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Artikel zum Thema Frieden

Idriss Jazairy gestorben

Die Welt hat einen wichtigen Anwalt der Menschenrechte verloren

24.04.2020 Der UN-Sonderberichterstatter zu den negativen Auswirkungen einseitiger Zwangsmaßnahmen Idriss Jazairy ist Ende Februar gestorben. Er hatte im letzten Jahr auf Einladung der IPPNW bei einer Pressekonferenz und Abendveranstaltung in Berlin die humanitären Folgen der Sanktionen in Syrien scharf kritisiert. Die Zwangsmaßnahmen verstärkten die durch den Krieg verursachten Leiden der syrischen Bevölkerung. Die IPPNW trauert um diese zutiefst beeindruckende Persönlichkeit. "Mit dem Tod von Idriss Jazairy, einem ehemaligen algerischen Diplomaten und Leiter von UN-Institutionen, der für seine Arbeit zur Verteidigung der Schwachen und für sein Engagement für das Völkerrecht gelobt wurde, hat die Welt einen Verfechter der Menschenrechte verloren", schreibt Farhana Haque Rahman, Vizepräsidentin des Inter Press Service in ihrem Nachruf.

Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden

„Visionen für ein Europa, das Frieden wagt“

Friedenspolitische Thesen der Kooperation für den Frieden

08.04.2020 Die folgende Pressemitteilung der Kooperation für den Frieden, in der die IPPNW aktiv mitwirkt, stellt Ihnen friedenspolitische Überlegungen für ein Gesamteuropa vor. Das Ergebnis eines vielwöchigen Diskurses.

„Visionen für ein Europa, das Frieden wagt“ mit Blick auf ein Europa von den Azoren bis zum Ural, hat die Kooperation für den Frieden am Gründonnerstag  in Bonn vorgelegt. Für den bundesweiten Zusammenschluss von Friedensorganisationen hat der Umgang mit der derzeitigen Ausbreitung des Coronavirus noch einmal  die Krise der EU verdeutlicht:  Nationale Entscheidungen, Abgrenzung und Abschottung statt Solidarität mit den Schwächsten. Vor allem aber fehlten Überlegungen zum Frieden in Europa und wie Europa in der Welt dem Frieden dienen kann. Abrüstung in Europa zugunsten einer sozialen Entwicklung, internationaler Gerechtigkeit und Klimarettung führe zu einem waffenarmen, entrüsteten Europa. „Das Europa, das wir anstreben, werden wir als Friedensbewegung nur gemeinsam mit vielen anderen Menschen in sozialen Bewegungen, Gewerkschaften, Kirchen und Parteien erreichen können“, so die Kooperation für den Frieden.

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Pressemitteilung des Netzwerks Friedenskooperative vom 08. April 2020

Für Abrüstung & Frieden: Virtueller Ostermarsch 2020

Live-Aktion auf YouTube am 11. April, 19 Uhr

08.04.2020 60 Jahre Ostermärsche: Für Samstag, den 11. April 2020 um 19 Uhr ruft das Bündnis Virtueller Ostermarsch zu einer Online-Demonstration auf. Aufgrund der aktuellen Situation wird die öffentlich sichtbare politische Meinungsäußerung deutlich schwieriger. Wir wollen uns davon nicht abhalten lassen und weiter gemeinsam und solidarisch politischen Druck aufbauen!
Die Corona-Pandemie offenbart die Verletzlichkeiten der Welt und scheint sie zum Stillstand zu bringen. Doch viele Probleme und Herausforderungen, die es vor der Pandemie gab, bestehen weiter und verschlimmern sich mit jedem Tag. An Ostern wollen wir ein Zeichen setzen und fordern von der deutschen Bundesregierung die dringend notwendige friedenspolitische Wende.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 25.03.2020

Ärzteorganisation unterstützt Forderung nach einem sofortigen weltweiten Waffenstillstand

Der UNO-Generalsekretär hat Recht

25.03.2020 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres nach einem "sofortigen weltweiten Waffenstillstand" angesichts der SARS-CoV-2-Pandemie. Zivilist*innen in Konfliktgebieten müssten vor den verheerenden Auswirkungen der Pandemie geschützt werden, hatte Guterres bei einer Rede im UNO-Hauptquartier am Montag in New York gesagt.

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Mitteilung für die Medien vom 25.03.2020

Digitaler Aktionstag: War in Yemen – Made in Europe

Kritik an Waffenexporten aus Europa für saudisch geführte Kriegskoalition

25.03.2020 In der Nacht zum 26. März 2015 begann die von Saudi-Arabien angeführte Militäroffensive im Jemen. Seitdem herrscht am Golf von Aden ein blutiger Krieg – mit Folgen, die von den Vereinten Nationen als „schlimmste menschengemachte humanitäre Katastrophe“ bezeichnet werden. Fünf Jahre nach Kriegsbeginn ruft ein breites NGO-Bündnis aus zehn europäischen Ländern zu einem digitalen Protesttag auf. Die NGOs kritisieren den europäischen Beitrag zum Leid der Menschen im Jemen. Sie setzen sich für ein EU-weites Verbot von Waffenexporten an alle Mitglieder der von Saudi-Arabien geführten Kriegskoalition ein.

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Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen@ippnw.de

Materialien


IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
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IPPNW-Akzente Der Syrienkrieg
Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(pdf-Datei)

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