IPPNW.DE

Artikel zum Thema Frieden

Aus dem IPPNW-Forum 156/2018

Die neue deutsche Friedlosigkeit

Ursachen und Auswirkungen des neuen Rechtsrucks

CC BY-SA 2.5 Sebastian Ritter 02.01.2006 (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Streichholz.jpg)17.12.2018 

"Umvolkung", "Migration als Waffe", "Kopftuchmädchen", "Messermänner", "Umsiedlungsprogramme", die Nazi-Zeit als "Vogelschiss in 1.000 Jahren deutscher Geschichte", "Lügenpresse", das Holocaust-Mahnmal als "Denkmal der Schande" – die Tabubrüche im gesellschaftlichen Diskurs hierzulande scheinen an Heftigkeit und Frequenz von Jahr zu Jahr zuzunehmen. IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. Alex Rosen analysiert diese Entwicklung und stößt in seiner Betrachtung des neuen Rechtsrucks in Deutschland und Europa auf eine unerwartete Ursache ...

Pressemitteilung vom 29.11.2018

Drohungen, Sanktionen und militärische Unterstützung erhöhen die Kriegsgefahr

Eskalation des Konflikts zwischen Ukraine und Russland

Friedensorganisationen demonstrieren am 10.11.2018 vor den Botschaften von Russland und den USA und fordern ein Festhalten am INF-Vertrag zur Kontrolle nuklearer Mittelstreckensysteme. Foto: R. Ratke29.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel angesichts des sich zuspitzenden Konflikts zwischen der Ukraine und Russland auf, sich für ein Zustandekommen des Gipfeltreffens zwischen dem russischen Präsidenten Putin und US-Präsident Trump einzusetzen. Auch solle sie auf den ukrainischen Staatschef Poroschenko und Präsident Putin einwirken, die gegenseitigen Drohungen und verbalen Eskalationen einzustellen. Maßnahmen zum Abbau der Spannungen könnten beispielsweise eine Freilassung der ukrainischen Marinesoldaten und Seeleute und die Wiederöffnung des Zugangs zum Asowschen Meer für zivile Schiffe sein sowie im Gegenzug die Aufhebung des Kriegsrechtes und der Sanktionen gegenüber Russland.

IPPNW verurteilt Einsätze von Giftgas sowie Vergeltungsschläge

Giftgasanschlag in Aleppo

Treffen der Kampagne "Macht Frieden - Zivile Lösungen für Syrien" im Oktober in Köln, Foto: www.macht-frieden.de26.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW verurteilt den erneuten Einsatz von Giftgas in Aleppo und ruft die internationale Staatengemeinschaft auf, sich mit aller Kraft dafür einzusetzen, dass die Täter zur Verantwortung gezogen werden. Internationale Verbotsverträge wie die Chemiewaffenkonvention müssen eingehalten werden, Verstöße unabhängig geprüft und geahndet werden. Laut Medienberichten haben syrische und russische Kampfflugzeuge den Giftgasangriff als Rechtfertigung genutzt, Aufständische in der Region anzugreifen. Militärische "Vergeltungsschläge" als Reaktion auf Giftgasangriffe sind völkerrechtswidrig. Nur ein Ende des Krieges kann die Menschen in Syrien vor weiteren Giftgasangriffen schützen.

IPPNW-Pressemitteilung 26.11.2018

Mediziner als Friedensstifter*innen ausbilden

IPPNW-Expertin im Unterausschuss "Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln"

www.medicalpeacework.org26.11.2018 

Die Bundesregierung soll sich ab Januar nächsten Jahres im Sicherheitsrat  zusammen mit der Weltgesundheitsorganisation WHO dafür einsetzen,  medizinische Friedensarbeit im Form eines finanziell gut ausgestatteten Programms „Medical Peace Work“ zu implementieren. Das forderte die europäische IPPNW-Präsidentin Dr. Angelika Claußen heute in einer öffentlichen Anhörung des Unterausschusses "Zivile Krisenprävention, Konfliktbearbeitung und vernetztes Handeln". In der medizinischen Friedensarbeit wird der Aufbau grundlegender Gesundheitsversorgung in Kriegs- und Krisengebieten mit der Vermittlung von Methoden der zivilen Konfliktbearbeitung verbunden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.11.2018

Gesundheit als Brücke für den Frieden

Friedenskonferenz "Health for Peace" in Shiraz, Iran

Vom 13.-16. November 2018 haben Mitglieder der deutschen IPPNW-Sektion an dem internationalen Kongress "Health for Peace" in Shiraz im Iran teilgenommen. Foto: IPPNW23.11.2018 

Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW fordert die deutsche Bundesregierung auf, sich trotz des Drucks durch die USA für eine Aufrechterhaltung der wirtschaftlichen, politischen und kulturellen Beziehungen zum Iran stark zu machen. Laut aktuellen Medienberichten ziehen sich deutsche Firmen zunehmend aus dem Geschäft mit Iran zurück. Vom 13.-16. November 2018 haben Mitglieder der deutschen IPPNW-Sektion an dem internationalen Kongress "Health for Peace" in Shiraz im Iran teilgenommen. Ziel des Treffens war, Menschen aus den Gesundheitsberufen zusammen zu führen, um ihre wichtige Rolle in der Gewaltprävention und als Friedensstifter*innen auf internationaler Ebene zu stärken.

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Kooperation für den Frieden
Kooperation für den Frieden
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner


Dr. Jens-Peter Steffen

Referent für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 -13
Email: steffen[at]ippnw.de

IPPNW Peace Academy

Für Studierende und junge Ärzt*innen
7.-9. Dezember 2018 in Berlin
Online-Anmeldung und Infos

Begegnungsfahrt

Palästina/Israel
31. März – 12. April 2019

Faltblatt downloaden
Online-Anmeldung

Materialien



Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"

Internationale Ausgabe, deutsch (pdf-Datei)

Sitemap Überblick