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Archiv Projektberichte

USA

von Anna Schölzel

01.12.2010 Seeluft strömt in meine Lungen als ich das Flughafengebäude verlasse und löst ein ungeheures Glücksgefühl in mir aus – Boston, der Atlantik und die Vereinigten Staaten von Amerika liegen vor mir. Kurz blitzen in mir all die Vorurteile auf, die ich gegenüber US-Amerikanern und den USA habe. Aber ich wische sie wieder beiseite, denn endlich habe ich die Chance mich selber davon zu überzeugen, dass Amerikaner dick, verschwenderisch aber immer gut gelaunt sind und sich nur von Fast Food ernähren.

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Memoirs

Apil Dev Neupane

01.12.2010 I was extremely lucky to participate in Medical Student Exchange Program “Medical Training & Social Activity” between Physicians for Social Responsibility Nepal, Student Chapter and IPPNW Germany. Traveling to foreign countries, that too during school days, and above all, a fully sponsored trip and stay, is something a Nepali student cannot imagine even in the wildest dreams! My warmest Thank You to IPPNW Germany for making this impossible possible.

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01.12.2010 I joined the International Physicians for Prevention of Nuclear War (IPPNW) in August 2010. I had not known about the existence of this organisation. Yet I had to attend an interview in order to earn an opportunity as the 2010 Kenyan exchange fellow to Germany. Worse still, there was only a single opportunity.

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Projektberichte 2010

01.12.2010

Japan

von Julienne Köhler

01.12.2010 Sushi, Karaoke, Tempel, Manga, Fujiyama und Hello Kitty… diese Schlagwörter schießen wohl den meisten durch den Kopf wenn es um Japan geht. Ein Land am anderen Ende der Welt. So fern und irgendwie doch so nah.  Für mich fiel die Entscheidung, welches Land wohl innerhalb des IPPNW-Projektes „famulieren & engagieren“  am  reizvollsten wäre nicht schwer. Noch dazu brannte ich förmlich darauf, an dem diesem Austausch zugehörigen „Sozialprojekt“ teilzunehmen. Der Peace Course in Hiroshima stellte für mich die einmalige Gelegenheit dar, mit Gleichgesinnten aus der ganzen Welt nicht nur über eine der schrecklichsten Gräueltaten - dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima und Nagasaki - zu sprechen, sondern mich auch über aktuelle Konflikt- und Friedenspolitik auszutauschen.

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Nepal

von Kathrin Sonnenschein

01.12.2010 Ich sitze hier in Deutschland an meinem Schreibtisch und versuche einen Weg zu finden, von meiner Reise zu erzählen. Um zu beschreiben, welche Möglichkeiten einem f&e bieten, weshalb dieses Projekt so besonders ist. Die Erinnerungen an meine Zeit in Nepal lösen Freude und Trauer in mir aus. Die Erlebnisse und Erfahrungen waren ganz besonders, aber im Grunde nehme ich immer noch Abschied.

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Nepal

von Katharina Chu

01.12.2009 Wenn ich an meine Zeit in Nepal denke, verbinde ich damit Bunt und Grau gleichzeitig. Es waren meine wohl spannendsten zehn Wochen am Stück. Bei meiner Ankunft in Kathmandu wurde ich herzlich, doch schüchtern von meinem Gastbruder Sijan begrüßt, und lärmend vom Hupkonzert des Straßenverkehrs. Am nächsten Tag zeigte mein Gastvater Surjan mir meinen Weg zum Krankenhaus. 30 Minuten schnellen Schrittes ging es vorbei an kleinen Geschäften, Schuhen, Obst, Schlachterei, Stoffen, gegrillten Maiskolben, Klebstoff schnüffelnden Straßenkindern, Tempeln, Blumen, Gebete, Gemüse - Achtung, nicht auf den schlafenden Hund treten - vorbei an einer Universität, Müllhaufen, links, links, rechts, huuuuup… . „Das merkst du dir nie!“ dachte ich mir. Doch diese Überforderung hielt zum Glück nur einen oder zwei Tage an. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie schnell man sich gewöhnt.

