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Projektberichte 2014

Indien

von Philipp Rumpf

01.12.2014 There are no strangers.
Just friends we haven’t met yet. 
(unbekannte Quelle)

Als mir mitgeteilt wurde, dass Indien mein Projektland sein sollte, war ich zuallererst überglücklich, immerhin war es – neben Nepal, das 2014 kein Projektland wurde – mein Traumzielland. Doch auf die erste Begeisterung folgte schnell eine nüchterne Erdung während des Vorbereitungswochenendes in Göttingen, wo mir klar wurde, dass ich in diesen zwei Monaten an einen Punkt kommen würde, wo meine eigenen Werte mit mir bisher fremden und neuen Vorstellungen kollidieren werden. Ich setzte mich also nach nur kurzzeitiger Rückkehr von einem Auslandsjahr in Südspanien erneut in einen Flieger, dieses Mal Richtung Mumbai via diverser Zeitzonen, was die Anspannung nicht reduzierte, die Vorfreude aber auch nicht schmälerte.

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Israel

von Therese Jakobs

01.12.2014 Israel, Palästina, Nahost. Dieser Fleck Erde lässt mich nicht mehr los, mit all der Schönheit, mit all den Auseinandersetzungen, mit all den ungelösten Fragen, der Sonne und dem Meer, dem Hummus und dem Arak, der Wüste und dem Toten Meer, mit all den Soldaten und Patrioten, mit Kippa und Kufiya, mit Surfern und Ultraorthodoxen.
Meine Reise nach Israel mit famulieren und engagieren war mit größter Freude entschieden, der Flug gebucht und alles in trockenen Tüchern, als der Gaza Konflikt ausbrach und die sogenannte operation protective edge begann. Wochenlang verfolgte ich die israelischen Nachrichten und entschied mich trotz Ängsten meiner Eltern aber mit Zuspruch meiner israelischen Freunde und Kontakte vor Ort, die Reise Anfang August anzutreten.

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Palästina

von Antonia Neuberger

01.12.2014 Friede heißt einen Jungen beweinen, dem ein Frauenblick
Das Herz durchbohrte
Keine Kugel, keine Granate

(Mahmoud Darwisch)

Noch immer sind meine Augen gespitzt und meine Ohren auf Schnipsel der Lebenswirklichkeit eines zweigeteilten Landes ausgerichtet, in dem ich das große Glück hatte im Sommer zwei Monate zu verbringen. Wie man es auch bezeichnen mag, für mich ist diese Region mit all ihren Problemen und Sorgen zu einem Teil meiner Gedankenwelt geworden, hat sich tief verwoben in meinen Lebensteppich. Und auch wenn ich durch die Unruhen des Sommers vor meiner Abreise ins Zweifeln geriet, bin ich sehr froh, diese Gelegenheit genutzt zu haben.

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Japan

von Arne Kolb

01.12.2014 „So, Arne, und in welches Land könntest Du Dir denn vorstellen mit f&e zu gehen?“ Ich schluckte. Die für mich wohl schwierigste Frage, bei der bunten und lebendigen Auswahl.
Warum eigentlich nicht Japan? Ich machte zuvor Jahre lang Aikido, eine  japanische Kampfkunst, hatte eine japanische Schulfreundin und interessierte mich daher schon, wenn auch nicht übermäßig, für das Land. Und so erfasste mich der Einfall eines Moments und riss mich mit in drei sehr lehrreiche, faszinierende Monate und eine doch ganz andere Welt, die so viel mehr zu bieten hat als Sony, Sushi und Zen-Buddhismus...

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Mazedonien

von Eva Kollmannsberger

01.12.2014 An einem heißen Julitag lande ich auf dem überschaubaren Flughafen Alexander Veliki im Herzen des Balkans, dem südlichsten Punkt des ehemaligen Jugoslawiens: Mazedonien. Angekommen bin ich mit dem Wunsch, durch Famulatur sowie Sozialprojekt und das Wohnen in einem kleinen Vorort in der Hauptstadt Skopje, Land und Leute authentisch zu erleben. Voller Neugier und Erfahrungsdurst im Gepäck, das mir noch unbekannte Terrain kennen und durch die persönlichen Begegnungen vor Ort besser verstehen, vielleicht sogar lieben lernen. Der ehemals nebulöse Fleck Europas füllt sich schnell mit bunten Farbklecksen, und noch immer, auch aus dem fernen Regensburg, versuchen sich kleine Mosaike zu einem Gesamtbild des Balkans zusammen zu setzen. Ich möchte in Zukunft gerne wieder Gast sein im Südosten Europas, so dass sich das Bild immer mehr verdichtet sowie in geknüpfte Freundschaftsbande weiter investieren und die aktuellen Entwicklungen verfolgen.

