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Friedensfilmpreis für "Morgen wird alles besser"

20.02.2011 Der Friedensfilmpreis geht in diesem Jahr an den Film "Jutro Bedzie Lepiej"/ "Morgen wird alles besser" aus der Sparte Generation Kplus. Die polnische Regisseurin Dorota Kedzierzawska erzählt ihren Film nach einer wahren Begebenheit. In ihrer Begründung schreibt die Jury: "Drei russische Straßenkinder machen sich auf den Weg: Sie verlassen die Bahnhofsbänke unter denen sie schlafen – hungrig, ungewaschen und immer umdrängt von den alltäglichen, beißenden Bedrohungen...

Aber sie halten einander fest. Zwei Brüder und der Ältere, irgendwo in einer anderen Welt leuchtet die Hoffnung, die auf sie wartet. Und sie werden zurückkehren: Als Könige. Mit eindringlichen und poetischen Bildern erzählt die polnische  Regisseurin Dorota Kedzierzawska dieses so bittere Märchen unserer heutigen Realität. Mit den Augen der Kinder entlarvt sie die harte Welt der Erwachsenen und der von ihnen gezogenen Grenzen. Und Pedya, der Sechsjährige, durchleuchtet die Welt – direkt ins Herz".

Eine besondere Erwähnung der Friedensfilmpreis-Jury erhielt der Film „Nadir and Sinim, a Seperation“. Burhan Qurbani, afghanisch-deutscher Regisseur und Mitglied der Friedensfilmpreis-Jury, begründete diese besondere Erwähnung: „Nadir and Sinim, a Separation“ schafft es, uns im virtuosen Umgang einfacher filmischer Mittel das Herz zu brechen. Regisseur Asghar Farhadi malt im Stile eines Thrillers und der großen Zärtlichkeit eines Menschen, der sein Land - trotz allem - liebt, ein Bild von der Zerrissenheit der iranischen Gesellschaft."

Der Friedensfilmpreis ist mit 5.000 Euro und einer Plastik des Künstlers Otmar Alt dotiert. Das Preisgeld stellt die Heinrich-Böll-Stiftung. Die Schirmherrschaft liegt bei der IPPNW.

 

 

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