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Archiv Projektberichte

Projektberichte 2010

01.12.2010

Japan

von Julienne Köhler

01.12.2010 Sushi, Karaoke, Tempel, Manga, Fujiyama und Hello Kitty… diese Schlagwörter schießen wohl den meisten durch den Kopf wenn es um Japan geht. Ein Land am anderen Ende der Welt. So fern und irgendwie doch so nah.  Für mich fiel die Entscheidung, welches Land wohl innerhalb des IPPNW-Projektes „famulieren & engagieren“  am  reizvollsten wäre nicht schwer. Noch dazu brannte ich förmlich darauf, an dem diesem Austausch zugehörigen „Sozialprojekt“ teilzunehmen. Der Peace Course in Hiroshima stellte für mich die einmalige Gelegenheit dar, mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt nicht nur über eine der schrecklichsten Gräueltaten - dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima und Nagasaki - zu sprechen, sondern mich auch über aktuelle Konflikt- und Friedenspolitik auszutauschen.

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Nepal

von Kathrin Sonnenschein

01.12.2010 Ich sitze hier in Deutschland an meinem Schreibtisch und versuche einen Weg zu finden, von meiner Reise zu erzählen. Um zu beschreiben, welche Möglichkeiten einem f&e bieten, weshalb dieses Projekt so besonders ist. Die Erinnerungen an meine Zeit in Nepal lösen Freude und Trauer in mir aus. Die Erlebnisse und Erfahrungen waren ganz besonders, aber im Grunde nehme ich immer noch Abschied.

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Indien

von Shawki Bahmad

01.12.2010 Bevor ich losfuhr fragte ich mich oft, ob ich bereit dafür bin, mich genügend vorbereitet und an alles gedacht habe. Ich war der Meinung, dass ich dieser Herausforderung gewachsen bin. Während meiner Vorbereitungen bemühte ich mich an alle Eventualitäten zu denken. Damals war mir noch nicht bewusst, dass das schwierigste an dieser Reise sein wird, mir zu verdeutlichen am Ende der zwei Monate Abschied nehmen zu müssen.

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Türkei

von Anh-Thy Nguyen

01.12.2010 Da ich aus Hamburg viele Menschen mit Verbindungen zur Türkei kennen gelernt habe und  auch mein Blockpraktikum in der Allgemeinarztpraxis in Altona gezeigt hat, dass ein großer Anteil der Patientinnen besser türkisch spricht und versteht als deutsch, fand ich die Möglichkeit sehr interessant die Türkei besser kennen lernen zu können.  Auch hatte ich das Gefühl mehr Einblick in dieses Land gewinnen zu wollen, weil ich jeden Tag so vielen Menschen begegnete, die dort mal gelebt hatten und eigentlich überhaupt nichts über die Region wusste. So blickte ich mit Spannung auf die kommenden zwei Monate.

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Israel

von Katharina Higelin

01.12.2010 Vor meiner Reise nach Israel nahm ich mir bewusst vor, mir nicht zu viele Gedanken darüber zu machen was mich wohl erwarten würde, da ich wusste, dass es sich eh meiner Vorstellung entziehen würde. Und so kam es auch… . Während der ganzen Zeit bekam ich viele Eindrücke und Bilder von dort, die ich mir vorher nie so hätte vorstellen können. Und wenn diese Bilder nun in räumlicher und zeitlicher Ferne nochmals vor meinem geistigen Auge vorüberziehen, kann ich mir oft kaum noch vorstellen wirklich dort gewesen zu sein.

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Türkei

von Jana Simon

01.12.2009 Türkei – Urlaubsland Nummer eins für jährlich mehrere Millionen Deutsche, EU-Beitritts-Kandidat, Land zwischen Ost und West, Asien und Europa, Schwarz- und Mittelmeerküste, Land der Hochebenen, Berge und Strände, von Sonne und Schnee, Land der Konflikte und aufreibenden Geschichte, Land zwischen Islam und einem modernen von Atatürk erschaffenen laizistischen Nationalstaat... . Voll wirrer Gedanken, voller Aufregung und Neugierde vermischt mit einer Prise Ungewissheit, was mich in den nächsten Wochen alles erwarten würde, bestieg ich das Flugzeug, welches mich in nur 3 Stunden in eine andere Welt, nach Izmir am ägäischen Meer transportieren sollte.

