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Frieden

Wir leben in unsicheren Zeiten. Das Gewaltverbot der UN-Charta und das Völkerrecht stehen stark unter Druck. Es regiert das Recht des Stärkeren statt der Stärke des Rechts. Im Zuge der sogenannten „Zeitenwende“ schreitet auch in Deutschland die Militarisierung der Gesellschaft voran – von der Bildung über Hochschulen bis hin zum Gesundheitswesen. Die IPPNW engagiert sich gegen Militarisierung und Hochrüstung. Sie informiert über die katastrophalen gesundheitlichen Folgen von Kriegen. Die einzige Möglichkeit, Leid und Tod durch Kriege zu verhindern, ist Friedenssicherung. Konflikte müssen mit friedlichen Mitteln beigelegt werden. Wir lobbyieren für Abrüstung und Rüstungskontrolle sowie die Stärkung präventiver Konflikt- und Krisenhilfe der UN. Verständigung, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung müssen Vorrang haben. Nur eine Kultur des Friedens ist Garant ist für eine humane Gesellschaft. 

Mehr über unsere Themen und Projekte

Aktuelle Aktionen

Großkundgebung gegen Wehrpflicht am 2. Oktober 2026

Unzwingbar

Kein Bock auf Krieg und Wehrpflicht!

Am 2. Oktober gehen wir in Berlin auf die Straße und setzen mit einer Großkundgebung gemeinsam ein unüberhörbares Zeichen für Frieden und gegen Wehrpflicht und Aufrüstung. Neben verschiedenen thematischen Redebeiträgen wird es hochkarätige Musik-Acts geben, die die Veranstaltung zu einem Spektakel machen werden. Merken Sie sich den Termin schon mal in Ihrem Kalender vor.

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IPPNW-E-Mail-Aktion & Schweigemarsch

Freiheit für Dr. Hussam Abu Safiya

13.07.2026 Der Kinderarzt Dr. Hussam Abu Safiya wurde im Dezember 2024 in Gaza verhaftet, als das israelische Militär das Kamal-Adwan-Krankenhaus stürmte. Abu Safiya ist Leiter des Krankenhauses und eine der bekanntesten Stimmen des zerstörten Gesundheitssektors im besetzten Gazastreifen. Sein Gesundheitszustand ist inzwischen lebensbedrohlich. Bitte schreiben Sie an den israelischen Botschafter in Berlin Ron Prosor und bitten Sie ihn, sich für die Freilassung des Arztes und der anderen inhaftierten Mitarbeiter*innen des Gesundheitswesens einzusetzen.

Am Sonntag, dem 26. Juli 2026 fand ein Schweigemarsch mit Hunderten Gesundheitsfachkräften statt, die die sofortige Freilassung von Dr. Abu Safiya und 82 weiteren unrechtmäßig inhaftierten Kolleg*innen forderten.

Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens

Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen

11.09.2025 Die Gesundheitsorganisation IPPNW hat am 15. September 2025 eine Kampagne gegen die Militarisierung des Gesundheitswesens gestartet. Wichtiger Bestandteil ist eine Erklärung für ein ziviles Gesundheitswesen, zu der sich Beschäftigte aus Gesundheitsberufen öffentlich bekennen können: „Die Prävention von Kriegen, ob konventionell oder nuklear, ist die beste Medizin. Ich halte alle Maßnahmen und Vorkehrungen für gefährlich, die auf das Verhalten im Kriegsfall vorbereiten sollen. Nur kriegspräventive Maßnahmen kann ich vertreten. 

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Bündnispressemitteilung vom 2. Oktober 2025

Abrüstungsappell gestartet

Initiativen sammeln Unterschriften für einen Politikwechsel

02.10.2025 Unter dem Titel „Immer mehr Milliarden fürs Militär? Nicht mit mir!“ sammeln Friedensorganisationen Unterschriften gegen die geplante massive Aufrüstung Deutschlands. Der Abrüstungsappell, der von den Organisationen DFG-VK, IPPNW, Netzwerk Friedenskooperative, Ohne Rüstung Leben und pax christi initiiert wurde, startet am 2. Oktober 2025. Die NATO-Forderung von fünf Prozent der Wirtschaftsleistung für das Militär wird als unverantwortlich kritisiert. Dies entspräche mindestens 200 Milliarden Euro jährlich für Deutschland, und damit fast dem halben Bundeshaushalt. Die Organisationen erklären: Aufrüstung führt in eine Sackgasse. Frieden kann nur durch Diplomatie und zivile Mittel erreicht werden.

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Kampagne

Friedensfähig statt erstschlagfähig

Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!

03.02.2025 Ziel der Kampagne „Friedensfähig statt erstschlagfähig: Für ein Europa ohne Mittelstreckenwaffen!“ ist es, möglichst breite und bundesweite Proteste gegen die geplante Stationierung landgestützter US-Marschflugkörper, Hyperschallwaffen und Raketen in Deutschland zu bündeln. Wir wollen über die Risiken und Gefahren der Stationierung aufklären und so die dringend nötige Debatte lostreten, vor der sich der Bundeskanzler seit der Ankündigung der Stationierung im Juli 2024 drückt.

Denn:

  1. Landgestützte Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen mit extrem destabilisierender Wirkung.
  2. Landgestützte Mittelstreckenwaffen erhöhen das Risiko eines Atomkriegs aus Versehen.
  3. Landgestützte Mittelstreckenwaffen gießen Öl ins Feuer eines neuen (nuklearen) Rüstungswettlaufs.
  4. Landgestützte Mittelstreckenwaffen der USA machen Deutschland zu einem zentralen Angriffsziel.

