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Projektberichte 2010

Israel

von Katharina Higelin

01.12.2010 Vor meiner Reise nach Israel nahm ich mir bewusst vor, mir nicht zu viele Gedanken darüber zu machen was mich wohl erwarten würde, da ich wusste, dass es sich eh meiner Vorstellung entziehen würde. Und so kam es auch… . Während der ganzen Zeit bekam ich viele Eindrücke und Bilder von dort, die ich mir vorher nie so hätte vorstellen können. Und wenn diese Bilder nun in räumlicher und zeitlicher Ferne nochmals vor meinem geistigen Auge vorüberziehen, kann ich mir oft kaum noch vorstellen wirklich dort gewesen zu sein.

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Palästina

von Ida Persson

01.12.2010 Das schönste Erlebnis während des zweimonatigen Aufenthaltes  in Palästina war das Entstehen von wunderbaren, mein Leben bereichernden Freundschaften. Das Traurigste war es, von eben diesen Freunden den tiefen Zwiespalt zwischen Hoffnung und Verzweiflung zu spüren, der in der Bevölkerung dieses Landes seit Jahrzehnten einschneidet.

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Serbien

von Rebekka Post

01.12.2010 Serbien. Meine Vorstellungen vom Land waren doch eher vage, und ehrlich gesagt auch nicht nur positiv. Hatte ich doch vorher, bei einer zweiwöchigen Reise durch Bosnien-Herzegowina und Kroatien, immer wieder gehört, welche Gräueltaten „die Serben“ begangen hätten. Und da wollte ich also jetzt hin?
Ja, wollte ich. Schließlich wusste ich ja als aufgeklärte, nicht durch Medien beeinflusste und total tolerante EU-Bürgerin, dass „die Serben“ überhaupt nicht „die Bösen“ sind und alles bestimmt gaaaanz anders war... .

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Kosovo

von Benjamin Ilse

01.12.2010 Kosovo - Europa?! Rückblickend habe ich das Gefühl immer noch nicht sicher sagen zu können, ob eher das Fragezeichen oder doch das Ausrufezeichen der Wahrheit entspricht.
Die Reise in das kleine Land im Balkan forderte mich oft heraus über mein Europabild nachzudenken. So selbstverständlich und deshalb so nebensächlich die deutsche Teilhabe an Europa ist, so wichtig und entscheidend ist diese jedoch für das Kosovo. Bedeutet diese doch den Zutritt in eine moderne Welt, in Rechststaatlichkeit und politische Legitimation und damit Zukunft als moderner Staat.

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Bosnien-Herzegovina

von Johanna Lindert

01.12.2010 Sarajevo - allein der Name klingt schon wie Musik in meinen Ohren, und es gibt viele Legenden, woher er stammt. – Früher wusste ich manchmal nicht, ob die Stadt die Hauptstadt Bosnien-Herzegovinas oder Serbiens oder die eines der anderen Balkanländer ist, aber heute erscheint mir der Gedanke absurd, was ja auch so sein sollte, weil ich zweieinhalb Monate das Glück hatte, in Sarajevo zu leben (und zu arbeiten).

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Rumänien

von Hannah Förster

01.12.2010 Voller sehr widersprüchlicher Erwartungen - vollgepackt mit Vorurteilen, die ich aus Erzählungen von Freunden und Bekannten vor meiner Abreise ausgedacht habe, komme ich an einem Samstagmorgen Ende August am Bahnhof in Bukarest an. Ich werde gleich abgeholt von der Besitzerin des Zimmers, das ich zwei Tage vorher durch Freunde von Freunden von Freunden gefunden hatte. Sie wartet schon seit zwei Stunden, der Zug hatte Verspätung wie so oft und ich habe die ganze Zeit seelenruhig verschlafen...

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Norwegen

Inga Grundke

01.12.2010 Es fällt mir reichlich schwer, die zweieinhalb Monate irgendwie zusammenzufassen – vor allem, da keine Erfahrung wie die andere war, und es keine Emotion gibt, mit der ich es einfach beschreiben könnte.
Meine ersten Gedanken nach der Zusage: Oh. Das wird kalt und teuer. Und Fjorde gibt’s auch.

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Kenia

von Christian Gutsfeld

01.12.2010 Ich hatte die große Freude dank der IPPNW Deutschland meine Sommersemesterferien 2010 in Nairobi / Kenia zu verbringen. Im Rahmen meines Aufenthalts habe ich eine sechswöchige Famulatur in verschiedenen Krankenhäusern abgeleistet, sowie vier Wochen im „Urban Refugee Project“ des Flüchtlingswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) mitgearbeitet. An den Wochenenden habe ich mir oft einzelne Projekte und Workshops einer kenianischen NGO („Maji Mazuri“) in Nairobi angeschaut, die mitunter im Mathare Slum Jugendarbeit leistet.

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USA

von Anna Schölzel

01.12.2010 Seeluft strömt in meine Lungen als ich das Flughafengebäude verlasse und löst ein ungeheures Glücksgefühl in mir aus – Boston, der Atlantik und die Vereinigten Staaten von Amerika liegen vor mir. Kurz blitzen in mir all die Vorurteile auf, die ich gegenüber US-Amerikanern und den USA habe. Aber ich wische sie wieder beiseite, denn endlich habe ich die Chance mich selber davon zu überzeugen, dass Amerikaner dick, verschwenderisch aber immer gut gelaunt sind und sich nur von Fast Food ernähren.

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Memoirs

Apil Dev Neupane

01.12.2010 I was extremely lucky to participate in Medical Student Exchange Program “Medical Training & Social Activity” between Physicians for Social Responsibility Nepal, Student Chapter and IPPNW Germany. Traveling to foreign countries, that too during school days, and above all, a fully sponsored trip and stay, is something a Nepali student cannot imagine even in the wildest dreams! My warmest Thank You to IPPNW Germany for making this impossible possible.

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01.12.2010 I joined the International Physicians for Prevention of Nuclear War (IPPNW) in August 2010. I had not known about the existence of this organisation. Yet I had to attend an interview in order to earn an opportunity as the 2010 Kenyan exchange fellow to Germany. Worse still, there was only a single opportunity.

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Projektberichte 2010

01.12.2010

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