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Erinnerungen an Deutschland

von Chudamani Giri

01.12.2009 Nach langer aufgeregter Wartezeit landete das österreichische Flugzeug mit mir an Bord am 3. Juli auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Eine schöne Morgensonne begrüßte mich in Deutschland. Damit nahm meine erste Reise nach Europa  Gestalt an. Obwohl ich in dieser fremden Umgebung einigermaßen nervös war, wurde ich von Ulla, die schon auf mich wartete, herzlich willkommen geheißen. Berlin grüßte mich mit wunderbarem Wetter und einem warmen Empfang in der IPPNW-Geschäftsstelle. Das war ein aufregender Tag für mich, und meine Augen nahmen alles Fremde auf.

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f&e in Deutschland

Emre Onur Köse

01.12.2009 Als ich zu wirklich sehr früher Stunde in Berlin ankam, wartete Ulla mit freundlich lächelndem Gesicht auf mich. Und wann immer ich sie während dieses zwei Monate dauernden Programms traf, war sie so freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich mich zu keiner Zeit als ein Fremder gefühlt. Und natürlich wegen all der anderen freundlichen Menschen: Gisela, Rebekka, Theresa und Lena, Viola und Alihan und Jonathan ( der zweijährige Sohn der Alankus-Familie war mein bester Freund). Also, wenn ich an das f&e-Programm zurück denke, fallen mir zu allererst diese Namen ein, und ich bin glücklich, ihnen allen begegnet zu sein.

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Bosnien-Herzegowina

von Kaja Haelbich

01.12.2009 Eine Vorstellung von der Stadt und was mich in den kommenden Wochen erwarten würde hatte ich noch kaum. Kulturell und vom Stadtbild unterscheidet sich Sarajevo wenig von Städten in Westeuropa, und die Tatsache, dass hier vor 15 Jahren Krieg gewesen ist, fand ich trotz der offensichtlichen Einschussstellen an vielen Häusern unvorstellbar. Auch von den andauernden Konflikten und der Zerrissenheit des Landes, das in die Bosnische Föderation und die Republik Srpska unterteilt ist, ist auf den ersten Blick wenig zu sehen. Nur langsam und in vielen Gesprächen hatte ich das Gefühl, eine Vorstellung davon zu bekommen und ein bisschen zu verstehen, was das Leben in Sarajevo heute so schwierig macht.

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Israel

von Claudia Buntzel

01.12.2009 Wenige Bruchstücke von Israel in Form von Fernsehbildern, Zeitungsartikeln und Buchinhalten gab es in meinem Kopf, bevor ich mich für f&e bewarb. Nun sind ganz viele bunte Bilder, unheimlich wertvolle Erfahrungen und besondere Kontakte hinzugekommen, für die ich sehr dankbar bin. Die Freude war groß, als ich die Mail mit der Zusage für das f&e-Programm bekam und dann sogar für Israel! Doch es war auch Unsicherheit dabei. Wie sollte ich meinen Eltern erklären, dass ich zwei Monate in ein Land ging, wo hin und wieder unvorherzusehen Raketen niedergingen, und wie würde ich selbst damit umgehen? Doch die Begeisterung und Vorfreude übertrafen alle Zweifel, überraschenderweise auch bei meinen Eltern.

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Mazedonien und Kosovo

von Thomas Lange

01.12.2009 Geschlagene vier Stunden Verspätung hatte mein Zug, als ich Mitte Juli in Skopje ankam, doch selbst so etwas hält mich nie davon ab mit dem Zug zu fahren. 24 Stunden hatte ich von Budapest aus gebraucht. Zeit genug mich auf den Balkan einzustellen, die andere  Landschaft zu genießen und von den verschiedensten Sprachen umspült Reisebekanntschaften zu schließen. Schon im Zug kreuzten dabei Geschichte und Politik meinen Weg – zwei Dinge, die scheinbar in jedem Gespräch mit Menschen vom Balkan spätestens nach zehn Minuten zum Thema werden. Dabei hat jeder so seine eigene Version davon, die sich irgendwie nicht so recht decken will mit dem, was man gelesen hat. Zuhören, dachte ich mir, ist da erst einmal das Beste. So erklärte ein leicht angetrunkener junger Mann, ein Serbe, der Abteilgemeinschaft auf Englisch seine Sicht der Dinge vom Kosovokrieg und wollte das schlechte Image seines Landes wieder aufpolieren. Die Situation war nicht ohne eine gewisse Komik, da er den Schweizer im Abteil ständig des Bombardements Belgrads beschuldigte. Ganz wohl war mir dabei aber trotzdem nicht zumute, steckte doch auch nicht wenig Aggression in seinen Äußerungen.

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