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Bosnien-Herzegowina

von Christin Lorenz

01.12.2014 Bosnien und Herzegowina! !! Erst kam die Mail mit dem Glückwunsch bei f&e dabei zu sein und dann kamen die Fragezeichen. Bosnien-Herzegowina??? Vom Auswahltreffen ist mir die Gänsehaut gut in Erinnerung geblieben, die durch die Berichte von Anna-Maria (meiner Vorgängerin) bei mir ausgelöst wurde!
Eigentlich keines meiner Wunschländer, aber rückblickend das Beste, was mir passieren konnte!
Da ich den Balkan noch nie bereist hatte, bezog sich mein Wissen eher auf Erzählungen von Freunden, die aus dem ehemaligen Jugoslawien kommen, meinen Erinnerungen an die Bilder der Tagesschau während des Krieges und die bosnischen Kinder, die auf einmal zusammen mit mir die Schule besuchten (Mitte der 90er).

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Kosovo

von Klara Pegels

01.12.2014 Sommer 2014. Anfang August spaziere ich als f&e famuengo-Flamingo in die große weite Welt. Es führt mich auf den Balkan. 8 Wochen Prishtina, Kosovo.
Die Stirn in Krausen geworfen, mit von Sorge und Skepsis erfülltem Gesicht begegnen mir Eltern, Familie und auch Freunde, denen ich erzähle, dass ich im Sommer in den Kosovo aufbreche und die Hauptstadt Prishtina für 2 Monate mein Zuhause nennen möchte.

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USA

von Lerato Arthur Maleka

01.12.2014 f&e - diese einzigartige Gelegenheit, eine Famulatur nicht nur mit einem Auslandsaufenthalt sondern auch mit einem sozialpolitischem Projekt zu verbinden. Ich bin heute noch froh, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Dazu die Weggefährten, die ich kennen lernen durfte – in den USA und auch hier in Deutschland bei f&e. Eine wahre Bereicherung.

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Kenia

von Nicole Lüttich

01.12.2014 „Hakuna Matata“ ist tatsächlich Kisuaheli, heißt soviel wie „Es gibt keine Sorgen“ und steht ganz groß zur Begrüßung am Flughafen in Nairobi. Neben diesem beworbenen Bild der „Giraffen vor Schirmakazien im Sonnenuntergang“ gesellte sich in meine Vorstellungen von Kenia allerdings schnell das durch Medien geprägte Bild von Al-Shabaab-Anschlägen, blutigen Wahlkämpfen, und tödlichen Verkehrsunfällen. Meine zwei Monate mit f&e in Kenia füllten den weißen Fleck zwischen beiden Extremen mit einem fulminanten Chaos aus Eindrücken, Erlebnissen, und Begegnungen, die mein Leben wieder einmal ein bisschen bunter bemalt haben.

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Türkei

von Manja Unrath

01.12.2014 Famulatur im Ausland? Einfach nur Reisen? Erasmus? Weltwärts? Diese Fragen schossen mir Ende 2013 durch den Kopf und wie es der Zufall wollte, fiel mir das Programm der IPPNW ins Auge. f&e - was ist das eigentlich? Nachdem ich mich genauer über das Programm informiert hatte und auch unsere IPPNW Studierendengruppe in Dresden kennen gelernt hatte, gefiel mir das Programm immer besser. In ein Land zu reisen und dort die Möglichkeit zu bekommen, Einblicke in eine andere Kultur, Gesellschaft, Sozialsystem und Politik zu erhalten.  Türkei, ein Land zwischen Tradition und Moderne, von dem ich immer dachte einiges zu wissen, aber nie die Chance hatte, mich wirklich damit auseinander zu setzen. Was heißt Moderne in der Türkei? Wie lebt man dort wirklich?

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Rumänien

von Konstantin Kühn

01.12.2014 Als ich höre, dass ich mit f&e nach Rumänien fahren kann, freue ich mich riesig! Und weiß noch nicht konkret, was alles auf mich zukommt. Aber die Aussicht, einen Blick über den medizinischen Tellerrand zu werfen erscheint mir ausgesprochen reizvoll.
24 h – und dann in Rumänien!
Im Sommer buche ich einen Fernbus, und schon als ich einige Tage später am Frankfurter Hauptbahnhof einsteige, fühle ich mich Rumänien ein Stück näher! Denn schon hier sind Durchsagen des Busfahrers nur noch auf Rumänisch und eine Herausforderung zu verstehen.
Mein Ziel: Hosman, ein kleines Dorf in Siebenbürgen.

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Ansprechpartnerin


Anne Jurema
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de

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