakrise, gewaltsame Konflikte und Aufrüstung gegenseitig? Wie können wir „Sicherheit“ schaffen, wenn die Bedrohung von Klimakrise und Atomwaffen ausgeht? Was bedeutet das für die deutschen Klima- und Friedensbewegungen?

Wir laden Euch gemeinsam mit IPB zum Webinar mit dem Thema ‚Klima  & Frieden‘ ein, am 21. September 2022 – dem Weltfriedenstag – um 19 Uhr über Zoom.

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Aktuelle Aktionen

Abrüsten fürs Klima

Mit Fridays for Future auf die Straße

zum Klimastreik am 23. September in Berlin

Klimakatastrophen wie Überschwemmungen, Trockenheit und Hitzewellen werden immer häufiger und verursachen besonders im Globalen Süden unvorstellbares Leid. Gleichzeitig machen Entscheidungsträger*innen wie Olaf Scholz nicht mehr bloß schlechten Klimaschutz, sondern massive Rückschritte durch den Wiedereinstieg in fossile Energien.

Daher wollen wir am 23.09. wieder auf die Straße und unterstützen die Fridays For Future im globalen Klimastreik. Mit dem Banner "Abrüsten fürs Klima" treten wir für Klimaschutz und Frieden ein und erteilen Aufrüstung und einer Renaissance fossiler und Atomenergie eine Absage. Ladet gerne alle Freunde und Bekannten ein, nutzt dazu unsere Sharepics, druckt sie als Plakate aus oder bringt eure IPPNW Fahnen.

Die Demo startet am Freitag 23.09. um 12 Uhr am Invalidenpark. Wir treffen uns um 11.45 Uhr  vor dem Eingang des Bundeswirtschaftsministeriums an der Scharnhorststraße. Mehr Infos zum Klimastreik auch in anderen Städten und alles Mobi Material gibt es hier.

Hier findet Ihr unsere Sharepics zum Klimakiller Krieg.

   

Hintergrund

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.09.2019

Die Umweltkosten des „Krieges gegen den Terror“

Jahrestag des Terroranschlags vom 11. September

10.09.2019 Der "Krieg gegen Terror" hat laut der IPPNW-Studie „Body Count“ bereits in den ersten zehn Jahren schätzungsweise 1,3 Millionen Menschen das Leben gekostet. Die hohen Kosten für Umwelt und Klima beziffert eine kürzlich veröffentlichte Studie des Watson Institutes for International and Public Affairs. Danach hat das US-Militär seit Beginn des „Krieg gegen Terror“ 2001 1,2 Milliarden Tonnen Treibhausgase ausgestoßen. Im Jahr 2017 seien die Treibhausgasemissionen des Pentagons mit 59 Millionen Tonne beispielsweise größer gewesen als die Treibhausgasemissionen ganzer Industrieländer wie Schweden (50,8 Millionen Tonnen) oder Dänemark (33,8 Millionen Tonnen). Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, sich im Rahmen der UN-Klimakonferenz im Dezember in Chile für die Aufhebung der Ausnahmeregelungen für das Militär einzusetzen.

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Ansprechpartnerin



Laura Wunder
Projektmitarbeiterin Soziale Verantwortung, Frieden und Klima
Tel. 030 / 698074 - 19
Email: wunder[at]ippnw.de

Materialien

Banner "Abrüsten fürs Klima"

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Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
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Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
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