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Rüstungsexporte stoppen

Protestaktion gegen Strategiekonferenz der deutschen Rüstungslobby

24.06.2014 Fast 100 Menschen nahmen am 24. Juni 2014 an einer Protestkundgebung auf dem Bebelplatz in Berlin gegen die sogenannte Strategiekonferenz des Bundesverbandes der Deutschen Sicherheits- und Verteidigungsindustrie e.V. (BDSV) teil. Veranstaltet wurde die Aktion von dem Berliner Aktionsbündnis „Legt den Leo an die Kette“.  Die Medizinstudentin Theresa Jakobs verlas als Vertreterin der IPPNW eine Geschichte über die Folgen einer Gewehrkugel im Kongo.

Pfiffe und Buhrufe gab es beim Ankommen von Jean-Claude Juncker, dem nominierten EU-Komssionschef, dem ehemaligen Entwicklungsminister Dirk Niebel und auch dem früheren Minister Wolfgang Clement.

Christine Hoffmann (Sprecherin der Aktion Aufschrei) kündigte eine schärfere Gangart gegen die Rüstungsindustrie an. Jan van Aken (MdB, Die Linke) gab als ein Ziel an, in den nächsten zwei bis drei Jahren verstärkt für einen Abbau von Rüstungsarbeitsplätzen zu werben. Michael Kellner (Bündnis90/Die Grünen) plädierte für eine Auflösung des Bundessicherheitsrates. Lühr Henken von der Berliner Initiative „Legt den Leo an die Kette“ beschrieb die Strategie des Rüstungslobbyverbandes. Gedichte von Dorothee Sölle und Siegfried Strauch sowie Auszüge aus der Antrittsrede des ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann umrandeten die Veranstaltung.

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