Frieden

Konflikte müssen mit friedlichen Mitteln beigelegt werden. Die IPPNW spricht sich gegen konventionelle und atomare Aufrüstung und Rüstungsexporte aus. Stattdessen fordern wir Abrüstung und Kooperation sowie die Stärkung internationaler Institutionen. Verständigung, Diplomatie und zivile Konfliktbearbeitung müssen Vorrang haben vor einer Sicherheitspolitik, die auf Gewalt und Krieg beruht. Wir setzen uns für eine Kultur des Friedens ein, die Garant ist für eine humane Gesellschaft.

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Artikel zum Thema Frieden

IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Januar 2022

Friedensnobelpreisträgerorganisation fordert beidseitiges Entgegenkommen

Verhandlungen zum Ukraine-Konflikt

14.01.2022 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht die sich zuspitzende Spannung zwischen Russland und der NATO mit größter Sorge. Nach den gescheiterten Gesprächen der Woche warnte die Organisation vor einer Eskalation des Konflikts. Gegenseitige Drohungen, fehlendes Entgegenkommen und weitere Schritte der Aufrüstung befeuerten die Krise. Beide Seiten müssten jetzt konkrete Schritte unternehmen, um die Lage zu deeskalieren. Nur so ließe sich verlorengegangenes Vertrauen wiederaufbauen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 23.12.2021

Diplomatie statt Eskalation

Plädoyer für einen Neuanfang im Verhältnis USA, Russland und NATO

23.12.2021 Die Friedensnobelpreisorganisation IPPNW begrüßt die vom russischen Außenministerium vorgelegten Vertragsentwürfe für gegenseitige Sicherheitsgarantien zwischen Russland und der NATO sowie zwischen Russland und den USA als ersten Schritt zu einer Deeskalation. Die Ärzteorganisation appelliert an die Bundesregierung, sich im Rahmen der NATO dafür einzusetzen, ein Sicherheitsabkommen mit Russland zu verhandeln mit dem Ziel einer gemeinsamen Sicherheitsarchitektur.

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IPPNW-Kommentar zum Koalitionsvertrag

Mehr Frieden und Abrüstung wagen

22.12.2021 Wir haben den Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90 / Die Grünen und FDP unter die Lupe genommen in den Bereichen Atomwaffen, Friedenspolitik, Asyl- und Energiepolitik. So viel vorab: Eine wirkliche Politikwende wird durch den Koalitionsvertrag nicht begründet. Die IPPNW wird die Regierungspolitik in den nächsten vier Jahren  begleiten und unsere Rezepte gegen Krieg, Klimakrise und für Frieden  und  Abrüstung öffentlich machen.

Gastbeitrag von Ralph Urban im Neuen Deutschland

Friedensnobelpreisorganisation warnt vor Kriegsgefahr

Russland und Ukraine

15.12.2021 Die aktuellen Spannungen zwischen Russland, der Ukraine und den Mitgliedsstaaten der NATO haben einen gefährlichen Höhepunkt erreicht. Mittlerweile wird vor der Gefahr eines Krieges gewarnt – auch wir als IPPNW haben das bereits getan. Russland hat langfristige Sicherheitsgarantien und ein Ende der Nato-Osterweiterung gefordert. Doch der Videogipfel zwischen US-Präsident Joe Biden und Wladimir Putin brachte keinerlei Annäherung. Die Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und der Nato begann nicht erst 2014 mit der Krim-Annektion durch Moskau, sondern mit der Nato-Osterweiterung.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13. Dezember 2021

Die Bedrohungspolitik durch eine Verständigungspolitik ersetzen

10. Todestag von Horst-Eberhard Richter am 19. Dezember

13.12.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW erinnert anlässlich des 10. Todestages ihres Gründungsmitglieds Horst-Eberhard Richter an sein geistiges Vermächtnis, die Krankheit „Friedlosigkeit“ zu überwinden. Der Psychoanalytiker und ehemalige Direktor des Sigmund-Freud-Institutes, der am 28. April 1923 in Berlin geboren wurde, sah ärztliches Verhalten immer politisch. Die prinzipielle Verpflichtung aller Ärzt*innen sei es, Leben zu schützen und nicht politische Systeme. 

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Aktion
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Kooperation für den Frieden
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News und Kommentar
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IPPNW Peace Academy 2022

No Women, no Peace? – Frauen, Frieden und feministische Außenpolitik
4.-6. Februar 2022 in Berlin

Was haben Geschlechterrollen und –narrative mit Sicherheitspolitik zu tun? Wie wirkt sich Geschlecht oder –zuschreibung auf Gewalterfahrung in Konflikten, aber auch auf das Engagement für Frieden und Demokratie aus? Was ist feministische Außenpolitik? Warum ist das nicht nur was für Frauen?

Weitere Infos und Anmeldung

Ansprechpartner*innen

Angelika Wilmen

Angelika Wilmen
Referentin für Friedenspolitik
Tel. 030 / 698074 - 13
Email: wilmen[at]ippnw.de


Dr. Jens-Peter Steffen

Kontakt zur Kooperation für den Frieden
Email: steffen[at]ippnw.de

Materialien

Risiken und Nebenwirkungen: Wie Militär und Krieg die Klimakatastrophe befeuern
PDF | im Shop bestellen

Klimakatastrophe und Aufrüstung: Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik
Klimakatastrophe und Aufrüstung:
Plädoyer für eine neue, zivile Sicherheitspolitik

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IPPNW-Report „Humanitäre Folgen von Drohnen“
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IPPNW-Akzente Der Syrienkrieg
Der Syrienkrieg: Dimension - Hintergründe - Perspektiven
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IPPNW-Report Body Count - Opferzahlen nach 10 Jahren Krieg gegen den Terror
Opferzahlen nach 10 Jahren "Krieg gegen den Terror"
Internationale Ausgabe, deutsch
(pdf-Datei)

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