IPPNW.DE

Artikel zum Thema Frieden

IPPNW-Pressemitteilung vom 30.01.2018

IPPNW fordert Freilassung von verhafteten türkischen ÄrztInnen

Verhaftung von Mitgliedern des Türkischen Ärzteverbandes

Vorstandssitzung des Türkischen Ärzteverbandes mit dem Vorsitzenden Raşit Tükel, Foto: https://twitter.com/rasittukel30.01.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW ist in großer Sorge um die verhafteten Mitglieder des Türkischen Ärzteverbandes TTB (Turkish Medical Association). „Wir fordern Außenminister Sigmar Gabriel auf, sich gegenüber seinem türkischen Kollegen für die Freilassung der ÄrztInnen sowie den Schutz der Mitglieder, Angestellten und des Büros des TBB einzusetzen. Es ist tragisch, dass Menschen, die sich für Frieden und die Einhaltung der Menschenrechte in der Türkei einsetzen, immer stärkeren staatlichen Repressionen ausgesetzt sind“, erklärt die stellvertetende IPPNW-Vorsitzende Susanne Grabenhorst.

Stärke des Rechts statt Recht des Stärkeren

Kampagne „MACHT FRIEDEN.“ verurteilt türkischen Einmarsch in Nordsyrien

Aktion der Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien", Foto: macht-frieden.de30.01.2018 

Anlässlich der Koalitionsgespräche zwischen CDU/CSU und SPD sowie des türkischen Angriffs auf die kurdischen Gebiete in Nordsyrien fordert die Kampagne "MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien" ein Umsteuern deutscher Syrienpolitik und einen Abzug der türkischen SoldatInnen. Die Kampagne verurteilt den Einmarsch der Türkei in den Norden Syriens entschieden. Nicht nur das Völkerrecht werde durch diesen Angriffskrieg eklatant verletzt, auch sei die Gefahr weiterer Eskalationen und hoher Opferzahlen groß.

Waffenexporte in die Türkei stoppen

Protestaktion "Frieden geht - Staffellauf gegen Rüstungsexporte"

Protestaktion gegen Waffenexporte in die Türkei vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Foto: IPPNW30.01.2018 

Zehn Tage nach Beginn der türkischen Militäroffensive in Nordsyrien haben AktivistInnen von "Frieden geht" heute ein Zeichen für den Frieden und gegen Waffenexporte gesetzt. An der Protestaktion beteiligten sich unter anderem  Mitglieder von IPPNW, attac, Amnesty International und den NaturFreunden Deutschlands. Vor dem Brandenburger Tor forderten sie die Bundesregierung auf, die deutschen Waffenlieferungen in die Türkei sofort zu stoppen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.1.2018

Wieder ein Beweis für die fatalen Folgen von Rüstungsexporten

Türkei

Protest gegen den Export von Leo-Panzern bei Hauptversammlung von Rheinmetall, Foto: IPPNW23.01.2018 

Angesichts des völkerrechtswidrigen Kriegseinsatzes der Türkei  im Norden Syriens fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erneut, keine weiteren Rüstungsexporte zu genehmigen. Laut einem Bericht des „Spiegel“ will die geschäftsführende Bundesregierung die Modernisierung türkischer Leopard-Panzer durch Rheinmetall erlauben. Deutsche Panzer werden nach Meldungen türkischer und kurdischer Medien vom türkischen Militär beim Angriff auf die nordsyrische Region Afrin eingesetzt. Es handele sich um Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A4, die Berlin zwischen 2006 und 2014 an die Türkei geliefert habe – ohne Beschränkung der Nutzung auf Einsätze gemäß Artikel 5 des NATO-Vertrages.

Keine Duldung völkerrechtswidriger Tötungen mit Kampfdrohnen!

Information an die Delegierten des SPD-Parteitages

Demonstration gegen Kampfdrohnen, Foto: DFG-VK21.01.2018 

Die vorliegenden Ergebnisse der Sondierungsgespräche widersprechen den bisherigen deutschen und europäischen Erklärungen gegen außergerichtliche Tötungen mit Kampfdrohnen, schrieb die IPPNW in einem Schreiben, das an die Delegierten des SPD-Parteitages in Bonn verteilt wurde. In den Ergebnissen der Sondierungsgespräche von CDU, CSU und SPD steht: "Völkerrechtswidrige Tötungen durch autonome Waffensysteme lehnen wir ab und wollen sie weltweit ächten. Wir werden im Rahmen der europäischen Verteidigungsunion die Entwicklung der Euro-Drohne weiterführen." Im Koalitionsvertrag vom November 2013 wurde noch vereinbart: “Extralegale, völkerrechtswidrige Tötungen mit bewaffneten Drohnen lehnen wir kategorisch ab.”

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

IPPNW Peace Academy

Für Studierende und junge Ärzt*innen
7.-9. Dezember 2018 in Berlin
Online-Anmeldung und Infos

Begegnungsfahrt

Palästina/Israel
31. März – 12. April 2019

Faltblatt downloaden
Online-Anmeldung

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Internationale Ausgabe, deutsch (pdf-Datei)

Sitemap Überblick