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Schwerpunktthema Frieden

Wir leben in unsicheren Zeiten. Das Gewaltverbot der UN-Charta und das Völkerrecht stehen stark unter Druck. Es regiert das Recht des Stärkeren statt der Stärke des Rechts. Im Zuge der sogenannten "Zeitenwende" schreitet auch in Deutschland die Militarisierung der Gesellschaft voran - von der Bildung über Hochschulen bis hin zum Gesundheitswesen. Die IPPNW engagiert sich gegen Militarisierung und Hochrüstung. Sie informiert über die katastrophalen gesundheitlichen Folgen von Kriegen. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, ist Friedenssicherung. Konflikte müssen mit friedlichen Mitteln beigelegt werden. Wir lobbyieren für Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie die Stärkung präventiver Konflikt- und Krisenhilfe der UN. Verständigung, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung müssen Vorrang haben. Nur eine Kultur des Friedens ist Garant ist für eine humane Gesellschaft. 

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Aktuelle Aktionen

Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Bündnispressemitteilung vom 2. Oktober 2025

Abrüstungsappell gestartet

Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

02.10.2025 Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden.

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Kampagne

Friedensfähig statt erstschlagfähig

Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

03.02.2025 Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu bündeln. Wir wollen über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückt.

Denn:

  1. Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen mit extrem destabilisierender Wirkung.
  2. Landgestützte Mittelstreckenwaffen erhöhen das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.
  3. Landgestützte Mittelstreckenwaffen gießen Öl ins Feuer eines neuen (nuklearen) Rüstungswettlaufs.
  4. Landgestützte Mittelstreckenwaffen der USA machen Deutschland zu einem zentralen Angriffsziel.

Aktuelle Materialien

IPPNW-Infoblatt

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung des Gesundheitswesens

Im Geiste der „Zeitenwende“ soll unser Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Widerstandsfähigkeit gegen Krisen bedeutet nun Kriegsplanung. Deutschland soll Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Als Ärzt*innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen wissen wir, dass Krieg immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod bedeutet. Unsere Aufgabe ist die Versorgung unserer Patient*innen,  nicht die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens.

DIN A4 doppelseitig, kostenlos
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Flyer

Gaza: Nein zum Angriff auf das Humanitäre Volkerrecht!

Es ist inakzeptabel, dass Krankenhäuser und Medizinpersonal zur Zielscheibe werden und die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wird! Die unverhältnismäßige militärische Gewalt im Gazastreifen, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung durch Israel bedrohen das Leben hunderttausender Menschen.

Flyer DIN A4, doppelseitig.
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IPPNW-Infoblatt

Klimaschutz braucht Frieden – Nein zu 100 Milliarden!

Wie Militär und Rüstung die Klimakatastrophe befeuern

Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für Umwelt und Klima. Die Produktion von Waffen, Fahrzeugen, Jets und Schiffen verursacht enorme Treibhausgase. Militärvehikel schlucken riesige Mengen Treibstoff, in Übung und Einsatz. Militär und Kriegsindustrie tragen damit erheblich zur Klimakatastrophe bei. Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. setzen sich für Abrüstung und Entmilitarisierung ein und fordern eine zivile statt einer militärischen Sicherheitspolitik. Das Faltblatt beschreibt auf anschauliche Weise die Risiken und Nebenwirkungen von Militär und Krieg.

[PDF Download]

Aktuelle Artikel

22.11.2025 Anlässlich des bevorstehenden Abschlusses des Weltklimagipfels warnt die Friedensorganisation IPPNW erneut vor einer eklatanten Lücke in den internationalen Klimaverhandlungen: Die Rolle von Militär und bewaffneten Konflikten als Treiber der Klimakrise blieb auch in diesem Jahr nahezu vollständig ausgeblendet. Während Staats- und Regierungschefs in Belém um Formulierungen zu Ausstiegsplänen aus fossilen Energieträgern, ambitioniertere NDCs und Finanzierungszusagen ringen, bleibt ein zentraler Bereich der globalen Emissionen weiterhin unberücksichtigt. Militärische Aktivitäten verursachen weltweit schätzungsweise 5,5 % der Treibhausgasemissionen – und doch sind Staaten bis heute nicht verpflichtet, ihre militärbedingten Emissionen im Rahmen der UNFCCC offenzulegen. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 21.11.2025

Die Politik der militärischen Konfrontation muss endlich beendet werden

28-Punkte-Plan zum Ukrainekrieg

21.11.2025 Die Friedensorganisation IPPNW sieht den US-Plan zur Beendigung des Ukrainekrieges als Grundlage zu Verhandlungen für einen Waffenstillstand in der Ukraine, damit das Töten, das unermessliche Leid und die Zerstörung endlich ein Ende haben. Allerdings bleibt abzuwarten, ob der einseitig diktierte Vorschlag der US-Regierung zu direkten Gesprächen zwischen den Kriegsparteien führen wird. Für eine nachhaltige tragfähige Friedenslösung ist die Beteiligung der Ukraine und Europas sowie der UN notwendig. Es braucht UN-Sicherheitsgarantien für die Ukraine, es braucht Aufarbeitung von Kriegsverbrechen und Versöhnung statt Amnestie.

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Bündnispressemitteilung vom 19. November 2025

Protest gegen Militarisierung des Gesundheitswesens lohnt sich

Bundeswehr-Oberst bei Charité-Symposium nicht willkommen!

19.11.2025 Im Rahmen des Symposiums "Zivile Notfall- und Rettungsmedizin. Bevölkerungsschutz" an der Charité sollte eigentlich am Donnerstag 20.11.25 Bundeswehr-Oberst Zimmermann im Kontext des Themenblocks "Zivile Verteidigung – Vorbereitung deutscher Krankenhäuser am Beispiel Berlin" über das Thema "Operationsplan Deutschland" sprechen. Ein breites Bündnis von Organisationen aus dem Gesundheitsbereich hatte Proteste gegen diese Veranstaltung angekündigt, die beispielhaft für eine Militarisierung des Gesundheitswesens steht, wie sie derzeit geplant und vorbereitet wird. Vor dem Hintergrund der angekündigten Proteste wurde nun kurzfristig Oberst Zimmermann wieder vom Symposium an der Charité ausgeladen.
[Bericht in der Berliner Zeitung] [Bericht im nd]

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Aktion
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Themen und Projekte
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Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

Faltblatt "Wir werden euch nicht helfen können!"
Vierseitiges Faltblatt über die Militarisierung des Gesundheitswesen (2025)

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Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Faltblatt "Für ein Deutschland ohne Mittelstreckenwaffen": Vierseitiges Faltblatt gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

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Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine (Paper))

Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine
7. überarbeitete Auflage, November 2024
Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden
PDF
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Risiken und Nebenwirkungen von Waffenlieferungen: Warum Waffen nicht zu einer Lösung beitragen

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Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
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Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
PDF | auf Issuu lesen
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IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(PDF)

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