Aktuelle Materialien

IPPNW-Infoblatt

Risiken und Nebenwirkungen der Militarisierung des Gesundheitswesens

Im Geiste der „Zeitenwende“ soll unser Gesundheitswesen auf kriegerische Auseinandersetzungen vorbereitet werden. Widerstandsfähigkeit gegen Krisen bedeutet nun Kriegsplanung. Deutschland soll Aufmarsch- und Durchzugsgebiet von NATO-Soldat*innen werden. Als Ärzt*innen und Beschäftigte im Gesundheitswesen wissen wir, dass Krieg immer Not und Elend, Krankheit, Verletzung und Tod bedeutet. Unsere Aufgabe ist die Versorgung unserer Patient*innen,  nicht die Kriegstüchtigkeit des Gesundheitswesens.

DIN A4 doppelseitig, kostenlos
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Flyer

Gaza: Nein zum Angriff auf das Humanitäre Volkerrecht!

Es ist inakzeptabel, dass Krankenhäuser und Medizinpersonal zur Zielscheibe werden und die Zerstörung der medizinischen Infrastruktur als Mittel der Kriegsführung eingesetzt wird! Die unverhältnismäßige militärische Gewalt im Gazastreifen, die wiederholten Massenvertreibungen, die systematische Zerstörung von ziviler Infrastruktur und das bewusste völkerrechtswidrige Vorenthalten von humanitärer Hilfe, von Nahrungsmitteln, sauberem Trinkwasser und medizinischer Versorgung durch Israel bedrohen das Leben hunderttausender Menschen.

Flyer DIN A4, doppelseitig.
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IPPNW-Infoblatt

Klimaschutz braucht Frieden – Nein zu 100 Milliarden!

Wie Militär und Rüstung die Klimakatastrophe befeuern

Krieg bringt Tod und Zerstörung – auch für Umwelt und Klima. Die Produktion von Waffen, Fahrzeugen, Jets und Schiffen verursacht enorme Treibhausgase. Militärvehikel schlucken riesige Mengen Treibstoff, in Übung und Einsatz. Militär und Kriegsindustrie tragen damit erheblich zur Klimakatastrophe bei. Die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzt*innen in sozialer Verantwortung e.V. setzen sich für Abrüstung und Entmilitarisierung ein und fordern eine zivile statt einer militärischen Sicherheitspolitik. Das Faltblatt beschreibt auf anschauliche Weise die Risiken und Nebenwirkungen von Militär und Krieg.

[PDF Download]

Aktuelle Artikel

IPPNW-Pressemitteilung vom 28. Februar 2026

Bombardierung des Iran erhöht Risiko eines Atomkrieges

US-Angriff auf den Iran

28.02.2026 Die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW verurteilt die völkerrechtswidrigen Angriffe der USA und Israels auf den Iran und fordert die Bundesregierung auf, sich wie Spanien und Norwegen klar und unmissverständlich für ein sofortiges Ende der Angriffe einzusetzen. Die Militärschläge wurden von US-Präsident Donald Trump angeordnet, obwohl bei den Verhandlungen zum Atomprogramm konkrete Fortschritte erzielt wurden.

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Aus Forum 185/2026

Krankenhaus im Kriegsmodus

Von Prof. Dr. Andreas Fisahn

27.02.2026 Die Zeitenwende erfasst alle Bereiche der Gesellschaft: Geld fließt in unvorstellbaren Summen in die Rüstung, doch gleichzeitig wird erklärt, das gespart werden müsse. Die Infrastruktur soll für das Militär fit gemacht werden, während der Personenverkehr der Bahn dahinsiecht. In einem Interview zählte der damalige Gesundheitsminister, Karl Lauterbach, verschiedene Punkte auf, die klar geregelt und eingeübt werden müssten. Dazu gehörte die Regelung der Zuständigkeiten etwa bei der Notwendigkeit der Verteilung einer hohen Zahl an Verletzten auf die Kliniken in Deutschland, Meldewege und Möglichkeiten von Patientenverlegungen im gesamten Bundesgebiet, erweiterte Vorschriften zur Bevorratung nicht nur in Kliniken, Regelungen zum Einsatz und der Verteilung von medizinischem Personal. 

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23.02.2026 Unter dem Titel „Stoppt das Töten – Stimmen aus der Ukraine und Russland“ lud das Aktionsbündnis „Stoppt das Töten“ zu einer vielbeachteten Online-Veranstaltung mit über 200 Teilnehmenden ein. Aktivistinnen, Wissenschaftlerinnen und Vertreterinnen der Friedensbewegung aus der Ukraine, Russland und Deutschland kamen zusammen, um über die humanitären Folgen des Krieges, die Situation von Kriegsdienstverweige*rinnen und Perspektiven für eine Beendigung der Gewalt zu sprechen.

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Aktion
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Themen und Projekte
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Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialen

Faltblatt "Wir werden euch nicht helfen können!"
Vierseitiges Faltblatt über die Militarisierung des Gesundheitswesen (2025)

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Flyer "Gaza: Nein zum Angriff auf das humanitäre Völkerrecht!"

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Faltblatt "Für ein Deutschland ohne Mittelstreckenwaffen": Vierseitiges Faltblatt gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen in Deutschland.

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Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine (Paper))

Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine
7. überarbeitete Auflage, November 2024
Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden
PDF
| Im Shop bestellen

 

Risiken und Nebenwirkungen von Waffenlieferungen: Warum Waffen nicht zu einer Lösung beitragen

PDF | Im Shop bestellen

Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
Deutsch | English | im Shop bestellen

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
PDF | auf Issuu lesen
Im Shop bestellen


IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(PDF)

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