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Artikel zum Thema Frieden

IPPNW-Stellungnahme vom 5.10.2018

Wichtige Anerkennung für Einsatz gegen sexualisierte Gewalt

Friedensnobelpreis

Friedensnobelpreismedaille, Foto: www.nobelpeaceprize.org05.10.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW gratuliert der irakischen Menschenrechtlerin Nadia Murad und dem kongolesischen Arzt Denis Mukwege zur Friedensnobelpreisverleihung. „Dass der Einsatz gegen sexualisierte Gewalt ausgezeichnet wurde, ist ein wichtiges Signal gegen Vergewaltigungen als Kriegsstrategie. In unserer ärztlichen Praxis werden wir mit den verheerenden Folgen dieser Angriffe auf die Integrität und Persönlichkeit des Opfers konfrontiert. Zusätzlich spielt die stellvertretende Demütigung der Familie eine wichtige Rolle,“ erklärt Susanne Grabenhorst, stellvertretende IPPNW-Vorsitzende.

Presseeinladung/Foto- und Filmtermin

Protestaktion der Kampagne „Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien“

Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien, Aktion am 8. Oktober 201805.10.2018 

Anlässlich der Bundestagsabstimmung zum „Einsatz bewaffneter deutscher Streitkräfte zur nachhaltigen Bekämpfung des IS-Terrors und zur umfassenden Stabilisierung Iraks im Oktober 2018“, veranstaltet die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ am Montag, 8. Oktobers 2018, ab 17.30 Uhr eine Protestkundgebung in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein.

Pressemitteilung der Kampagne "Macht Frieden"

Bundeswehreinsatz in Syrien und Irak sofort beenden

Protestaktion "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" vor dem Bundestag 2018, Foto: IPPNW02.10.2018 

Die Bundesregierung hat heute laut einer Meldung der Nachrichtenagentur Reuters die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Syrien für das kommende Jahr beschlossen. Demnach sollen sowohl die Aufklärungsflüge der deutschen Tornados als auch die Unterstützung für alliierte Kampfjets durch deutsche Tankflugzeuge eingestellt werden. Die Bundesregierung plant dem Bericht zufolge jedoch, das Mandat in diesem Monat durch den deutschen Bundestag bis Oktober 2019 verlängern zu lassen. Die Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“ fordert seit nun mehr als zwei Jahren die Beendigung des Bundeswehreinsatzes in Syrien und sieht für eine weitere Verlängerung des Mandats keinen Anlass.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.09.2018

Die Gefahr einer offenen Konfrontation zwischen Atommächten steigt

Syrienkrieg

Kundgebung: Nein zum Krieg! am 18. April 2018 in Berlin, Foto: IPPNW18.09.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW begrüßt die Ankündigung einer demilitarisierten Zone in Idlib und den Stopp der Luftangriffe durch Syrien und Russland. Mit großer Sorge sieht die Ärzteorganisation jedoch die militärische Konfrontation zwischen Atomwaffenstaaten vor Syriens Küste. Über dem östlichen Mittelmeer ist ein Aufklärungsflugzeug der russischen Streitkräfte abgeschossen worden. Moskau macht syrische Luftabwehrraketen für den Absturz verantwortlich, die den Angriff israelischer Kampfjets des Typs F-16 auf die syrische Küstenprovinz Latakia abgewehrt hätten. Der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums kritisierte die israelischen Luftangriffe als „feindselig“.

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.09.2018

Völkerrechtswidrige Angriffe verhindern, nicht unterstützen!

Syrienkrieg und Jahrestag des 11. September

Protest der Kampagne "Macht Frieden. Zivile Lösungen für Syrien" gegen die Verlängerung des Bundeswehrmandats für Syrien, Foto: IPPNW11.09.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW reagiert entsetzt auf Erwägungen des Bundesverteidigungsministeriums, sich an „Vergeltungsangriffen“ in Syrien im Falle des Verdachts eines Chemiewaffeneinsatzes durch die syrische Armee zu beteiligen. Die USA, Großbritannien und Frankreich hatten bereits im April als Reaktion auf einen mutmaßlichen Chemiewaffeneinsatz in Duma Ziele in Syrien angegriffen, noch dazu ohne Ergebnisse der Untersuchungen durch die zuständige UN-Organisation abzuwarten. Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags und viele andere Rechtsexpert*innen stuften den Militärschlag als völkerrechtswidrig ein.

Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien


Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch (pdf-Datei)

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