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Artikel zum Thema Frieden

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.07.2018

Ärzteorganisation fordert Dialog und Deeskalation

Trump-Putin-Gipfel

Protestaktion anlässlich der Verhandlungen über das UN-Atomwaffenververbot am 28.07.2017 in New York, Foto: ICAN16.07.2018 

Anlässlich des Trump-Putin-Gipfels fordert die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die Bundesregierung auf, sich für eine gemeinsame Sicherheitspolitik durch vertrauens- und sicherheitsbildende Maßnahmen, Rüstungskontrolle und Abrüstung einzusetzen. „Statt auf Abschreckung durch Aufrüstung, Feindbildaufbau und gegenseitige Drohungen zu setzen, sollten die NATO und Russland zu einer von Dialog und Deeskalation geprägten Politik zurückkehren“, erklärt Susanne Grabenhorst, stellvertretende IPPNW-Vorsitzende.

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.07.2018

Statt in Aufrüstung in Zivile Konfliktbearbeitung, Friedenserziehung und Rüstungskonversion investieren

NATO-Gipfel in Brüssel

Grafik: Forum Ziviler Friedensdienst10.07.2018 

Die IPPNW lehnt die geplante Erhöhung der Militärausgaben auf 2 % der Wirtschaftsleistung ab. Die ärztliche Friedensorganisation fordert die deutsche Bundesregierung stattdessen auf, sich angesichts weiter steigender internationaler, aber auch innergesellschaftlicher Spannungen verstärkt für Zivile Konfliktbearbeitung und Krisenprävention einzusetzen sowie die soziale Ungleichheit in Deutschland zu verringern.

Risiken und Nebenwirkungen eines Bundeswehreinsatzes im Kriegsgebiet

IPPNW-Schülerinformationsblatt aktualisiert

Schülerinformationsblatt: Risiken und Nebenwirkungen eines Bundeswehreinsatzes im Kriegsgebiet, Grafik: IPPNW06.07.2018 

Bildungspolitiker des Bundes und der Länder legten 1976 im Beutelsbacher Konsens den Bildungsauftrag fest. Danach sollen in der politischen Schulbildung drei Punkte Beachtung finden:
1. Das Überwältigungsverbot: Es ist nicht erlaubt, Schüler und Schülerinnen im Sinne erwünschter Meinungen zu überrumpeln und damit an der „Gewinnung eines selbstständigen Urteils“ zu hindern.
2. Was in Wissenschaft und Politik kontrovers ist, muss auch im Unterricht kontrovers erscheinen.
3. Der Schüler/die Schülerin muss in die Lage versetzt werden, eine politische Situation und seine/ihre eigene Interessenlage zu analysieren.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18. Juni 2018

IPPNW-Ärzt*innen fordern europäische Regierungschefs auf, am Atomabkommen mit dem Iran festzuhalten

Brief an Macron, May und Merkel

Die IPPNW ist in Sorge, dass die US-Sanktionen die medizinische Versorgung im Iran verschlechtern könnten. Foto: IPPNW18.06.2018 

Berlin, London, Paris – Die französische, deutsche und britische Sektion der Internationalen Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs (IPPNW) rufen ihre Regierungen auf,  an dem Iran-Atomabkommen (JCPOA) festzuhalten. In einem Brief an den Präsidenten Emmanuel Macron, Premierministerin Theresa May und Kanzlerin Angela Merkel danken sie ihren Regierungschefs für die Entscheidung, das Abkommen weiter zu verfolgen. Sie ermutigen sie, weiterhin eng mit der iranischen Regierung, damit diese ihre Verpflichtungen weiterhin erfüllen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13. Juni 2018

Ethische und rechtliche Debatte über Kampfdrohnen notwendig

Bewaffnungsfähige Drohnen für die Bundeswehr

13.06.18: Protest vor Bundestag: Nein zu Drohnen!, Foto: Uwe Hiksch13.06.2018 

Heute haben der Verteidigungsausschuss und der Haushaltsausschuss im Bundestag einer erstmaligen Anschaffung von bewaffnungsfähigen Drohnen für die Bundeswehr zugestimmt. Sie legten fest, dass für die Drohnen zunächst weder Waffen beschafft werden dürfen, noch eine Ausbildung von Soldat*innen für den Einsatz von Waffen stattfinden darf. Dennoch verurteilt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW die heutige Entscheidung für bewaffnungsfähige Drohnen, die vor einer öffentlichen Debatte über rechtliche und ethische Bedenken bezüglich des Einsatzes von Kampfdrohnen getroffen wurde. Das Leasing der Heron TP könnte die Koalitionspartner in Zugzwang bringen, die Waffenfähigkeit des bereits angeschafften teuren Drohnensystems auch zu nutzen.

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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

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