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Palästina

von Marie-Sophie Keßner

01.12.2009 Wie fern war mir dieses Land, als ich die Möglichkeit erhielt, im Rahmen des f&e-Projekts das Westjordanland kennen zu lernen. Wie wenig wollte ich mich zuvor an Diskussion zum Nahostkonflikt beteiligen, da ich wenig Kenntnis über die Verhältnisse besaß. Jetzt, nach meinem Aufenthalt, erscheinen mir immer wieder die süßen Gesichter der kleinen Kinder in den Krankenbetten, horche ich bei jedem Nachrichtenbeitrag über Israel und die palästinensischen Gebiete auf, Geschichten aus Bethlehem führen beim Abendessen zu politischen Debatten, ich strahle über das ganze Gesicht wenn ich in der Bahn einen älteren Mann „ Inschallah“ sagen höre - und doch habe ich das Gefühl in mir alles andere als Klarheit zu dieser Region und seinem Konflikt gewonnen zu haben. Die Monate waren lustig, traurig, erschreckend, bedrückend, beklemmend, beeindruckend, herzlich, gastfreundlich, freundschaftlich, schweißgebadet, sandig, salzig und vor allem unvergesslich; was für ein unglaubliche Bereicherung dieser Sommer für mich war! Meinem Idealismus wurde der Boden unter den Füßen weggerissen. Auf dem Rückflug den Koffer voll unbeantwortbarer Fragen.

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Rumänien

von Michael Klosinski

01.12.2009 Sieben Gigabyte rumänische Musik habe ich aus Bukarest mitgebracht und noch immer nicht alle Songs angehört. Sobald ich im beschaulichen Tübingen meinen MP3-Player einschalte, kommen die tollsten Erinnerungen an diese unglaubliche Zeit in mir hoch: Das pulsierende und oft widersprüchliche Leben in der Hauptstadt, die Freude, herzliche Menschen in kurzer Zeit lieb gewonnen und eine unvergessliche Zeit mit ihnen verbracht zu haben, und nicht zuletzt die Arbeit mit Straßenkindern, von denen ich wahrscheinlich mehr gelernt und erfahren habe, als es mir jetzt schon bewusst ist.

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Türkei

von Jana Simon

01.12.2009 Türkei – Urlaubsland Nummer eins für jährlich mehrere Millionen Deutsche, EU-Beitritts-Kandidat, Land zwischen Ost und West, Asien und Europa, Schwarz- und Mittelmeerküste, Land der Hochebenen, Berge und Strände, von Sonne und Schnee, Land der Konflikte und aufreibenden Geschichte, Land zwischen Islam und einem modernen von Atatürk erschaffenen laizistischen Nationalstaat... . Voll wirrer Gedanken, voller Aufregung und Neugierde vermischt mit einer Prise Ungewissheit, was mich in den nächsten Wochen alles erwarten würde, bestieg ich das Flugzeug, welches mich in nur 3 Stunden in eine andere Welt, nach Izmir am ägäischen Meer transportieren sollte.

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Erinnerungen an Deutschland

von Chudamani Giri

01.12.2009 Nach langer aufgeregter Wartezeit landete das österreichische Flugzeug mit mir an Bord am 3. Juli auf dem Flughafen Berlin-Tegel. Eine schöne Morgensonne begrüßte mich in Deutschland. Damit nahm meine erste Reise nach Europa  Gestalt an. Obwohl ich in dieser fremden Umgebung einigermaßen nervös war, wurde ich von Ulla, die schon auf mich wartete, herzlich willkommen geheißen. Berlin grüßte mich mit wunderbarem Wetter und einem warmen Empfang in der IPPNW-Geschäftsstelle. Das war ein aufregender Tag für mich, und meine Augen nahmen alles Fremde auf.

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f&e in Deutschland

Emre Onur Köse

01.12.2009 Als ich zu wirklich sehr früher Stunde in Berlin ankam, wartete Ulla mit freundlich lächelndem Gesicht auf mich. Und wann immer ich sie während dieses zwei Monate dauernden Programms traf, war sie so freundlich und fröhlich. Deshalb habe ich mich zu keiner Zeit als ein Fremder gefühlt. Und natürlich wegen all der anderen freundlichen Menschen: Gisela, Rebekka, Theresa und Lena, Viola und Alihan und Jonathan ( der zweijährige Sohn der Alankus-Familie war mein bester Freund). Also, wenn ich an das f&e-Programm zurück denke, fallen mir zu allererst diese Namen ein, und ich bin glücklich, ihnen allen begegnet zu sein.

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