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Artikel zum Thema Frieden

Pressemitteilung vom 22. November 2017

Mandatsverlängerung gegen alle Bedenken?

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ fordert kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz in Syrien

Aktionsset der Kampagne MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien, Foto: Kampagne "Macht Frieden"22.11.2017 

Anlässlich der gestrigen ersten Lesung des Antrags der Bundesregierung zur Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien fordert die Kampagne „Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien“ eine kritische Debatte zum Bundeswehreinsatz. Die Kampagne warnt davor, die Entscheidung über die dreimonatige Verlängerung des Einsatzes zu bagatellisieren und verweist auf die vielschichtigen Probleme, die mit dem Mandat verbunden sind.

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.11.2017

Ärzteorganisation fordert Freilassung

Verhaftung von weiteren Menschenrechtlern in der Türkei

Der Vorsitzende des Menschenrechtsverein IHD Öztürk Türkdogan (rechts im Foto) wurde am 9.11.2017 verhaftet, Foto: IHD10.11.2017 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW (Deutsche Sektion) ist äußerst besorgt über die gestrige Verhaftung des Vorsitzenden des Menschenrechtsverein IHD Öztürk Türkdogan und weiterer Mitarbeiter in Ankara. Sie wollten am Menschenrechtsdenkmal eine Presserklärung abgeben und sich im Rahmen der Kampagne "Ich möchte meinen Job zurück" für die Rechte der aus dem öffentlichen Dienst entlassenen Menschen einsetzen. Außerdem wenden sie sich gegen die seit Monaten andauernden Absperrungen des Menschenrechtsdenkmals. Die IPPNW Deutschland unterstützt die Kampagne und die Arbeit des Menschenrechtsvereins und fordert Außenminister Sigmar Gabriel auf, sich für die sofortige Freilassung von Öztürk Türkdogan und den anderen MitarbeiterInnen einzusetzen.

Kampagne "MACHT FRIEDEN" warnt vor "Mandatsverlängerung light"

Kontinuität statt notwendiger Diskussionen?

Foto: Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien"19.10.2017 

Angesichts der gestrigen Entscheidung des Kabinetts, gleich sieben noch in diesem Jahr auslaufende Bundeswehrmandate – darunter das Syrienmandat – vorläufig um drei Monate bis Ende März zu verlängern, warnt die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ vor einer diskussionslosen „Mandatsverlängerung light“. Erst im Frühjahr 2018, nach erfolgter Regierungsbildung, soll der Bundestag über die reguläre Verlängerung um ein Jahr abstimmen dürfen.

Pressemitteilung vom 16.10.2017

Mitverantwortung am Tod von ZivilistInnen in Rakka

Die Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ fordert Ende des Bundeswehreinsatzes in Syrien

Bombardiertes Schulgebäude in Al-Mansura in der Provinz Rakka, Foto: Human Rights Watch16.10.2017 

Nach den jüngsten Vorwürfen gegen die US-geführte Anti-IS-Koalition unter Beteiligung Deutschlands fordert die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ erneut den Abzug der Bundeswehr. Laut Auskunft der unabhängigen Beobachtungsstelle „Airwars“ sind seit dem 6. Juni 2017 mindestens 1.100 ZivilistInnen bei Angriffen auf Rakka getötet worden (ARD Monitor-Sendung vom 12. Oktober 2017). Auch die Bundeswehr ist aktiv in die Kampfhandlungen involviert und damit mitverantwortlich für den Tod dieser Menschen.

Gemeinsamer Aufruf zur Gefahr eines Krieges

Nukleare Eskalation in Nordkorea durch Dialog beenden. Atomwaffen ächten

Appell an die Vernunft

Protestaktion: USA versus Nordkorea, Fotoaktion von ICAN, IPPNW und DFG-VK vor der US-Botschaft gegen nukleares Säbelrasseln. Berlin, 13.09.2017, Foto: Regine Ratke/IPPNW04.10.2017 

Mit großer Sorge blickt die Welt Richtung Washington und Pjöngjang. Trump und Kim Jong-un überbieten sich mit völkerrechtswidrigen Drohungen, den Gegner auszulöschen. Nordkorea erwägt den Test einer Wasserstoffbombe im Pazifik. Die Welt rückt einem möglichen Atomkrieg immer näher. Wir als Zivilgesellschaft wollen und können diese Eskalation nicht hinnehmen. Auch ein ausschließlich konventionell geführter Krieg könnte auf der koreanischen Halbinsel hunderttausende Todesopfer und Verletzte fordern. Ein begrenzter Atomkrieg würde Millionen Menschenleben auslöschen, mit Konsequenzen vermutlich für die gesamte Welt.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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31. März – 12. April 2019

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